Forum: Wissenschaft
Artenschutz: Für den Wildlachs wird es eng

Zu Zehntausenden in engen Käfigen gemästet, sollen*Zuchtlachse*die wachsende Weltbevölkerung ernähren. Ihren wilden Verwandten werden die Lebensräume immer mehr vom Menschen eingeengt. Umweltschützer kämpfen für ein Revival des rar gewordenen*Wanderfischs.

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Celegorm 27.03.2011, 13:59
40. ...

Zitat von taxidriver
Das ist Angeberei.
Der Münchhausen schreit "haltet den Aufschneider". Witzig. Ich bezweifle langsam eher, dass Sie sich je gross von Ihrem PC weg bewegt haben. Wobei Sie ja zumindest den für das Aneignen eins minimalen Verständnis von Ökologie und Evolution hätten nutzen können. Aber was solls, Hauptsache Sie fühlen sich als Chef im Sandkasten.

Zitat von
Es geht hier nicht um das für und wider von veganer Ernährung,
Na dann sollten Sie diese vielleicht nicht als moralinsaures Banner vor sich hertragen..

Zitat von
1. versucht das Schicksal der Milliarden Opfer in den Tierhöllen als „Symbiosen“ zu verkaufen.
In Bezug auf "Tierhöllen" ist das nach wie vor eine perfide Unterstellung. Ich habe nichts dergleichen getan. Wenn Sie ausser Lügen und Polemik keine Argumente zu bieten haben, dann lassen Sie es doch einfach.

Zitat von
2. wollten mit laienhaften Konstruktionen (nicht vorhandene) gefangenschaftsartige Verhältnisse in der freien Natur aufzeigen.
Das laienhafte Verständnis der Natur ist ganz auf Ihrer Seite.

Zitat von
3. versucht die Perversion der lebenslangen Gefangenschaft vor verschiedenen „schrecklichen“ Todesursachen in der freien Natur zu relativieren
Und? Eine philosophische Diskussion muss sich solchen Fragen durchaus stellen. Leidet ein umsorgtes Haustier wirklich mehr als sein "freies" Pendant? Ist ein Tier zu einer solchen bewussten Selbstreflexion überhaupt in der Lage? Was ist eigentlich ein "schrecklicher Tod", wie erlebt sich Sterben? Aber einem Dogmatiker von Ihrem Schlag sind philosophische Fragen wohl eh ein Gräuel.

Zitat von
4. Und jetzt kommen Sie mit den Gräueltaten an den „entstellten, versklavten und getöteten“ Pflanzen.
Ihr mangelnder Respekt vor der Natur erstaunt mich einmal mehr. Eine derartige Arroganz gegenüber nicht-tierischen Lebewesen ist sicherlich angebracht. Und das denken zum Glück noch andere: http://www.nzz.ch/nachrichten/politi..._1.709751.html
Wie mit Pflanzen, Pilzen und Einzellern umgegangen wird ist ethisch durchaus diskutabel, insbesondere da letztlich punkto Wahrnehmungsapparat kaum ein Unterschied zu "niederen" Tieren vorhanden ist, ebenso dürfte das auf ein etwaiges Bewusstsein zutreffen. Woher nehmen Sie also genau das Recht, diese Lebewesen zu Mutanten zu entstellen, schrankenlos zu nutzen, und ja, als "Gefangene" zu halten und zu "töten"?

Zitat von
Wie schon gesagt, ich würde mich an Ihrer Stelle wirklich schämen.
Ich habe das doch bereits betont, ich durchlebe hier eine intensive Phase von Fremdscham. Ein solches Mass an Diskussionsinkompetenz und selbsgerechter Ignoranz lässt mich geradezu erschaudern.

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taxidriver 31.03.2011, 21:44
41. xxx1

Zitat von Celegorm
Und was definiert den Rahmen des Überlebens und Reproduktionspotentials, die treibenden Faktoren der Evolution? Genau, die "äusseren Umstände" namens Umwelt und Ökosystem. Schön dass Sie sich gleich selbst widerlegen.
Sie haben eindeutig nicht die geringste Ahnung von der Evolution - weil Ihnen das reelle Leben in der freien Natur nicht bekannt ist.
Das Überleben der Tiere in der freien Natur wird in der Hauptsache nicht durch die „äußeren Umstände“ geformt, sondern es wird in der Hauptsache durch die Leistungen der Individuen in dem hochkomplexen System der freien Natur erreicht. In der Gefangenschaft werden die Individuen dagegen gefüttert und zu einem festgelegten Zeitpunkt geschlachtet. Das ist etwas völlig Verdrehtes, absolut Perverses.

Zitat von Celegorm
Der Münchhausen schreit "haltet den Aufschneider". Witzig. Ich bezweifle langsam eher, dass Sie sich je gross von Ihrem PC weg bewegt haben.
Wenn Sie sich auf meine Touren beziehen: Das ist alles so wie gesagt, ich unternehme solche tatsächlich seit vielen Jahren fast jährlich. Dass ein Naturunerfahrener wie Sie sich das nicht vorstellen kann ist ja noch normal, aber dass Sie jemanden ohne Gewissheit als Lügner bezeichnen beweist dass Sie wirklich aus den untersten Schubladen gekrochen sind.

Zitat von Celegorm
Und deshalb fühlt sich der Zwergwal dann besser wenn er eine Harpune in den Kopf kriegt?
Der Wal wird jedenfalls nach einem freien Leben getötet, die Milliarden Rinder /Schweine /Hühner usw. haben ihr gesamtes Leben in Höllen verbracht und werden dann völlig würdelos zur Tötung geschleppt. Sie haben sich noch an keiner Stelle von den aktuellen Praktiken distanziert und ziehen somit alle Register um diese schweren Verbrechen der Menschheit zu verteidigen.

Zitat von Celegorm
Und wie war das nun mit dem Blauflossenthun, ist es also für Sie akzeptabel diesen auszurotten solange das Gemetzel nur ohne "brutale Gefangenschaft" von statten geht?
Hier also ein weiteres Beispiel Ihrer Vorgehensweise. Wo genau habe ich denn gesagt dass ich die „Ausrottung des Blauflossenthuns für akzeptabel“ halte? Ich kann auf Ihre Flut von Verdrehungen nicht mehr antworten. Sie merken wohl gar nicht dass Sie sich völlig lächerlich machen (s. Pflanzenvergleich usw.)?

Zitat von Celegorm
Die "Wand" stellt nach wie vor wenn schon eher die fehlende Nachhaltigkeit bei der Ausbeutung natürlicher Ressourcen da. Zu welcher von Ihnen leider nichts zu vernehmen ist.
Das ist logisch unrichtig. Nur noch wenige Prozent der menschlichen Nahrungsmittel werden aus natürlichen Ressourcen gewonnen. Was lernt man eigentlich im Laufe eines Biologiestudiums?

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taxidriver 31.03.2011, 22:01
42. xxx2

Zitat von Celegorm
Gratulation, langsam kommen Sie langsam dahinter, weshalb Ihre pauschalisierende "Gefangenschafts"-Polemik zu kurz greift.
Das nicht jede Form der Gefangenschaft so grausam ist wie die heutigen, an hunderten Milliarden Wirbeltieren angewendeten Hauptformen, das braucht man doch gar nicht zu erwähnen, einfach weil es völlig klar ist. Noch vor 100 Jahren hatten z.B. die meisten Kühe und Hühner Auslauf im Freien.

Aber die extrem perversen Formen sind eben die Normalität geworden. Mind. 98% der heutigen „Nutztiere“ sehen ihr ganzes Leben lang weder die Sonne noch eine Pflanze, so etwas Grausames hat es in der gesamten früheren Entwicklung des Lebens auf der Erde niemals auch nur im Ansatz gegeben. Das ist wie in einem Horrorfilm, die Menschen haben sich zu extremen Monstern entwickelt ohne es vollständig zu realisieren.

Insgesamt jedenfalls war die Erfindung von Gefangenschaft und Pflanzenanbau an sich eine Zäsur, die gewirkt hat wie die Zündung einer Raketenstufe.

Die nächste Zäsur war dann das Einschwenken auf die Intensivzucht von Pflanzen und Tieren im vergangenen Jahrhundert (nächste Raketenstufe).Dieser Schritt hat die verschiedene laufenden Entwicklungen zur völligen Eskalationen gebracht(Bevölkerungsexplosion usw).

Und kurz vorm Schluss dieser Eskalation wurde sozusagen die dritte und letzte Raketenstufe gezündet, in Form der zusätzlichen künstlichen Mutation der ohnehin pervers gezüchteten Intensivzuchtlebewesen durch die Gentechnik.

Das wird ganz zwangsläufig und recht bald den weitgehenden Zusammenbruch wichtiger Nahrungsgrundlagen und noch vieles mehr nach sich ziehen. Dieser Vorgang (und nicht die Klimaerwärmung oder die künstlich herbeigeführte Radioaktivität) wird das endgültige Ende der Menschheit herbeiführen.

Und wenn man jetzt zurückblickt, dann wäre eben die einzige „Bremse“ dieser fatalen Entwicklung das Finden des Respekts gegenüber den schwächeren Lebensformen gewesen. Es gab nie eine andere "Lösung".

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Celegorm 31.03.2011, 23:30
43. ...

Zitat von taxidriver
Sie haben eindeutig nicht die geringste Ahnung von der Evolution - weil Ihnen das reelle Leben in der freien Natur nicht bekannt ist.
Wie peinlich ist denn das. Dass Sie nicht eingestehen können, wenn Sie fachlich überfordert sind, ist ja noch das eine, aber das noch mit derart abstrusen Kindereien zu koppeln ist nur noch tragisch. Aber nein, Sie liegen immer noch falsch. Und Sie können sich noch so sehr auf die Hinterbeine stellen, die Fakten ändern sich dadurch nicht. Wir sind zum Glück hier nicht im Sandkasten.

Zitat von
0aber dass Sie jemanden ohne Gewissheit als Lügner bezeichnen beweist dass Sie wirklich aus den untersten Schubladen gekrochen sind.
Fehlt Ihnen wirklich jegliche Selbstreflexion? Ich gebe Ihnen nur etwas von Ihrer eigenen Medizin. Sie unterstellen hier ja permanent anderen Leuten Dinge ohne die geringste Ahnung zu haben, und stellen Aussagen in Abrede ohne Beleg. Insofern sage ich halt nochmals: Virtuelles Papier ist sehr geduldig. Weshalb ich Ihnen angesichts Ihrer Aussagen und Ihrer naturunkompatiblen Gehässigkeit nach wie vor kein Wort glaube. Ich habe letztes Wochenende Schnabeltiere in der freien Wildbahn beobachten können, Sie hingegen haben wohl noch nicht einmal eine Wühlmaus in echt gesehen..

Zitat von
Sie haben sich noch an keiner Stelle von den aktuellen Praktiken distanziert
Ich habe Tierfabriken von Anfang an als nicht legitimierbar bezeichnet. Wenn Sie nicht lesen können kann ich auch nichts dafür. Bloss ging es halt nicht ausschliesslich um jene, sondern Tierhaltung per se.

Zitat von
Hier also ein weiteres Beispiel Ihrer Vorgehensweise. Wo genau habe ich denn gesagt dass ich die „Ausrottung des Blauflossenthuns für akzeptabel“ halte?
Sie implizieren das indem Sie hartnäckig zu ökologischen Fragen schweigen und suggerieren, die Menschheit könnte sich ohne Agrarwirtschaft ernähren. Explizit haben Sie ja sogar Ihre immaginären Raubzüge durch unberührte Habitate als Muster für ein korrektes Leben hingestellt..

Zitat von
Nur noch wenige Prozent der menschlichen Nahrungsmittel werden aus natürlichen Ressourcen gewonnen.
Das ist fachlich nur noch tragikomisch. Natürliche Ressourcen - Land, Wasser, Öl, Kohle, Holz, um nur ein paar zu nennen - sind die Grundlage sämtlichen wirtschaftlichen Handelns. Mehr noch, Sie sind Grundlage menschlichen Lebens als solchem und dessen Entwicklung, offensichtlich. Dass Sie das ernsthaft in Abrede stellen zeigt eigentlich, dass Ihnen offenbar jede Vorstellung der eigentlichen Zusammenhänge fehlt. Im übrigen, auch die Fischerei ist immer noch eine zentrale Nahrungsquelle, gerade in Entwicklungsländer. Ebenso stehen natürliche Ökosysteme logischerweise in einem ständigen Konflikt mit der menschlichen Ausbreitung. Das erachte ich als das zentrale Problem hier. Aber die Zerstörung von Biodiversität ist Ihnen offenbar egal..

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Celegorm 31.03.2011, 23:51
44. ...

Zitat von taxidriver
Das nicht jede Form der Gefangenschaft so grausam ist wie die heutigen, an hunderten Milliarden Wirbeltieren angewendeten Hauptformen, das braucht man doch gar nicht zu erwähnen, einfach weil es völlig klar ist. Noch vor 100 Jahren hatten z.B. die meisten Kühe und Hühner Auslauf im Freien.
Na schön, dass Sie mir endlich recht geben, und das nachdem Sie seitenweise keine Fähigkeit zur Differenzierung gezeigt haben. Im übrigen, welche Haltungsbedingungen welchen Anteil hat dürfte schwer zu eruieren sein. Dass fragwürdige bis inakzeptable Formen gerade produktionsquantitativ dominieren wird leider stimmen, allerdings unterschätzen Sie m.E. die Verbreitung von anderem. Gerade in armen Ländern ist Landwiritschaft vielfach immer noch recht ursprünglich, kann sich moderne Anlagen und Massenproduktion gar nicht leisten. Auf der anderen Seite geht der Trend im Westen zu Bio-Produktion und Ähnlichem. Das dürfte zwar alles immer noch marginal sein, aber zeigt zumindest, dass es auch anders ginge. Und zwar ohne Tierhaltung völlig aufzugeben.

Zitat von
Das wird ganz zwangsläufig und recht bald den weitgehenden Zusammenbruch wichtiger Nahrungsgrundlagen und noch vieles mehr nach sich ziehen. Dieser Vorgang (und nicht die Klimaerwärmung oder die künstlich herbeigeführte Radioaktivität) wird das endgültige Ende der Menschheit herbeiführen.
Nicht unbedingt, es wäre eher an der Zeit, für eine "vierte Zäsur" hin zu mehr Ökologie und Ethik. Was durchaus auch möglich ist, ob durch Einsicht oder Zwang. Ansonsten, das Hauptproblem der Menschheit ist wohl nichts des Erwähnten, sondern halt eben der Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Deren Verschwendung, Zerstörung und suboptimale Nutzung kann sich eine wachsende Bevölkerung eigentlich nicht leisten, trotzdem wird gerade das in hohem Mass betrieben. Weshalb wichtige Nahrungsgrundlagen auch eher deswegen verschwinden könnten, und nicht wegen Ihren seltsamen Vorstellung irgendeines inhärent-genetischen Problems mit der Zucht von Lebewesen.

Lebewesen, zu denen im übrigen nach wie vor die Pflanzen gehören, Wirbellosen, Mikroorganismen und Pilze gehören. Das finden Sie zwar "lächerlich", aber ohne diese Organismen ist unsere Existenz definitiv nicht möglich. Weshalb diese durchaus auch eine ethische Betrachtung und angemessenen Umgang verdient haben. Leider sind da viele Menschen zu arrogant und ignorant, wie Sie das ja auch demonstrieren. Aber ultimativ müsste halt wenn schon ein gewisser "Respekt" vor allen Lebewesen her, nicht derart selektiv wie Sie das hier propagieren..

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taxidriver 01.04.2011, 09:59
45. Celegorm hat Schnabeltiere beobachtet !

Zitat von Celegorm
Ich habe letztes Wochenende Schnabeltiere in der freien Wildbahn beobachten können, Sie hingegen haben wohl noch nicht einmal eine Wühlmaus in echt gesehen.
Oh, der / die Celegorm war in Australien und hat sich von einem Ranger der örtlichen Nationalparkverwaltung an ein Ufer im Park bringen lassen um sich Schnabeltiere zeigen zu lassen. Das macht doch heute jeder zweite interessierte Backpacker. Hoffentlich haben Sie sich nicht schmutzig gemacht. Kaufen Sie sich mal ein Kajak und paddeln da los wo die Straßen aufhören, das ist etwas völlig anderes.

Das ist fachlich nur noch tragikomisch. Natürliche Ressourcen - Land, Wasser, Öl, Kohle, Holz, um nur ein paar zu nennen - sind die Grundlage sämtlichen wirtschaftlichen Handelns. Mehr noch, Sie sind Grundlage menschlichen Lebens als solchem und dessen Entwicklung, offensichtlich. . Ich habe von Nahrungsmitteln geschrieben, Öl Kohle und Holz werden normalerweise nicht gegessen.

Zitat von Celegorm
Sie implizieren das indem Sie hartnäckig zu ökologischen Fragen schweigen und suggerieren, die Menschheit könnte sich ohne Agrarwirtschaft ernähren.
Völliger Quatsch. Ich habe nirgendwo gesagt „die Menschheit könnte sich ohne Agrarwirtschaft ernähren“, sondern Sie haben losgeplärrt, weil ich auf die völlige Verkommenheit der heutigen Menschheit im Umgang mit den Nutztieren hingewiesen habe und versuchen seit dem diese Verkommenheit durch allerlei Unsinn zu relativieren.


Zitat von Celegorm
Lebewesen, zu denen im übrigen nach wie vor die Pflanzen gehören, Wirbellosen, Mikroorganismen und Pilze gehören. Das finden Sie zwar "lächerlich", aber ohne diese Organismen ist unsere Existenz definitiv nicht möglich. Weshalb diese durchaus auch eine ethische Betrachtung und angemessenen Umgang verdient haben. Leider sind da viele Menschen zu arrogant und ignorant, wie Sie das ja auch demonstrieren. Aber ultimativ müsste halt wenn schon ein gewisser "Respekt" vor allen Lebewesen her, nicht derart selektiv wie Sie das hier propagieren..

Stellen sie sich folgende Aufgabenstellung vor:

Auf einem fernen Planeten leben zweibeinige Monster und halten Milliarden hochkomplexer und entsprechend empfindsamer Lebewesen in engster und abartigster Weise gefangen, in stinkenden Betonhallen, der Boden bedeckt von Exkrementen, ohne Tageslicht und versorgt durch Trinkhalme und Futtertröge.

Jetzt kommt Ihre Aufgabe: Versuchen sie den Monstern zu erklären: „Wir müssen Verzicht üben, damit die anderen Lebensformen nicht zuviel gestört werden. Wir müssen uns zurückhalten damit die Umwelt nicht zerstört wird und wir uns dadurch selbst vernichten, wir müssen alle Lebewesen respektieren, auch die Pflanzen, die wirbellosen Tiere und die Pilze “

Die Monster würden Ihnen überhaupt nicht zuhören und Sie gar nicht ernst nehmen. Die Brutalität und Verkommenheit gegenüber den komplexesten Lebensformen vernichtet die Sensibilität gegenüber dem Leben insgesamt. Genau das ist das was auf der Erde passiert ist. Die Menschheit ist zu wert(e)losen Monstern verkommen. Es wird keine „vierte Zäsur“ mehr geben.

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Celegorm 03.04.2011, 13:20
46. ...

Zitat von taxidriver
Oh, der / die Celegorm war in Australien und hat sich von einem Ranger der örtlichen Nationalparkverwaltung an ein Ufer im Park bringen lassen um sich Schnabeltiere zeigen zu lassen.
Nö, ganz alleine. Ist nicht so schwierig, auch wenn Sie sich das wohl nicht vorstellen können. Wenn Sie so durchs Feld straucheln wie Sie argumentieren ists natürlich klar, dass es noch nicht einmal für die besagte Wühlmaus reicht. Dieses Wochenende war übrigens der Tasmanische Teufel dran, hat einiges Lauerliegen benötigt, aber sich definitiv ausgezahlt. Was lief derweil auf dem Discovery Channel?

Zitat von
Kaufen Sie sich mal ein Kajak und paddeln da los wo die Straßen aufhören, das ist etwas völlig anderes.
Ihre Wunschvorstellungen in Ehren, aber wie bereits gesagt: Was geschützte und unberührte Habitate definitiv nicht brauchen ist der Ego-Natur-Trip irgendeines Wohlstandsdeutschen. Insofern sind mir im übrigen die beschriebenen Touristen noch lieber, denn der Ranger sorgt im Normalfall wenigstens für ein ordentliches Verhalten. Im Gegensatz zu all den selbsternannten Naturversteher Ihrer Couleur, die für ihren Kick durch Habitate trampeln, wo eigentlich kein Mensch was verloren hätte.

Zitat von
Ich habe von Nahrungsmitteln geschrieben, Öl Kohle und Holz werden normalerweise nicht gegessen.
Wovon Sie schreiben ist belanglos. Ich habe von natürlichen Ressourcen geschrieben, wenn Sie nicht wissen, was darunter zu verstehen ist, kann ich leider auch nichts dafür. Ich bin nicht für Ihre Bildung zuständig.

Zitat von
Ich habe nirgendwo gesagt „die Menschheit könnte sich ohne Agrarwirtschaft ernähren“, .. völlige Verkommenheit der heutigen Menschheit im Umgang mit den Nutztieren hingewiesen habe ..
Nun, Sie stellen permanent die Agrarwirtschaft per se als Irrweg dar, prangern die Nutzung von Lebewesen an (gut, nicht die Pflanzen, die haben keine Rechte..zumindest solange man nicht mit der bösen Gentechnik kommt) und offerieren keine Alternative ausser irgendeiner naiven Romantik vom würdevoll erlegten Wildtier. Im übrigen weisen Sie auf die "Verkommenheit" auch immer nur mit den pervertierten Extrembeispielen hin, können damit aber die viel weiter reichende Grundthese nicht belegen.

Zitat von
Die Monster würden Ihnen überhaupt nicht zuhören und Sie gar nicht ernst nehmen. Die Brutalität und Verkommenheit gegenüber den komplexesten Lebensformen vernichtet die Sensibilität gegenüber dem Leben insgesamt. Genau das ist das was auf der Erde passiert ist. Die Menschheit ist zu wert(e)losen Monstern verkommen. Es wird keine „vierte Zäsur“ mehr geben.
Komischerweise sind aber entgegen des gezeichneten Bildes sehr viele Menschen mittlerweile bereit, andere Wege zu gehen und mit gezieltem Konsum und politischer Einwirkung diese durchzusetzen. Sie selbst reklamieren das ja auch für sich, obwohl Sie genau so Angehöriger der ach so monströsen Spezies Mensch sind.

Wohin das führen wird und wozu es reichen wird, wer weiss. Aber immerhin ist es eine Perspektive, für die es sich einzusetzen lohnt. Wobei das natürlich mehr Aufwand benötigt als wohlfeiler Selbsthass, wie Sie ihn hier zelebrieren. Und eben, unterm Strich ist die Tierschutzproblematik immer noch ein Klacks verglichen mit den Hürden, die im Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten zu nehmen sind. Aber das ist Ihnen ja bekanntlich egal. Nach dem glücklichen Huhn die Sintflut, sozusagen..

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taxidriver 05.04.2011, 21:06
47. Lauter Verdrehungen1

Zitat von Celegorm
Dieses Wochenende war übrigens der Tasmanische Teufel dran, hat einiges Lauerliegen benötigt, aber sich definitiv ausgezahlt.
Lächerliche Angebereien, das wird jetzt wirklich peinlich, merken Sie das denn nicht? Ich biete Ihnen folgendes an: Kommen Sie nach Cooktown, ich stelle Ihnen dort kostenlos ein Kayak zur Verfügung unter der Bedingung dass sie damit nach Norden die Küste lang fahren bis Thursday Island oder zumindest bis Lockhart. Auf dem Weg gibt es zwar keine Häuser und keine Schnabeltiere aber dafür sind da andere interessante Kreaturen und manche fressen sogar gelegentlich Celegorms.

Zitat von Celegorm
prangern die Nutzung von Lebewesen an (gut, nicht die Pflanzen, die haben keine Rechte..
Tja, nur hat der taxidriver nie gesagt dass er den Pflanzen keine Rechte zuspricht. Wie schon gesagt ich kann nicht mehr auf alle Ihre Verdrehungen eingehen. Sie diskutieren wie ein kleines beleidigtes Kind.

Zitat von Celegorm
Und eben, unterm Strich ist die Tierschutzproblematik immer noch ein Klacks verglichen mit den Hürden, die im Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten zu nehmen sind.
Zitat von Celegorm
Aber das ist Ihnen ja bekanntlich egal. Nach dem glücklichen Huhn die Sintflut, sozusagen..
Nein, die von Ihnen verharmloste „Tierschutzproblematik“ ist kein „Klacks“ sondern der zentrale Faktor beim Niedergang. Das Miteinander der Lebensformen ist gewissen Gesetzmäßigkeiten unterworfen. Ich habe Ihnen diese skizziert aber Sie sind nicht in der Lage das zu verstehen.

Und die "Sintflut" kommt nicht vor "glücklichen" sondern nach Billionen brutal eingekerkerter und von Ihnen verachteter und veralberter Hühner und anderer „Nutztiere“.

Zitat von Celegorm
Komischerweise sind aber entgegen des gezeichneten Bildes sehr viele Menschen mittlerweile bereit, andere Wege zu gehen
Selbst in Deutschland gibt es nur geringfügige Bereitschaft zu Veränderungen, der Egoismus ist tief eingefressen. In Ländern wie China gibt es selbst diese Minderheit kaum. Die Zahl der völlig pervers und achtlos eingesperrten Vögel, Säugetiere, Fische u.a. wird jedes Jahr größer, das Fleisch und die anderen tierischen Produkte immer billiger. Die allermeisten Menschen achten fast ausschließlich auf den Preis. (Auch dank aktiven Verharmlosern wie Celegorm.)

Zitat von Celegorm
Im übrigen weisen Sie auf die "Verkommenheit" auch immer nur mit den pervertierten Extrembeispielen hin
Ihre frei erfundene Behauptung, dass ich auf „Extrembeispiele“ verweise ist eine Unterstellung die Sie verwenden um die alltäglichen Verbrechen an vielen Milliarden Tieren kleinzureden. Die extreme Perversion und Brutalität ist heute der Alltag. Hinter fast allen tierischen Produkten in den Einkaufsmärkten der Industriestaaten, der Schwellen- und auch der Entwicklungsländer steckt dieser überdimensionale Horror.

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taxidriver 05.04.2011, 21:16
48. Lauter Verdrehungen2

Zitat von Celegorm
Wobei das natürlich mehr Aufwand benötigt als wohlfeiler Selbsthass, wie Sie ihn hier zelebrieren.
Was haben Sie eigentlich ständig mit meinem angeblichen „Selbsthass“?

Ich würde mich vielleicht selbst hassen wenn ich mich direkt an den schweren Verbrechen an den von Ihnen veralberten, in Betonhallen und sonstigen Höllen zusammengepferchten „Nutztiere“ beteiligen würde. So aber bin ich zufrieden mit mir.

Wahrscheinlich glauben Sie, dass ich mich Ihnen und allen anderen Menschen irgendwie näher fühle als den Tieren und interpretieren in Ihrer Naivität deswegen den von mir logisch vorausgesagten Zusammenbruch der Zivilisation eben als „Selbsthass“.

Ich muss Ihnen dazu aber leider sagen, dass ich mich den eingepferchten Tieren um ein Vielfaches mehr verbunden und verpflichtet fühle als solch wertelosen und verbal-brutalen Kreaturen wie Sie hier eine darstellen.

Das wir leider der gleichen Spezies angehören ist mir da völlig egal. Wenn ich einen Zauberstab hätte mit dem ich Ihr Schicksal und das eines der armen eingekerkerten Hühner unmittelbar vertauschen könnte, da würde ich nicht mal den Bruchteil einer Sekunde zögern. Dann würden Sie selbst bis zur chancenlosen Schlachtung auf dem dreckigen Betonhallenboden dahinvegetieren.

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Celegorm 06.04.2011, 00:29
49. ...

Zitat von taxidriver
Lächerliche Angebereien, das wird jetzt wirklich peinlich, merken Sie das denn nicht?
Das habe ich schon lange gemerkt, bei Ihren Abenteuerschwänken. Meine Erfahrungen sind vielleicht profaner, aber zumindest weiss ich, dass diese real sind..

Zitat von
Ich biete Ihnen folgendes an: Kommen Sie nach Cooktown..
Das klingt klasse! Darf ich im europäischen Winter darauf zurückkommen? Da wollte ich eigentlich sowieso in die Gegend. Vorher gibts leider keine Ferien (ja manche sind halt nicht im Dauerurlaub).

Zitat von
Tja, nur hat der taxidriver nie gesagt dass er den Pflanzen keine Rechte zuspricht.
Nun, Sie haben sich darüber lustig gemacht, dass ich für einen respektvollen Umgang mit Pflanzen und eine Pflanzenethik plädiert habe. Etwas anderes vernahm ich von Ihnen dazu nicht, wie anders soll man das interpretieren? Insofern wäre ich froh, Sie würden wenigstens wie ein beleidigtes Kind diskutieren, leider diskutieren Sie eigentlich gar nicht.

Zitat von
Nein, die von Ihnen verharmloste „Tierschutzproblematik“ ist kein „Klacks“ sondern der zentrale Faktor beim Niedergang.
Ihre "Skizze" überzeugt argumentativ halt nicht. Ich kann darin immer noch nicht "mehr" als ein plakatives Symptom sehen, das in seinen übelsten Auswüchsen meinetwegen eindrücklich zeigt, dass einiges schief läuft. Aber das geht dann eben tiefer..

Zitat von
Die allermeisten Menschen achten fast ausschließlich auf den Preis. (Auch dank aktiven Verharmlosern wie Celegorm.)
Sie verwechseln da etwas: Nicht Menschen, die sich mit sinnvollen Argumenten für eine pragmatische Lösung engagieren werden von den Leuten ignoriert, sondern solche wie Sie mit viel Furor und wenig Inhalt. Im übrigen erachte ich es in dem Kontext erneut als das grössere Problem, dass dïe meisten Menschen leider überhaupt nicht auf die Herkunft und die ökologischen Auswirkungen der gekauften Produkte achten. Auch dank Verharmlosern wie Ihnen? Nein, das wär dann doch zuviel Relevanz..

Zitat von
Hinter fast allen tierischen Produkten in den Einkaufsmärkten der Industriestaaten, der Schwellen- und auch der Entwicklungsländer steckt dieser überdimensionale Horror.
Eigentlich haben Sie diesen "Horror" in einer Weise definiert, dass dieser grösstenteils nur auf Hühnerzucht und Schweinemast angewendet werden kann. Ansonsten haben Sie auch zugestanden, dass es artgerechtere Tierhaltungsformen gibt und Tierhaltung damit nicht per se problematisch sein muss. Was ist denn nun mit dem Bio-Rind mit ausreichend Auslauf? Dem Rentier? Honigbienen? "Horror"?

Zitat von
Was haben Sie eigentlich ständig mit meinem angeblichen „Selbsthass“?
Nun, das nennt man gemeinhin halt so wenn man den Menschen grundsätzlich aburteilt. Meinetwegen können Sie es auch Selbstverachtung nennen, selbst wenn Sie sich davon grosszügig ausnehmen (aber offenbar niemandem sonst dies zugestehen..). Den Rest kann ich sogar nachvollziehen, allerdings geht das definitiv nicht ohne eine gehörige Portion Misanthropie. Ebenso würde ich das für mich eher auf die Ökosysteme und Biodiversität im Generellen anwenden, deren Zerstörung mit da weit mehr schmerzt. Und wie gesagt, das ist letztlich der Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann, dass für Sie trotz all der Tierempathie und der angeblichen Naturerfahrung diese Problematik höchstens sekundär zu sein scheint..

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