Forum: Wissenschaft
AKW-Havarie: Strahlung im Meer vor Fukushima steigt auf Rekordwert

Das radioaktive Material aus den havarierten Reaktoren in Fukushima gelangt unaufhörlich in die Umwelt. Im Ozean nahe der Meiler wurde nun eine Belastung von radioaktiven Jod gemessen, die 3355-fach höher ist als erlaubt. Der Chef des AKW-Konzerns Tepco ist in eine Klinik eingeliefert worden.

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Sapientia 30.03.2011, 07:58
1. Bitte beenden Sie diese einseitige Berichterstattung

Zitat von sysop
Das radioaktive Material aus den havarierten Reaktoren in Fukushima gelangt unaufhörlich in die Umwelt. Im Ozean nahe der Meiler wurde nun eine Belastung von radioaktiven Jod gemessen, die 3355-fach höher ist als erlaubt. Der Chef des AKW-Konzerns Tepco ist in eine Klinik eingeliefert worden.
nach Art der Bild-Zeitung, lediglich irgendwelche angeblichen Fakten in die Öffentlichkeit zu werfen, in der Hoffnung auf erhöhte Aufmerksamkeit mit viel Bildmaterial für die Doofen.

Was man als Spiegel-Leser von Ihnen erwarten darf ist, daß Sie die Diskussion um die Geschehnisse von Fukushima so flankieren, daß leicht erkennbar wird, was das alles für den menschlichen Organismus bedeuten wird - minimax, und ob bzw. inwieweit die Geschehnisse in Fukushima ggf. vergleichbar sind mit den radioaktiven Wirkungen der Atombomben in Hiroshima + Nagasaki.

Ich erwarte von der Redaktion des Spiegel eine ernsthaftere Dikussion um die Emissionen im Hinblick auf den menschlichen Organismus; wen interessiert, ob die verstrahlten Arbeiter Nudeln essen?

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D50 30.03.2011, 07:58
2. ...

Jeder der von Tepco Atomstrom gekauft hat sollte persönlich für die Folgen des GAUs haftbar gemacht werden. Dann wäre auch schnell Schluss mit dem Märchen vom billigen Atomstrom

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Wichlinghauser 30.03.2011, 07:59
3. Armes Kerlchen

Zitat: "Inzwischen ist der Präsident des japanischen Betreibers Tepco in ein Krankenhaus eingeliefert worden."

Wenn ich Zeit hätte, würde ich das arme, arme Männlein ein bisschen bedauern. Irgendwie kann ich mich aber doch nicht dazu hindurchringen.

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SPONFan 30.03.2011, 08:07
4. "Experten" der Atomkraft

Zitat von sysop
Nach Experten-Einschätzung kann es Monate dauern, bis eine Kernschmelze endgültig abgewendet ist.
Sagen das dieselben "Experten", die am 13.3., also zwei Tage nach dem Tsunami, gesagt haben, dass "die nächsten 48 Stunden für die Frage einer Kernschmelze entscheidend seien"? Sind das dieselben Experten, die gesagt haben, dass die AKWs ja schnell abgeschaltet wurden und deshalb mit jedem Tag das Risiko einer Kernschmelze sinke, da sie ja abkühlen...

Mir scheint, niemand, aber auch wirklich niemand weiß tatsächlich die Lage zu beurteilen und einzuschätzen. Das heisst aber auch, niemand weiß richtig damit umzugehen.
Für mich steht fest: Diese Technik ist absolut nicht beherrschbar- wenn Fukushima etwas Gutes gebracht hat, dann ist es die mit aller Deutlichkeit erkennbare Dimension der Unkenntnis, ja Naivität und Risikobereitschaft, mit der die Unternehmen und die von ihnen abhängige Politik auf diese Technik gesetzt haben.

Ja, Unglücke geschehen. Ja, man kann sich nicht gegen alles und jedes absichern. Aber wenn ein so großer Schaden entsteht, so viele Menschen (die Arbeiter am AKW) jetzt bewusst in große (Lebens-?)Gefahr gebracht werden, dann ist es unverantwortlich, weiter an dieser Technik festzuhalten.

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dongerdo 30.03.2011, 08:13
5. -

Ich habe Tagelang genörgelt, aber muss jetzt den Spiegel wenigstens ein bisschen loben. Das "Kleine Lexikon der Strahlenmessung" ist löblich - im Gegensatz zu der ersten Woche nach dem Unfall ein wenig weniger Hysterie und mehr Information....
Danke.

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Odde23 30.03.2011, 08:13
6. EU hat Grenzwerte für Lebensmittel erhöht

Der Artikel ist nicht mehr ganz richtig, insbesondere die Angabe bezüglich der Grenzwerte für Lebensmittel. Dieser wurde nämlich von der EU am Sonntag 27.03.11 erhöht. Bislang galt ein Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm bei Lebensmitteln nun beträgt dieser 1250 Becquerel pro Kilogramm.
Die Erhöhung findet im Übrigen immer dann statt, wenn weltweit irgend wo der Atomare Notstand ausgerufen wird und geht auf eine EU-Verordnung aus dem Jahre 1987 zurück.

Ich finde das persönlich eine Sauerei was die EU hier macht. Noch heuchlerischer ist dann, wenn die Politiker gegenüber den Medien aussagen, die Lebensmittel werden strenger kontrolliert. Dass diese Erhöhung stattgefunden hat, habe ich im Übrigen keiner keinem Massenmedium der EU-Staaten entnommen sondern der Liechtensteiner Volksblatt. Hier der Link zur Quelle:

http://www.volksblatt.li/Default.asp...=sda&region=in

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me-privat 30.03.2011, 08:20
7. Interessant

war gestern folgende Meldung der Tagesschau:
Die EU hat die Grenzwerte für Radioaktivität in Lebensmitteln heraufgesetzt.
So einfach kann das sein!

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Gebetsmühle 30.03.2011, 08:25
8. bestrafung ist dringend notwendig

Zitat von sysop
Das radioaktive Material aus den havarierten Reaktoren in Fukushima gelangt unaufhörlich in die Umwelt. Im Ozean nahe der Meiler wurde nun eine Belastung von radioaktiven Jod gemessen, die 3355-fach höher ist als erlaubt. Der Chef des AKW-Konzerns Tepco ist in eine Klinik eingeliefert worden.
wir werden den dreck noch jahrtausende in der nahrungskette haben. zeit, die verantwortlichen ihrer gerechten strafe zuzuführen.

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flower power 30.03.2011, 08:26
9. Ja, da

Zitat von Wuppertaliban
Zitat: "Inzwischen ist der Präsident des japanischen Betreibers Tepco in ein Krankenhaus eingeliefert worden." Wenn ich Zeit hätte, würde ich das arme, arme Männlein ein bisschen bedauern. Irgendwie kann ich mich aber doch nicht dazu hindurchringen.
gehen sie alle hin, die selbsternannten Überexperten. Großartige Blender mit nasser Hose. Mappus sagte doch auch, dass AK sicher sei.....ja, und Merkel,,,und und und.
Nun rudern die zurück. Doch ich will nicht vergessen.....

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