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Europa! 14.09.2019, 10:49
1. Wissenschaft ist immer nur eine Funktion von Erkenntnisinteresse

Alles Leben ist aus Einzellern entstanden, aber seither hat es etwas gegeben, das wir Evolution nennen. Die hat zu beträchtlicher Vielfalt geführt. Warum soll das bei Menschen anders sein als bei Darwins Galapagos-Finken? Weil die aktuelle Gleichheits-Ideologie das so will?

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Babsi 14.09.2019, 12:12
2. Ethnie ist nicht Rasse

Was hat der Begriff "Ethnodeutsche" mit Rassismus zu tun? "Grundlage von Ethnizität können gemeinsame Eigenbezeichnung, Sprache, Abstammung, Wirtschaftsordnung, Geschichte, Kultur, Religion oder Verbindung zu einem bestimmten Gebiet sein." (Definition von Ethnie" auf Wikipedia). Mit Rasse oder Genetik hat das überhaupt nichts zu tun. Und verwerflich ist an diesem Begriff gar nichts.

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kochra8 14.09.2019, 12:14
3. Übermensch?

Dass Teile der Weissen meinen, sie gehörten zu einer auserlesenen Spezie daselbst, ist eine Degeneration sondergleichen! Begänne man endlich auch damit, Christus als orientalen Menschen zu zeichnen. Er hat mehr mit den Flüchtlingen gemein; eine andere Anmassung von Weissen bliebe zum kotzen!

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A. Deola 14.09.2019, 12:14
4. RE: Europa!

Da hat jemand den Artikel wohl nicht aufmerksam gelesen. Oder aber ihn nicht verstanden. Die Antwort auf die Frage, warum dass beim Menschen anders sein soll, wird nämlich im Text beantwortet. Zitat: "Es gibt im menschlichen Genom unter den 3,2 Milliarden Basenpaaren keinen einzigen fixierten Unterschied, der zum Beispiel Afrikaner von Nichtafrikanern trennt." Das haben sich die Forscher nicht ausgedacht und entspringt auch keiner Ideologie, sondern ist seit Jahrzehnten Konses in der seriösen Forschung. Und eben das ist der Unterschied zum Galapagos-Finken oder einer x-beliebigen anderen Tierart. Dort lassen sich fixierte Unterschied im Genom feststellen und sich somit Rassen nicht nur nach Aussehen, sondern eben auch in einem strengeren genetischen Sinne sinnvoll definieren.

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RealSim 14.09.2019, 12:16
5. Vielfalt ist kein Widerspruch

Zitat von Europa!
Alles Leben ist aus Einzellern entstanden, aber seither hat es etwas gegeben, das wir Evolution nennen. Die hat zu beträchtlicher Vielfalt geführt. Warum soll das bei Menschen anders sein als bei Darwins Galapagos-Finken? Weil die aktuelle Gleichheits-Ideologie das so will?
Da haben Sie den Artikel wohl nicht verstanden. Nirgends steht, dass es keine Vielfalt gäbe. Das Konzept der Rasse ist nur einfach nicht sinnvoll anwendbar. Menschen bestehen nunmal aus einer Ansammlung von Genen und die sind nicht auf irgend eine bestimmte Gruppe festgeschraubt sondern wandern munter durch die menschliche Population. Sie können schwarze Hautfarbe und blaue Augen haben das schließt sich nirgends aus. Sicher gibt es lokal hier und da Häufungen welche genetischen Eigenschaften bestimmte Populationsgruppen besitzen aber man kann schwer harte Rassengrenzen ziehen.

Aber es gilt natürlich auch: Wer Unterschiede sucht, der wird sie auch immer finden.

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General Ripper 14.09.2019, 12:20
6. Danke

Man muss den Wissenschaftlern ausdrücklich für die klarstellenden Worte danken. Schlimm genug, dass es wieder solcher Hinweise bedarf. Allerdings muss man die Wissenschaftler früherer Zeiten auch etwas in Schutz nehmen, verfügten sie doch nicht über den heutigen Kenntnisstand der Genetik und die heutigen Untersuchungsmöglichkeiten.

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Mondu 14.09.2019, 12:22
7.

Weil es beim Menschen erwiesenermaßen (siehe Artikel) nicht so ist, als bei den galapagos Finken.

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multiknife 14.09.2019, 12:27
8. schade

hatte auf eine gute Aufbereitung von Forschungsergebnissen oder neuen Erkenntnissen gehofft, leider nur das hier vorgefunden

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General Ripper 14.09.2019, 12:28
9.

Zitat von Europa!
Alles Leben ist aus Einzellern entstanden, aber seither hat es etwas gegeben, das wir Evolution nennen. Die hat zu beträchtlicher Vielfalt geführt. Warum soll das bei Menschen anders sein als bei Darwins Galapagos-Finken? Weil die aktuelle Gleichheits-Ideologie das so will?
Was verstehen Sie bitte unter "Gleichheits-Ideologie"? Das Postulat der Gleichwertigkeit aller Menschen ist durch das Grundgesetz einer tragenden Säulen unserer Werte- und Rechtsordnung und damit integraler Bestandteil der deutschen Leitkultur. Im Übrigen denke ich nicht, dass es um Ideologie geht, sondern um den aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis.

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