Forum: Wissenschaft
Antarktis: 175 Kilometer langer Eisberg bricht ab
NASA

Jetzt ist es passiert: Ein gigantischer Eisberg doppelt so groß wie das Saarland treibt im Meer vor der Antarktis. Die Masse hat sich vom Larsen-C-Schelfeis gelöst.

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Alexander Del Large 12.07.2017, 18:27
50.

Zitat von pekaef
Aber letztlich hilft eben auch beharrliches Leugnen nichts gegen die gegen die Kräfte der Natur. Höchstens ein besseres Verständnis von ihnen.
Leugnet ja auch niemand, eben nur der von Menschen verursachte,
außerdem hier ein schönes Beispiel: da sich alle Experten einig sind dass der Klimawandel erst in 30-50 Jahren bemerkbar sein soll, was hat jetzt der Artikel damit zu tun?

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Schlaukeks 12.07.2017, 18:29
51. Gute Idee an sich

Zitat von mullerthomas
hätten den Eisberg mit langen Stahlseilen an jedem KM gesichert
Ihr Vorschlag ist gar nicht so schlecht, wie er auf den ersten Blick wirkt. TRUMP hätte das machen können zwecks Ausrichtung der Realität an seinen Vorstellungen und die amerikanische Stahlwirtschaft hätte auch profitiert. Joabs, Joabs, Joabs!

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karl-felix 12.07.2017, 18:30
52. Nein

Zitat von Augustusrex
Da ist es ja fast so groß wie die Wiese hinter unserem Haus. Aber im Ernst: Das passiert ja immer wieder mal. Bildet sich Eis nach oder verringert sich die Fläche des betroffenen Schelfeises dadurch nachhaltig?
das passiert eben im Leben eines Menschen äusserst selten .

Aber Sie stellen genau die Fragen, die mich auch interessieren würden . Was geschieht jetzt mit den Gletschern? Fliesst jetzt das Inlandeis schneller nach ? Wie wirkt sich das schmelzende Süsswasser auf den Salzgehalt aus ? Steigt die Meereisfläche und damit die Albedo? Das passiert so selten , dass die Forscher wohl kaum etwas darüber wissen . Wie mächtig ist dieses Mords- Trum ?

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Alexander Del Large 12.07.2017, 18:32
53.

Zitat von MiniDragon
Prompt und wie bestellt ist In der FAZ ist dazu online zu lesen : “Die Ablösung der Eismassen könnte das Eisschelf Larsen C destabilisieren, wodurch ein deutlicher Anstieg des weltweiten Meeresspiegels drohen könnte.“ Muß zugeben, dass mir nicht klar ist, aufgrund welcher Naturgesetze das passieren könnte. Bitte um Hilfe .
Gar nicht, typische Spinnerei unserer "Experten"
Schönes Beispiel das Glas Wasser mit dem Eiswürfel,
schwappt ja auch nicht über, schade dass die Wissenschaft so ein
Unsinn benutzt um die vielen Milliarden für die Klimaforschung am laufen zu halten

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cindy2009 12.07.2017, 18:32
54. @kobmicha

"-----daß Otto- Normalverbraucher das gar nicht Nachvollziehen kann! Geschweige denn Nachmessen kann----"
Das kann er auch nicht bei der Qualität des Wassers, radioaktiver Strahlung in der Nähe von kkw , nox bei dieseln , usw..

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invisibleman 12.07.2017, 18:32
55. Was für eine erbärmliche Kausalität.

Zitat von freekmason
stetig misichen sich ethnien. menschen wandern schon seit der steinzeit dahin, wo sie sich bessere chancen erhoffen. es gibt also weder gründe für grenzkontrollen, noch gegen "wirtschaftsflüchtlinge".
Warum waren dann in der Steinzeit nicht schon alle Völker hier bei uns versammelt?
Lag es an der mangelnden Gesundheitsvorsorge oder am fehlenden Taschengeld für alle`?

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Günter Rudolphi 12.07.2017, 18:38
56. Diese Analogien sind aber sehr trügerisch

Zitat von freekmason
Zitate
a) "menschen altern immer. daher kann progerie keine krankheit sein".
Diese Krankheit Progerie könnte als eigene Krankheit früher noch unerkannt geblieben sein, auch wegen geringerer Lebenserwartung und geringerem medizinischem Wissen.
b) "zellen wachsen schon immer. also kann krebs nicht gefährlich sein."
Bereits früher starben Menschen an Krebs, wurde aber nicht als eigene und gefährliche Krankheit bereits diagnostiziert, ähnlich wie oben.

c) "völlig normal alles."
Mit solchen Beispielen als Analogien wäre also kein bedeutender Unterschied von früher zu heute belegbar, auch nicht als ein Gleichnis für eine jetzige und andersartige Klimaänderung gegenüber früheren Zeiten.
So einfach geht es also nicht.

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Schlaukeks 12.07.2017, 18:44
57. in der Physik ist oben eben auch unten wenn man es dreht

Zitat von Günter Rudolphi
beim bereits schwimmenden Schelfeis. Die schmelzenden Eiswürfel Ihres Bildes sind dann schon bereits in der Badewanne geschwommen und dann ändert sich der Wasserspiegel nicht beim abschmelzen. Verflixte Physik und Archimedes ......
Also ich bin ja kein Eisberg-Wissenschaftsgeologe oder habe so viele Kenntnisse wie unsere Physikanführerin Angie Merkel, aber wenn das Eis was vorher über der Wasseroberfläche schwomm und dieses dann schmelzend umhertreibt wie ein abgewrackter Linksautonomer, dann wird sich nach dem Ableben dieses jenen Objektes schon der Wasserspiegel erhöhen. Im Gegenzug dazu wird dann aber mehr Luft in der Nähe der Wasseroberfläche vorhanden sein, was ja den Springfischen gut tut. Tja alles Hat eben Vor- und Nachteile!

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lupenreinerdemokrat 12.07.2017, 18:46
58.

Zitat von freekmason
stetig misichen sich ethnien. menschen wandern schon seit der steinzeit dahin, wo sie sich bessere chancen erhoffen. es gibt also weder gründe für grenzkontrollen, noch gegen "wirtschaftsflüchtlinge".
Für einen wissenschaftsfernen Esotheriker natürlich nicht, da glaube ich Ihnen auf's Wort, dass es für Sie keine Gründe gibt.
Selbstverständlich ist Ihnen nämlich entgangen, dass
a) bei diesen Wanderungsbewegungen stets die bereits ansässigen Menschen verdrängt oder vernichtet wurden,
b) dass diese Wanderungen stets zu Kriegen geführt haben und
c) dass es, ob Sie's glauben oder nicht, zu den Zeiten der großen Völkerwanderungen keine Sozial- und Steuersysteme gab, die man hätte zerstören können.

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Schlaukeks 12.07.2017, 18:50
59. hat es wirklich schon immer gegeben

Zitat von dingodog
Bei der ganzen Diskussion "erhöht sich jetzt der Meeresspiegel oder nicht" wird vergessen, dass das Auflösen von schwimmenden Schelfeis-Schollen zumindest dadurch zu mehr Erwärmung der Meere führt, dass Wasser wesentlich weniger Licht reflektiert als weisse und ggf. schneebedeckte Eisflächen. Die jetzt freiwerdende Meeresfläche mit der doppelte Fläche des Saarlands ist dabei nur ein relativ kleiner Anteil, viel entscheidender ist die Reflexionsfähigkeit des Eismeeres der Arktis. Nicht umsonst erwärmen sich die Polarregionen schneller als die übrigen Breitengrade. Ein weiterer Effekt ist aber auch, dass das Schelfeis als "Stöpsel" die Gletscher der Antarktis ausbremst. Stöpsel weg, höhere Abflussrate, schneller steigendes Meer. Die Behauptung "das hat es schon immer gegeben" ist nur dann richtig, wenn die Schelfeisfläche insgesamt konstant bleibt und auch nicht in der Dicke abnimmt. Das ist leider eindeutig nicht so.
Die Behauptung "das hat es schon immer gegeben" stimmt sogar.
Es hat ja schon Eiszeiten gegeben oder auch Hitzeperioden dehnen viele Lebewesen ihren Tod zu verdanken haben. Das als Ausrede ist natürlich dumm, da es keinen Sinn macht solche geologischen Katastrophen als Mensch nun auch noch selbst zu erzeugen. :)
Ich hatte mal eine Diskussion über Atomkraft, wo einer behauptet hat die Erde hatte schon zur Anfangszeit seiner Entstehung viel viel höhere radioaktive Strahlung und da wir ja heute alle leben kann es ja nicht so schlimm sein. Man muss halt einfach wieder Millionen Jahre warten bis es wieder OK ist. :) Irgendwie hatte er sogar recht.

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