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Artenschutz: Borneo-Orang-Utan und Walhai vom Aussterben bedroht
IUCN/ Bernard Dupont/ DPA

Die Weltnaturschutzunion hat den Borneo-Orang-Utan auf die Rote Liste gesetzt. Auch der größte Fisch der Welt ist bedroht. Die Ursache ist einmal mehr der Mensch.

hansulrich47 11.07.2016, 12:05
1. Das ist leider nicht zu ändern!

Der Bevölkerungsdruck in Indonesien ist so groß, dass die Regierung Javaner nach Sumatra und Borneo einwandern lässt und ihnen Land (Urwald) gibt. Dazu kommen die riesigen Plantagen für Palmöl, das zum Kochen und zur Biodieselproduktion verwendet wírd. Den Urwald gibt die Regierung dazu zur Rodung frei. Der Qualm der brennenden Wälder in Singapore und Malaysia zu sehen und zu riechen. Da ist es kein Wunder, wenn den Orang Utans der Lebensraum ausgeht! In Anbetracht der Korruption in Indonesien wird sich das auch nicht ändern! Nette Sprüchen wird es geben, sonst nichts. ;-(((

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Butenkieler 11.07.2016, 13:43
2. Aussterben vieler Tierarten

das passiert nun einmal leider. Doch wo wollen wir anfangen mit dem Schützen von Tierarten. Müssen die hübsch aussehen oder beginnt es bei den Bazillen, die uns nützen müssen. Sicher von der Größe her betrifft es den Walhai. Aber auch, wenn die Haie alle ausgerottet wurden, werden nicht mehr Fische für den Menschen da sein. Werden dann andere Tiere, die auch Fisch fressen ausgerottet. Seehunde und -bären. Delfine und Killerwale. Aber vergessen wir die Quallen nicht, die die Fischbrut fressen. Also da ist dann noch viel zu tun.

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moeh1 11.07.2016, 14:18
3. Orang Utang

die Ursache der Artensterbens in Borneo und Sumatra ist in der Umweltpolitik der Industrielaender und damit insbesonders der EU zu suchen. Jahrzentelang wurde Palmoel besonders von der Gruenen als saubere , nachwachsende Energie gepriesen. Dass durch das abbrennen der Urwaelder und das fehlen der Baeume als CO2 Speicher mehr Kohlendioxyd in der Luft ist, ist diesen Ideologen egal !

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ropppin 11.07.2016, 17:59
4. Interessant

Wer sich für die Ursachen des Biodiversitätsverlust interessiert, sollte sein Augenmerk auf die Syndrome des globalen Wandels richten. Durch unangepasste Landwirtschaft, Raubbau und sonstiges Fehlverhalten zu Gunsten einer stetig wachsenden Wirtschaft leiden besonders sensible Ökozonen und schnell wachsene Industienationen unter dem Verlust von Artenvielfalt, Habitatvielfalt und Landschaftszerstörung.

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ash26e 11.07.2016, 19:29
5. Guter Vorschlag

Zitat von kalim.karemi
Großartige Lebewesen sind vom Aussterben bedroht, und wir sorgen uns um die sichere Primatenüberfahrt über das Mittelmeer. Um den Planeten halbwegs lebenswert und artenvielfältig zu erhalten, braucht es ein nachhaltigen Rückgang der Weltbevölkerung und drakonische Strafen für Wilderei, im Meer und an Land.
Haben sie sich und Ihre Kinder schon sterilisieren lassen? Und wann gedenken sie von dieser Welt sich zu verabschieden? Über die Hälfte des Bevölkerungswachstums ist der zunehmenden Lebensdauer geschuldet! Ich ziehe hier nur die Konsequenzen aus Ihrer Herumschwadroniererei!

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Freddy Kraus 12.07.2016, 13:07
6. Auf den Philippinen (Oslob)

werden die Walhaie mit Futter in die Nähe des Ufers angelockt, damit depperte Touristen um diese Tiere herumtauchen und sie betatschen können. Die Filipinos verlangen dafür ein Eintrittsgeld und Geld für ein Bootsticket und begründen das mit dem "Artenschutz" für diese Tiere. Mehr als grenzwertig!

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