Forum: Wissenschaft
Amazonas: Tod der Giganten macht Pflanzenwelt zu schaffen
Reuters

Kaum tauchte der Mensch in Amerika auf, waren Mammut, Mastodon und andere Großtiere verschwunden. Jetzt zeigt eine Studie am Beispiel Südamerikas, wie wichtig die Giganten für die Pflanzenwelt waren - und dass ihr Tod bis heute Folgen hat.

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hanfiey 12.08.2013, 10:06
1. Blödsinn

Die "Biomasse" der Insekten ist um ein vielfaches größer und diese kleine Tiere sind sehr fleißig, auch ist ihre Reichweite größer als manche denken. Wenn aber ein System, welches auch immer, aus dem Gleichgewicht kommt zb. durch das Aussterben der Tiere so hat das natürlich folgen, aber vom Aussterben der Dinos auf Nährstoffmangel zu kommen und das nach 10000 Jahren ist schon sehr gewagt bis Blödsinn.

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taglöhner 12.08.2013, 10:29
2.

Das erinnert mich an Dias aus der Geobotanik-Vorlesung von der arktischen Tundra Kanadas. In der kargen Einöde von Wollgräsern, Moosen und Flechten immer wieder bunte Inseln von blühenden Kräutern, Stauden und kleinen Sträuchern.

Buchstäblich jede dieser Inseln erkennbar durch Skelettreste auf dem Kadaver meist eines Moschusochsen entstanden.

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xebudig 12.08.2013, 10:36
3. Lesen/Denken/Schreiben

a) Insekten haben keine große Reichweite. Ameisen ein paar Dutzend Meter und selbst Bienen im Durchschnitt 500-1000m.
b) Wo waren hier die Dinosaurier? Ich habe im Artikel keine gesehen.
c) 10000 Jahre sind eine Menge Zeit für Ökosysteme. In weniger als 1000 Jahren sind nach den Eiszeiten ganze Ökosysteme entstanden und andere verschwunden.

Zitat von hanfiey
Die "Biomasse" der Insekten ist um ein vielfaches größer und diese kleine Tiere sind sehr fleißig, auch ist ihre Reichweite größer als manche denken. Wenn aber ein System, welches auch immer, aus dem Gleichgewicht kommt zb. durch das Aussterben der Tiere so hat das natürlich folgen, aber vom Aussterben der Dinos auf Nährstoffmangel zu kommen und das nach 10000 Jahren ist schon sehr gewagt bis Blödsinn.

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strayboy 12.08.2013, 10:40
4. @hanfiey

Ich wundere mich was Insekten und Dinos mit der vorgestellten Arbeit zu tun haben. Eine solche Verbindung herzustellen - das ist wirklich gewagt und abenteuerlich und zeugt nicht gerade von einem ausgepraegten Verstaendnis... Aber wie so oft hier im SPON-Forum: nichts verstehen aber kraeftig kritisieren...

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vincent1958 12.08.2013, 10:47
5. Dafür..

Zitat von taglöhner
Das erinnert mich an Dias aus der Geobotanik-Vorlesung von der arktischen Tundra Kanadas. In der kargen Einöde von Wollgräsern, Moosen und Flechten immer wieder bunte Inseln von blühenden Kräutern, Stauden und kleinen Sträuchern. Buchstäblich jede dieser Inseln erkennbar durch Skelettreste auf dem Kadaver meist eines Moschusochsen entstanden.
..brauchen Sie nicht in die Tundra zu fahren.Das können Sie an jedem Wegesrand in D auch sehen.Deshalb lass ich den Kot meines Hundes dort auch liegen!

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taglöhner 12.08.2013, 10:52
6. Lesen

Zitat von hanfiey
Die "Biomasse" der Insekten ist um ein vielfaches größer und diese kleine Tiere sind sehr fleißig, auch ist ihre Reichweite größer als manche denken. Wenn aber ein System, welches auch immer, aus dem Gleichgewicht kommt zb. durch das Aussterben der Tiere so hat das natürlich folgen, aber vom Aussterben der Dinos auf Nährstoffmangel zu kommen und das nach 10000 Jahren ist schon sehr gewagt bis Blödsinn.
Wo steht denn Dinos?
Selbst wenn die Mobilität der meist an eine einzige Pflanzenart gebundenen phytophagen Insekten (90% der Insekten-Biomasse) ähnlich groß wäre, wie die von Großsäugern - vermutlich haben Sie keine Vorstellung von der Strecke, die z.B. die Wanderherden der Serengeti zurücklegen - würde daraus doch nicht logisch folgen, dass der beschriebene Effekt nicht existiert.
Den Blödsinn können Sie wohl ruhig behalten ;).

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taglöhner 12.08.2013, 10:59
7. Turnover

Zitat von vincent1958
..brauchen Sie nicht in die Tundra zu fahren.Das können Sie an jedem Wegesrand in D auch sehen.Deshalb lass ich den Kot meines Hundes dort auch liegen!
Nun fördert den floristischen Liebreiz unserer Weg-und Straßenränder in unserer gemeinhin überdüngten Landschaft eher deren Nährstoffarmut.

Aber etliche kleine Krabbler freuen sich natürlich über die unverhoffte Ressource.

Weniger der, der dort angrenzend Nahrungsmittel oder Tierfutter gewinnt.

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sangerman 12.08.2013, 11:01
8. verschwinden unaufgeklärt?

wie Menschen haben sie einfach aufgegessen...

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ulisses 12.08.2013, 11:09
9. Afrika?

Laut Artikel sei Afrika eine Ausnahme? Gibt es eine Erklärung zu dieser Annahme? Ich hatte mal einen Bericht über die Gefährdung des Urwalds in Kamerun gelesen/gehört. Sehr wichtig für diesen Wald sei der Waldelefant, der obwohl kleiner als der Steppenelefant, doch immerhin noch ein Gigant ist. Er verbreitet Samen und, wie im Artikel geschrieben, auch Nährstoffe. Ist Afrika vielleicht deswegen eine Ausnahme, weil hier die Riesensäugetiere noch vorhanden sind? Noch...

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