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Anti-Dürre-Plan der Regierung: Kalifornier rebellieren gegen das Wassersparen
AFP

Wegen der extremen Dürre zwingt der Gouverneur von Kalifornien seine Landsleute zum Wassersparen. Doch es regt sich Widerstand: Farmer und Friedhofsgärtner wollen sich vom Staat nichts vorschreiben lassen.

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lungu_t_m 05.04.2015, 21:11
20.

Nun ich habe schon vor Jahren in Firmen investiert die sich mit Wassertechnologie und Vermarktung beschäftigen. Langsam zahlt es sich aus. Ansonsten ein paar Atomkraftwerke und Meerwasserentsalzung, damit ist das Problem gelöst.

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uselessdm 05.04.2015, 21:12
21.

Die Menschen sollten sich einfach mal fragen warum die Regierung diese Vorschriften erlässt. Die Gründe liegen auf der Hand:
1. Die Lage ist ernst und wird sich noch verschlimmern.
2. Die Menschen sind verbohrt und werden ihr Verhalten von selber nie ändern.
In den USA ist die Sache natürlich noch verzwickter, jede Regung der Regierung ist des Teufels und wer seinen Zehnzylinder spazieren fährt, der will auch seinen Rasen wässen.
Na ja, dann geht das Wasser eben aus, dann erledigt sich das Problem mit dem Rasen eben von selber.

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qwerulant 05.04.2015, 21:12
22. Sie können rebellieren

soviel sie wollen. Sparmaßnahmen über den Wasserverbrauch wollen sie nicht akzeptieren. Die Natur wird gnadenlos zurückschlagen, bevor die verwöhnten Menschen den Ernst der Lage erkannt haben.

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cassikov 05.04.2015, 21:14
23. Angebot und Nachfrage

Es gibt da was, das nennt sich Angebot und Nachfrage. Am Ende wird sich das über den Preis regeln. Wenn jemand für 100$ die Woche seinen Rasen gießen möchte, kann er das tun. Wenn nicht, wird er sparen.

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dergenervte 05.04.2015, 21:15
24.

Wenn die Kalifornier realistische Preise für Wasser zahlen müssen, dann sparen sie oder verdursten halt. Lernen werden sie es nie. Denn Umweltschutz ist unamerikanisch. Alleine der Gedanke ist doch schon kommunistisch.

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geri&freki 05.04.2015, 21:17
25. St. Florian

Wenn sich jetzt nicht allmählich die Vernunft durchsetzt, werden die Gegenmaßnahmen in einigen Jahren umso drastischer, rigoroser und zudem weitaus teuerer ausfallen müssen. Viele scheinen sich nicht nur beharrlich der schlichten Einsicht zu widersetzen, dass die Ressourcen der Natur endlich sind. Nicht wenige glauben offenbar noch immer, die Problematik sei verhandelbar und vor allem durch stures Beharren auf überkommene Rechte, Privilegien und Gewohnheiten zu lösen. Die Natur setzt die Grenzen – nicht der Mensch!

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fjh66 05.04.2015, 21:18
26. Hat sich der Lake Mead wieder gefüllt?

In der Animation sind die Buchten "nachher" (2014) breiter, die Inseln schmaler, und das Wasser ist dunkler = tiefer, und die Uferstreifen sind schmaler...
(vielleicht reicht es, einfach die Dateinummerierung zu tauschen in http://cdn4.spiegel.de/images/image-732097-panoV9free-smsl.jpg) bzw. http://cdn4.spiegel.de/images/image-732098-panoV9free-smsl.jpg) -oder bin ich der einzige, der das so sieht?

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walter_e._kurtz 05.04.2015, 21:20
27.

Zitat von Maximilian23
Der Anteil des Wasserverbrauchs privater Haushalte liegt bei 11% des Gesamtwasserhaushalts. Eine Verminderung bzw Einsparung um 25% hätte im optimalen Fall eine Auswirkung von 2,25% in Verringerung des Verbrauchs. Erfahrungsgmäß wird die erfüllte Quote aber deutlich darunter liegen, was eine Verminderung des totalen Wasserverbrauchs im 1,5% Bereich ergibt.
Sie haben ja Recht.
Nur zeigt der Artikel auch eindrücklich, daß selbst solche vergleichsweise harmlosen Maßnahmen unter Berufung auf (Markt-)Freiheit nicht mitgetragen werden.
In der Haut des Gouvereurs möchte ich nicht stecken; macht er nix, geht der Staat vor die Hunde, schreitet er ein, geht ein Gutteil der Bevölkerung auf die Barrikaden.
Man darf also gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln.
Und ich bin mir sicher; die ganze Welt wird ein Auge auf die Sache haben.
Die Frage wird also sein, ob sich die Kalifornier unter den Augen der ganzen Welt zum Deppen machen ("Ich habe aber das Recht auf grünen Friedhof, Golfplatz, und wasserzehrende Pflanzen!"*schmoll*), oder ob sie eine sinnvolle Wende hinbekommen.

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zufriedener_single 05.04.2015, 21:23
28. Stimmt nicht!

Zitat von wahrheitsfreund
Die Ursache für die größten Probleme auf unserem Planeten ist und bleibt die Überbevölkerung. Zuviele Menschen brauchen zuviele Ressourcen, zuviel Platz, zuviel Natur, produzieren zuviele Abgase, zuviel Müll, verseuchen, verstrahlen und zerstören den Planeten. Das Einzige, was helfen kann, ist eine weltweite, humane Form der Geburtenkontrolle mit flankierenden Maßnahmen wie dem Eltern-Führerschein für Möchtegern-Eltern und besserer Sexualaufklärung der Menschen. Wird das nicht endlich umgestzt, dann werden die nächsten Jahrhunderte ein absoluter Alptraum. Deutschland z.B. ist etwa 20-fach überbevölkert, Kalifornien etwa 8-fach.
Der Planet kann auch locker 10,12,14 ,... Milliarden ernähren. Es kommt nur auf die Verteilung an. So erzählen sich das zumindest die ewigen Ignoranten.

--> 1 Milliarde reicht völlig aus, besser noch nur 500 Millionen.

Natürlich ist dieses Thema sehr unpopulär. Warum eigentlich?

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Liberalitärer 05.04.2015, 21:26
29. Demokratie

Zitat von dergenervte
Wenn die Kalifornier realistische Preise für Wasser zahlen müssen, dann sparen sie oder verdursten halt. Lernen werden sie es nie. Denn Umweltschutz ist unamerikanisch. Alleine der Gedanke ist doch schon kommunistisch.
Kommunismus ist, wenn man keinen Widerspruch geltend machen darf. Das was dort abläuft nennt man Diskussion, Das soll es in Demokratien geben.

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