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Argumentationstricks: Klimadebatte - so entlarven Sie die Schwätzer
DPA

Im Trend liegen: nachweislich unsinnige Argumente, um von der Klimakatastrophe abzulenken. Diese vier Debattierkniffe sollten Sie kennen.

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haresu 03.02.2019, 18:48
160. Ne, ne

In Wirklichkeit ist es nur der Einzelne. Nur sich selber kann man ändern. Jeder ist gleich, jeder ist jeder. Wissen hilft nicht, nur tun. Greta macht es richtig, Katharina nicht. Heute, nicht morgen. Hic Rhodus, hic salta.

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peterka60 03.02.2019, 18:48
161. Solche Diskussionen sind eher fragwürdig

Es ist also "umweltschonend", wenn die junge Dame im Zug anreist. Wie lange dauerte denn die Reise? Wenn man schon auf diesem Trip ist, müsste man ja auch fragen, warum Greta Thunberg nicht über eine Grossleinwand gesprochen hat. 70% der in Davos anwesenden haben doch null Interesse an einer solchen Show. Da geht es nur um Business, um Deals und um einen Haufen Geld. In einem Monat spricht doch keiner mehr von Greta Thunberg und schon gar nicht von einer Amerika-Reise einer Ministerin. Einzig die Verträge, die die Anwesenden untereinander abgeschlossen werden, werden am Schluss bleiben.

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Pragmatiker 307 03.02.2019, 18:49
162. Richtig, aber ...

Wir sind leider in eine Zeit eingetreten, in der wir mit einem Heer an Trollen, Beleidigern, Unzufriedenen und hochgradig uninformierten Besserwissern werden leben müssen. Und zwischendurch gibt es dann auch mal interessante und gut durchdachte Kommentare - zwar eher selten, aber immerhin.

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Nonvaio01 03.02.2019, 18:50
163. Ad hominem und tu quoque

Sollte sich auch SPon mal merken, denn bei einigen Menschen ist es egal was Sie sagen, auch wenn Sie recht haben wird das gesagte garnicht beruecksichtigt da es sich um eine bestimmte person handelt.

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ole#frosch 03.02.2019, 18:51
164. finde die Debatte geht in die falsche Richtung

Das Ende der aktuellen Kaltzeit kommt aufgrund von durch Menschen verursachte Einflüsse schneller.
Soweit gehe ich mit der aktuellen Debatte mit.
Aber warum versuchen dies zu begrenzen.
Das Klima wird sich trotzdem wandeln. Hat es ja schön öfter und lange ohne menschliches zu tun.
Ich würde die Mittel, die jetzt für die Verlangsamung aufgewendet werden, lieber in Maßnahmen zum Umgang mit den Folgen investieren.
Unabhängig davon können natürlich auch weiterhin Mittel zur Reduzierung der Umweltverschmutzung eingesetzt werden.

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Hugo Rune 03.02.2019, 18:52
165. Ein wichtiger und grundsätzlich korrekter Artikel

jedoch, zu meinem größten Bedauern viel zu akademisch und daher schwer verständlich.
Obwohl ich dem Autor zustimme, hatte ich doch teilweise Probleme ihm zu folgen.
Argumentiere ich so gegenüber einem, in der Regel doch eher einfach gestrickten, Klimaskeptiker, wird dieser mich nicht verstehen und sich in seiner Ansicht bestätigt sehen.

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ardbeg17 03.02.2019, 18:56
166.

"(...)Es gibt für diese Art der Argumentation - reden wir nicht über das Thema, reden wir lieber über die Leute, die über das Thema reden - einen Fachbegriff: Argumente ad hominem, manchmal auch "Quellenargumente" genannt. Es geht dabei nicht darum, das Argument des Gegenübers zu entkräften, sondern die inhaltliche Auseinandersetzung zu umgehen, indem man die Person attackiert. (...)"
Erinnert mich irgendwie an die Auseinandersetzung um die NO2-Fahrverbote, die Todesstatistiken und das Positionspapier Köhlers. Es kam haufenweise Kritik an seiner Person, aber bislang hat niemand der namhaften Kritiker Studien benannt, die Köhlers Kritikpunkte berücksichtigt haben.
Den Klimawandel hat übrigens Hoimar v. Ditfurth in "Querschnitte" schon vor ca. 40 Jahren plausibel mit einem CO2-Experiment vorhergesagt. Ohne Rechentkniffe, nur mit einem grossen Glaszylinder, in den er stieg, etwas CO2, einer starken Lampe und einem Thermometer. Hätte sogar Trump kapiert.
Dies hat mich von der Anti-Atomkraft-Bewegung ausgeschlossen, denn die Alternative Kohle braucht langfristig keinen Unfall, um die Umwelt zu schädigen.

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tallinn1960 03.02.2019, 18:57
167.

Zitat von harald441
der Biosphäre insgesamt einen CO2-Kreislauf gibt, wird umso mehr CO2 gespreichert - hauptsächlich im Meer - , je mehr CO2 freigesetzt wird. Und eine CO2-freie Erde wäre eine tote Erde. Wie kam denn die Steinkohle vor Zigmillionen Jahren in die Erde? Richtig: Indem Unmengen von CO2 in Baummasse gespeichert wurde, die im weiteren zu Kohle wurde. Wieso war der damalige CO2-Überschuß in der Luft gut und warum ist der demgegenüber heutige CO2-Mangel in der Luft schlecht? Welches Klima war/ist denn das wahre? Gut bzw. schlecht sind Begriffe aus dem menschlichen Wunschleben, aber die Natur kümmert sich nicht um menschliche Wunschvorstellungen, denn sie wird den Menschen um Milliarden Jahre überleben. Und darum läßt sich das heutige Klima nunmal nicht konservieren - wie denn auch?
Wieso war der damalige CO2-Überschuss gut? Ja, war er das? Augenscheinlich für die Lebensformen, die damals die Erde bevölkerten. Die waren gross und echsenartig. Als der CO2-Anteil fiel und das Klima sich abkühlte, starben die Dinosaurier aus und das Zeitalter der Säugetiere brach an. Die hatten bei kühlerem Klima einen grossen Vorteil: sie konnten ihre Körperwärme halten, während alles Wechselwarme träge wurde.

Kein Säugetier und daher auch kein Mensch hat je unter den klimatischen Bedingungen gelebt, auf die wir zusteuern. Deswegen ist der Klimawandel zu fürchten. Wir sind evolutionär nicht daran angepasst. Ob wir uns daran anpassen können, ist fraglich. Ob sich alle Lebensformen von heute daran anpassen können, ist sehr unwahrscheinlich, wahrscheinlich ist ein grosses Artensterben. Die Welt wird also eine ganz andere sein als alles, was Menschen je erlebt haben.

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Nonvaio01 03.02.2019, 18:57
168. Diskurs?

Zitat von oellerer
Der Autor selbst betreibt ad hominem Attacken gegen Klimakritiker/-skeptiker. Bspw. Hier: Zitat: "Sicher, einige Verblendete halten den menschengemachten Klimawandel noch immer für eine Fiktion." Zitatende Mit keinem Wort geht der Autor auf inhaltliche Argument der Klimaskeptiker ein, zu denen ich mich als EIKE-Mitgründer 2007 auch zähle. Versuchen Sie doch erst einmal unsere Argumente inhaltlich zu entkräften wie das hier: Es ist der natürliche Klimawandel Warum der natürliche Klimawandel auch heute noch "das Heft in der Hand hat" Die heutigen Temperaturen sind 0,2 C höher als im Mittelalter! Das ergibt sich eindeutig aus dem letzten Klimabericht von 2013/14. Belege können nachgereicht werden. 0,2 C - das ist - einfach ausgedrückt - Nichts! Was soll daran unnatürlich sein? Alle Tausend Jahre gibt es natürliche Warmzeiten. Heute erleben wir genau das - die Moderne Warmperiode. Vor tausend Jahren war es die Mittelalterliche und vor zweitausend Jahren die Römische Warmperiode und davor andere Warmperioden. Es ist alles im normalen Rahmen des natürlichen Klimapendels. Vergleichbar mit Ebbe und Flut an der Nordsee. Wenn dort die Flut kommt regt sich doch auch keiner auf. Die bisherigen Wetterphänomene sind alle nichts Neues, sondern sind schon immer geschehen. Der Klimahistoriker Pfister schreibt sogar in seinem Buch Wetternachsage von einem "klimatischen Gunstjahrhundert". Da früher im 19. Jahrhundert und davor alles viel schlimmer war. Zitat: Pfister, S. 263,: "Die gesamte Belastung durch Überschwemmungen, Lawinen und Stürme war am größten im 19. Jahrhundert. Dies trägt mit zum Verständnis dafür bei, warum die Gesellschaft damals zur vorbehaltlosen Eindämmung und Zähmung der wildgewordenen Natur mit allen verfügbaren Mitteln entschlossen war (Walter, 1996). Am geringsten war die Belastung im 20. Jahrhundert, das seine Bezeichnung als klimatisches Gunstjahrhundert offensichtlich auch in dieser Hinsicht zu Recht trägt." Also bitte, Herr Christian Stöcker, wie antworten Sie sachlich auf vorstehende Argumentation von mir? Wenn von Ihnen eine Antwort kommen sollte, dann bitte ich darum auch wieder antworten zu können. Diskurs heißt diese Methode. Das habe ich im Spiegel übrigens schon lange nicht mehr erlebt. Lang, lang ist's her.
daran sind viele nicht interessiert, erlebe ich leider auch immer wieder. Physicalishe beweise werden einfach ignoriert.

Z.B. Das Eis die Sonnen strahlen reflektiert, da das Eis immer weniger wird, heizt sich das Meer natuerlich auf (weil weniger reflection), darauf wird nie eingegangen, da heisst es dan nur das Eis schmilzt wegen uns, obwohl das nicht 100% correct ist, denn Nordamerika und Europa waren unter einer 2KM dicken Eisschicht, und die ist von ganz alleine geschmolzen.

Jeder will recht haben, das ist aber keine diskusion, zu einer diskusion gehoert auch das man sich die argumente des anderen anhoert und respektiert....

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tyll.spiegel 03.02.2019, 18:59
169. Liebe Klimawandel-Leugner und EIKE-Jünger,

zeigen Sie doch mal bitte, was an der folgenden Argumentationskette unwissenschaftlich oder unplausibel ist:
Prämisse 1: Menschen emittieren reichlich CO2 aus fossilen Energieträgern, was zum Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts führt (Messungen: 1750: 280ppm, 2018: 408ppm).
Prämisse 2. CO2 absorbiert Infrarotstrahlung (tausendfach experimentell überprüft) und ist daher ein Treibhausgas.
Conclusion: Der aktuelle Klimawandel ist im Wesentlichen von Menschen verursacht.
Und jetzt Sie!

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