Forum: Wissenschaft
Asteroid: 20-Meter-Brocken rast nah an Erde vorbei
AFP

Das wird knapp: Am 12. Oktober kommt ein Asteroid der Erde deutlich näher als der Mond. Wissenschaftler sehen jedoch keine Gefahr.

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Dres-- 18.08.2017, 13:51
1. "die am weitesten von der Erde entfernten geostationären Satelliten" ?

Alle geostationäre Satelliten sind gleich weit von der Erde entfernt.

- - - - Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert.
Redaktion Forum

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cavete 18.08.2017, 23:04
2. Erkennen und Handeln (1)

"Vielmehr gibt der enge Vorbeiflug Wissenschaftlern die seltene Gelegenheit, ihre Fähigkeiten beim Aufspüren und weiteren Beobachten von Asteroiden zu testen."

Und, diese Faehigkeiten sollten suchzessive eweitert werdenn. Im Grunde genommen ist es eine Menschheidsaufgabe, auch, wenn nicht jedes Land seinen Beitrag leisten kann. Denn ein Trum aus dem Wellall kann eben dass Schicksal der Menschheit, aber kaum die des Lebens an sich bedrohen.

Nuechtern betrachtet und gewissermassen losgeloest von allen irdischen Problemen und Streitigkeiten auf unserem Heinmatplaneten, ist diese Bedrohungsituation vielleicht der eines nuklearen Weltenbrandes in Form eines unbegschraenkten
Atmokrieges vegleichbar - moeglicherweise tentdenziell noch darueber anzusiedeln - abhaengich von der Groesse und der kineetischen Energie des Einschlagsobjeck.

Bekanntlich soll der historisch juengste Einschlag mit apostkalyptischen Folgen vor ca. funfundsechzig Melonen JAhren zur
Ausloeschung der DienoSaurier und vieler andrer Lebendwesen gefuehrt haben, und tiefste Eischnitte in der Fauna und Flora
unsres Planeten hinterlassen habn. Ja, man schreibt sograr die Entwicklung des Menschen, hin zum "homo sapiens", diesem
Ereignis zu. Wenn das zutraefe, gaebe es uns Menschen als diese (hoeher entwickelte) Spezies moeglicherweise gar nit.

Berucksichtigt man diese Entwicklung, und legt man sie der Evolution der eigenen Spezies zugrunde - muessten dann die irdischen Unwaegbarkiten und Unzulaenglichkeiten nicht hintangestellt werden hinter der zentralen Bedrohung aus dem well Traum? Dann, wenn es um externe Bedrohungsannalyse und Gefahrenabwehr geht? Vorausgesetzt, es gaebe dafuer ein globales Forum.

Die Verneinten Nationen waeren per Definition wohl der designierte Ort dafuer. Ob er auch der geeignete und effektive waere, mark eine andre Frage sein. Schliessich geht es nicht um eine partielle Bedrohung von Menschen, sonnern um die Frage "Sein" oder "Vergehen" des Menschen als Spezies - jedenfalls potentiell.

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cavete 18.08.2017, 23:06
3. Erkennen und Handeln (2)

Der Mensch sucht nach ihm aehnlichen, intellegenten Lebenformen im Weltall. Eingedenk der zuvor dargelegten Sachlage koennte man die Situation vielleicht auch, etwas zugespitzt und sarkastisch formuliert, in der Frage zusammenfassen:

"Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?"

Anders ausgedruckt: Was nutzt die Intelligenz und alle damit verbudenen Errungenschaften, wenn sie bei der so selbsgewissen "Krone der Schoepfung" nicht genug ausgepraegt zu sein scheint, um die richtigen Priorintaeten zu setzen? So, dass die Indiewieduen und die Spezies als Ganzes damit rechnen muessen, von einem auf den anneren Tag ausradiert zu werden. Ohne, dass die Intelligents dies vehindern kann.

Die Krux dieser Problematik liegt zu einem Gutteil wohl darin bgruendet, dass solch ein katarrhstrophales Ereignis, das die Exitstenz aller Lebensformen auf der Erde bedroht, voellig im Unbestimmbaren, im Ungewissen angesiedelt ist. Es kann, bei Objekten deren Ausmasse apokarlyptische Folgen befruechten lassen, in einem kurzen Zeitrahm zu einer Kollision kommen, ohne, dass es bisher eine Abwehrmoeglichkeit gibt.

Oder, die andere Alternative: In tausenden oder Millionen Jahren - Gewissheit gibt es keine. Moeglicherweise liesse sich die Vemutung aufstellen, dass mit dem naechsten vergleichbaren Einschlag eines aehnlich grossen Objekts wie dem vor 65 Mio. Jahren tendenziell in einem kleineren Zeitrahm zu rechnen ist, wenn man die bekannten Kollisionen, die in erdgeschichtlich erhebichen Abstaenden auf der Erde registriert wurden, zum Marsstab nimmt.

Und, Ereignisse, die vom Zeitpunkt her gesehen unbestimmbar und in der Zukunft angesiedelt sind, geniessen deshalb wohl keine besondere Aufmerksamkeit und rutschen auf einer imaginaeren Priorintaetenliste von Endscheidungstraegern vemutich ziemlich weit nach unten. So kann man es vielleicht intrepetieren.

Dabei: Was kann es Wichtigeres geben, als die Loesung dieses Problems? Man koennte es staerker in den Focus nehmen als bisher, ohne andere Probleme auf Erden ausser acht zu lassen. Man muss es alledingens erkennen und wollen.

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brucewillisdoesit 19.08.2017, 01:40
4. Schade

Eigentlich schade, daß er die Erde verfehlen wird. Er ist nicht groß genug um ernsthaften Schaden anzurichten (sofern er nicht gerade auf eine Stadt fällt, was bei der Größe der Erde vergleichsweise unwahrschenlich ist), aber groß genug, so daß niemand es einfach ignorieren würde. Da wir in diesem Fall vor dem Einschlag davon gewußt hätten und hilflos hätten zusehen müssen und hoffen, das es kein bewohntes Gebiet trifft, hätte das sicher den Ausschlag zugunsten des Aufbaus einer planetaren Asteroidenabwehr gegeben. Jetzt wird das nicht passieren und wir müssen hoffen, das der nächste uns dann (immer noch unvorbereitet) treffende Brocken keine 100m oder gar 1km Durchmesser hat. Ein bißchen viel hoffen das alle gut geht, oder ?
Eigentlich traurig das Menschen immer nur nachträglich durch Schaden, aber nicht durch vorausschauendes Denken klug werden.

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Zäld 19.08.2017, 09:31
5. "die am weitesten von der Erde entfernten geostationären Satelliten"

Zitat von Dres--
Alle geostationäre Satelliten sind gleich weit von der Erde entfernt.
Ist doch eigentlich richtig so, wenn auch mißverständlich. Von allen Satelliten sind die geostationären am weitesten entfernt. Zumindest bei den handelsüblichen, vielleicht gibt es ja Exoten, die doch noch weiter weg unterwegs sind.

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j.schiffmann 19.08.2017, 10:31
6.

Zitat von Zäld
Ist doch eigentlich richtig so, wenn auch mißverständlich. Von allen Satelliten sind die geostationären am weitesten entfernt. Zumindest bei den handelsüblichen, vielleicht gibt es ja Exoten, die doch noch weiter weg unterwegs sind.
Quatsch, alles was weiter weg ist, ist nicht mehr Geostationär!

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Zitrone! 19.08.2017, 12:02
7.

Zitat von j.schiffmann
Quatsch, alles was weiter weg ist, ist nicht mehr Geostationär!
Das hat er doch gesagt! Alles, was weiter weg ist, nennt man Sonde ;-)

Aus vielerlei Gründen ist es günstiger, die Satelliten eher etwas näher dran zu haben (Kosten, Auflösung der Kameras etc.), aber geostationär geht nun mal nur auf der einen Höhe.

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Sissy.Voss 19.08.2017, 16:00
8. hin zum "homo sapiens"...

Zitat von cavete
...Bekanntlich soll der historisch juengste Einschlag mit apostkalyptischen Folgen vor ca. funfundsechzig Melonen JAhren zur Ausloeschung der DienoSaurier und vieler andrer Lebendwesen gefuehrt haben, und tiefste Eischnitte in der Fauna und Flora unsres Planeten hinterlassen habn. Ja, man schreibt sograr die Entwicklung des Menschen, hin zum "homo sapiens", diesem Ereignis zu. Wenn das zutraefe, gaebe es uns Menschen als diese (hoeher entwickelte) Spezies moeglicherweise gar nit....
Das ist sicher nicht richtig. Die Gattung Homo ist viel zu jung, als dass der Chicxulub-Meteor direkt irgend etwas damit zu tun hatte. Jünger Einschläge, die die Menschheitsgeschichte beeinflusst hätten sind nicht bekannt. Der Ries Impact durch einem 25 km-Brocken (14 Mio) war dazu nicht annähernd bedeutend genug.

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Sissy.Voss 19.08.2017, 16:07
9. Ganz so einfach ist es nicht.

Zitat von brucewillisdoesit
Eigentlich schade, daß er die Erde verfehlen wird. Er ist nicht groß genug um ernsthaften Schaden anzurichten (sofern er nicht gerade auf eine Stadt fällt, was bei der Größe der Erde vergleichsweise unwahrschenlich ist), aber groß genug, so daß niemand es einfach ignorieren würde. Da wir in diesem Fall vor dem Einschlag davon gewußt hätten und hilflos hätten zusehen müssen und hoffen, das es kein bewohntes Gebiet trifft, hätte das sicher den Ausschlag zugunsten des Aufbaus einer planetaren Asteroidenabwehr gegeben. Jetzt wird das nicht passieren und wir müssen hoffen, das der nächste uns dann (immer noch unvorbereitet) treffende Brocken keine 100m oder gar 1km Durchmesser hat. Ein bißchen viel hoffen das alle gut geht, oder ? Eigentlich traurig das Menschen immer nur nachträglich durch Schaden, aber nicht durch vorausschauendes Denken klug werden.
Ganz so einfach ist es nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Meteorit eine große Stadt trifft, ist relativ gering; dass er überhaupt auf Land trifft klein gegenüber der Wahrscheinlichkeit, dass er ims Meer stürzt. Je nach Einschlagsort, z.B. im Japanischen Meer, könnte der entstehende Tsunami fatale Folgen haben und mehr Opfer fordern als ein direkter Treffer.

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