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AKW-Sicherheit: Umweltaktivisten besetzen Reaktorgelände
DPA

Atomkraftgegner sind in Frankreich und der Schweiz auf Gelände von Atomkraftwerken gelangt. Nach einer Greenpeace-Studie zur Sicherheit alter Reaktoren fordern sie die Abschaltung der Meiler. Einige Aktivisten wurden festgenommen.

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21Pinto 05.03.2014, 14:12
1.

Zitat von sysop
In Beznau drangen rund hundert Atomkraftgegner aus mehreren europäischen Ländern - darunter aus Deutschland, Österreich und Frankreich - auf das Gelände des Kraftwerks vor und entrollten mehrere Spruchbänder mit dem Slogan "The End".
Ach Gott, spielen die Ritter vom Orden des Grünfriedens wieder mal Weltpolizist. Es wundert mich immer wieder, wenn ausgerechnet Deutsche glauben, Schweizern die "richtige Meinung" beibringen zu müssen. Die Schweizer haben eine der am besten funktionierenden Demokratien in der Welt, wenn die dort mehrheitlich der Meinung sind, AKW gehören abgeschaltet, dann gibt es einen Volksentscheid und gut ist. Ansonsten brauchen die keine oberschlauen Belehrungen aus Deutschland.

Im übrigen zeigt die Aktion mal wieder, das die AKW so unsicher nicht sein können, sonst hätten sich die Wutbürger kaum so nah rangewagt.

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NuclearSavety 05.03.2014, 14:38
2. Ist die Greenpeace-Spendenkasse mal wieder leer?

Oder warum mal wieder ne Studie rausdrücken die das Papier nicht wert ist auf dem sie geschrieben steht, und ein paar Freiwillige (aka Unbezahlte) losschicken um hübsch medienwirksame Bildchen zu generieren wie man wo raufklettert ..... Und voila, geht bei manchen Atom- oder Gen-Gegnern das Portemonnaie wieder auf ....

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doc_johnny 05.03.2014, 15:08
3. Grüne Gehirnwäsche wirkt!

Neubauten werden seit Jahrzehnten verhindert, und die Grünen beschweren sich, dass die Reaktoren alt werden.

Die Wiederaufarbeitung und Schnellspaltreaktoren werden verboten und die Grünen beschweren sich über die Mengen radioaktiver Substanzen.

Der Export radioaktiver Reste wird verboten und ein "Endlager" wird immer wieder verschoben.

Als Massnahmen, um die Leute zu vernebeln. Die Grünen sind hochintelligent, manipulieren sie doch seit Jahrzehnten ganz geschickt den Wähler, Der doofe Michel, der sich vom PV-Panel auf seinem Dach blenden lässt, macht dann dabei mit,

, dass strahlende Reste vorhanden sind.
trahlende Reste dürfen nicht exportiert werden,

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hirlix 05.03.2014, 15:16
4. optional

Ich kenne Personen, die geschäftlich mit AKWs zutun hatten und ich habe selber nun schon 3 AKWs besichtigt (1 in Deutschland und 2 in der Schweiz) und ich glaube es ist kaum jemandem bewusst wie robust die Sicherheitsmassnahmen sind. Sowas wie in Fukuschima könnte z.B. garnicht geschehen, da es neben den normalen Generatoren noch welche in Bunkern gibt und dann gibt es immer noch zentral gelagerte Generatoren, die eingeflogen werden können... Zu dem Alter ist zu sagen, dass die Technik, soweit notwendig, auch laufend erneuert wird. Der Reaktor selber kann noch 1000 Jahre stehen, die Schwachstelle sind die Wasserkreisläufe, aber diese werden eben laufend überwacht und gewartet. Wenn es sein muss werden eben Pumpen ausgetauscht und Rohre erneuert. Dafür wird das AKW ja einmal im Jahr für die Revision abgeschaltet.

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lalito 05.03.2014, 15:51
5.

Zitat von hirlix
Der Reaktor selber kann noch 1000 Jahre stehen, die Schwachstelle sind . . .
Die Schwachstelle sind Sie, bzw. Ihr Denken, der Reaktor selber und alles was da näher dran hängt MUSS noch paar tausend Jahre irgendwo rumstehen - und zwar unter Aufsicht, damit er nicht von nachfolgenden Generationen als Baumaterial oder schmutzige Bombe verwurstet wird.

GRS:
"Bei der Nutzung der Kernenergie zur Stromerzeugung fallen radioaktive Abfälle an. Ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 1.300 Megawatt produziert beispielsweise jährlich 45 m³ hochradioaktive Abfälle aus abgebrannten Brennelementen. Zusätzlich hinzu kommen etwa 50 m³ mittel- und schwachradioaktive Betriebsabfälle (z.B. defekte Geräte und Werkzeuge, Rohrleitungen, Filter und andere kontaminierte Gegenstände)."

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MtSchiara 05.03.2014, 16:16
6. Greenpeace setzt falsche Schwerpunkte

Kernkraftwerke kann man nur abschalten, wenn bessere Alternativen einsatzbereit zur Verfügung stehen. Statt also Kraftwerke zu besetzen, sollte Greenpeace daran arbeiten, eigene bessere Kraftwerke mitzubauen.

Insbesondere die von Greenpeace favorisierte deutsche "Energiewende" zeigt bei Nacht und Windstille, daß sich Greenpeaceaktivisten zu viel auf Kernkraftwerksgeländen herumtreiben, anstatt nachzusitzen und von eigenen grundlastfähigen und bezahlbaren Stromquellen nicht nur zu quatschen, sondern sie auch zu realisieren.

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sample-d 05.03.2014, 16:22
7.

Zitat von hirlix
(...)Zu dem Alter ist zu sagen, dass die Technik, soweit notwendig, auch laufend erneuert wird. Der Reaktor selber kann noch 1000 Jahre stehen, die Schwachstelle sind die Wasserkreisläufe, aber diese werden eben laufend überwacht und gewartet. Wenn es sein muss werden eben Pumpen ausgetauscht und Rohre erneuert. Dafür wird das AKW ja einmal im Jahr für die Revision abgeschaltet.
Ja und ? Jeder weiss wie hoch dort die Sicherheitsvorkehrungen und Redundanzen sind. das ist alles völlig irrelevant. Selbst wenn die Technik perfekt ist sind es immer noch die Menschen die Fehler machen.
Ob aus Unwissenheit (wie in Tschernobyl) oder aus Profitgründen und Schlamperei(wie in Fukushima) ist ganz egal.
Die Risiko/Nutzen-Abschätzung sieht bei einem AKW immer schlecht aus, weil das Risiko so hoch ausfällt, auch wenn man meint alle Fehlerquellen im Griff zu haben und die Mannschaft nur aus hochzuverlässigen Genies besteht.

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nixda 05.03.2014, 16:22
8. ok Greenpeace

dann fordern wir maximale Sicherheit für AKW's. Ein paar Ex-DDR Grenzwächter auf ein paar Türme, Stacheldraht mit Hochspannung und ein paar Minenfelder. Wär das das was Ihr Euch vorstellt?

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renee gelduin 05.03.2014, 16:45
9.

Zitat von 21Pinto
Ach Gott, spielen die Ritter vom Orden des Grünfriedens wieder mal Weltpolizist. Es wundert mich immer wieder, wenn ausgerechnet Deutsche glauben, Schweizern die "richtige Meinung" beibringen zu müssen. Die Schweizer haben eine der am besten funktionierenden Demokratien in der Welt, wenn die dort mehrheitlich der Meinung sind, AKW gehören abgeschaltet, dann gibt es einen Volksentscheid und gut ist. Ansonsten brauchen die keine oberschlauen Belehrungen aus Deutschland. Im übrigen zeigt die Aktion mal wieder, das die AKW so unsicher nicht sein können, sonst hätten sich die Wutbürger kaum so nah rangewagt.
1.) Fragen Sie im Krankheitsfall auch demorkatisch im Dorf nach der möglichen Ursache und über die Therapievarianten? Oder gehen Sie zu einem Spezialisten (Arzt)?
2.) Die AKW können so sicher nicht sein, wenn ein paar Aktivisten gewaltlos (!) da so easy rankommen. Wie das wohl aussähe, wenn man mit einem LKW und einem Dutzend bewaffneter Leute vorfährt ?

Zitat von hirlix
Ich kenne Personen, die geschäftlich mit AKWs zutun hatten und ich habe selber nun schon 3 AKWs besichtigt (1 in Deutschland und 2 in der Schweiz) und ich glaube es ist kaum jemandem bewusst wie robust die Sicherheitsmassnahmen sind. Sowas wie in Fukuschima könnte z.B. garnicht geschehen, da es neben den normalen Generatoren noch welche in Bunkern gibt und dann gibt es immer noch zentral gelagerte Generatoren, die eingeflogen werden können... Zu dem Alter ist zu sagen, dass die Technik, soweit notwendig, auch laufend erneuert wird. Der Reaktor selber kann noch 1000 Jahre stehen, die Schwachstelle sind die Wasserkreisläufe, aber diese werden eben laufend überwacht und gewartet. Wenn es sein muss werden eben Pumpen ausgetauscht und Rohre erneuert. Dafür wird das AKW ja einmal im Jahr für die Revision abgeschaltet.
Bei Fukushima hat man auch gesagt, es sei sicher und da könne nichts passieren. Bei Tschernobyl ist der Übungsfall (!) sogar aus dem Ruder gelaufen. Getreu Schily muss man konstatieren: Wir wissen was wir wissen. Wir wissen auch was wir nicht wissen. Aber bei einem Teil dessen was wir nicht wissen, wissen wir auch nicht, dasss wir es nicht wissen.

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