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Angst vor Inzucht: Zoo Kopenhagen tötet gesunde Giraffe
AFP

Im Zoo der dänischen Hauptstadt haben Mitarbeiter eine anderthalb Jahre alte gesunde Giraffe getötet. So soll die genetische Vielfalt in einem Zuchtprogramm erhalten werden. Der Schritt ist nicht unüblich - sorgte aber für massive Kritik.

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kf_mailer 09.02.2014, 13:56
1.

Die Tötung einer Giraffe sorgt für Kritik und täglich sterben Menschen durch Krieg und Hunger, treiben wir Raubbau an der Natur, halten wir Tiere in perversen industriellen Massenzuchtanlagen und vernichten nucht nur unsere, sondern auch Grundlagen anderer Lebewesen und es wird die Tötung einer genetisch deformierten Giraffe in einem Zoo kritisiert? Das ist mehr als absued.

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mseepgood 09.02.2014, 13:56
2.

Kann man Giraffen nicht sterilisieren?

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flyingclown 09.02.2014, 13:59
3. Verantwortung

gegenüber der Tiere scheinen Zoos ja keine zu empfinden. Ein gesundes Tier zu töten, anstatt es in einen anderen Zoo zu verlegen, oder gleich in Afrika in die Freiheit entlässt, erscheint mir Verantwortungslos und spielt den Gegnern der Tierhaltung in Zoos in die Hände. Schade, aber mir ist jetzt auch erst mal die Lust auf Zoo Besuche genommen.

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celestin_k 09.02.2014, 14:07
4. Unverständlich

Daß man keine Inzestzucht betreiben will ist verständlich. Nicht jedoch, warum dafür ein gesundes Tier einer bedrohten Art sterben muss. Selbst wenn man das Tier an einen Zoo gegeben hätte der nicht Teil des Zuchtprogrammes ist, wäre das auch kein größerer Verlust gewesen als eine tote Giraffe...
Ich kann mir nur schwer vorstellen, daß es keine andere Möglichkeit gegeben hat!

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ichbins1234 09.02.2014, 14:07
5. Kastrieren

Hätte man Marius nicht auch kastrieren können?

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k70-ingo 09.02.2014, 14:11
6.

Zitat von flyingclown
Schade, aber mir ist jetzt auch erst mal die Lust auf Zoo Besuche genommen.
Seit ich auf Reisen viele dieser Wildtiere in ihren eigentlichen Lebensräumen gesehen habe, gehe ich gar nicht mehr in Zoos. Das deprimiert nur.

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Maulwürfin 09.02.2014, 14:11
7. jämmerlich

Entweder hätte das Tier gar nicht erst gezeugt werden dürfen, was die Herrschaften ja nun unter Kontrolle haben sollten, oder man muss es halt kastrieren. Kann ja nicht so schwer sein ist schließlich nen Bulle...
Aber dem Tier nun nach 1.5 Jahren das Lebensrecht abzusprechen nachdem man es bewusst produziert hat ist arm... Da hätte einer mal vorher aufpassen müssen und entweder den Zuchtbullen nicht zur Herde lassen dürfen oder die ungeeignete Mutter vorher entfernen müssen. Da sollten eigentlich rechtliche Schritte folgen kein Tierarzt darf in Deutschland ein gesundes, nicht zur Lebensmittelgewinnung vorgesehendes Tier töten, tut er es doch landet er mit recht im Knast. Schade dass es offenbar Länder in Europa gibt in denen tierschutzrechtlich Steinzeit herrscht....

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kumi-ori 09.02.2014, 14:12
8. optional

Ich verstehe nicht, warum es nicht möglich gewesen sein sollte, den Giraffenbullen auszuwildern. Mehr als in freier Wildbahn einen artegerechten Tod zu sterben hätte ihm doch dort auch nicht passieren können. Vielleicht hätte man ihn aber auch gegen ein nicht-verwandtes Individuum aus einem anderen Zoo tauschen können. Alles in allem hört sich das für mich nach einem bürokraten-Schildbürgerstreich an.

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smbuzz 09.02.2014, 14:13
9. es geht auch anders

@ kf_mailer Der übliche Weg ist, dass man das betreffende Tier an einen anderen Zoo verkauft oder verschenkt... Zudem gibt es die Option die Tiere in sie freie Wildbahn zu entlassen... Hier spielt nur der Kostenfaktor eine Rolle.
Der Vergleich mit hungernden Menschen hinkt. Vielleicht sollte man über Zoo's für aussterbende Menschenvölker nachdenken, die kann man dann auch mit einem Bolzenschussgerät töten, um der Inzucht vorzubeugen.

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