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Astrologie: Warum so viele Menschen an Horoskope glauben
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Die Sterne stehen hoch im Kurs, gerade zum Jahreswechsel. Die Zahl derer, die an Horoskope glauben, nimmt eher zu als ab. Dafür gibt es psychologische Gründe - und vielleicht politische.

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alterspräsident 01.01.2017, 15:51
30. Es ist ganz einfach:

Wo das Wissen aufhört, beginnt der Glaube, der dann die Wahrheit für die geistig beschränkten ist. Manche dieser Beschränkten sind zusätzlich so verbohrt das sie das vorhandene Wissen gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder können.

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diegutelinie 01.01.2017, 15:51
31.

Schon lange nicht mehr so was unreflektiertes und uninformiertes über Astrologie gelesen. Der Autor unterscheidet sich durch nichts von den Leuten die an das Horoskop in der Bildzeitung glauben, und das ist natürlich leicht durchschaubarer Blödsinn.
Astrologie ist eine mathematische Wissenschaft, und sie beschäftigt sich mit den Phänomenen der Resonanz, also der Beobachtung, dass sich bestimmte Wesenheiten wiederholen. Als einfachstes Beispiel der Tag und die Nacht. Wer würde bezweifeln dass es am Tag hell ist, weil die Sonne am Himmel steht.
So haben die Menschen schon vor langer Zeit bemerkt, dass sich bestimmte Wesensarten von Ereignissen regelmässig wiederholen. Die Sterne sind nicht die Ursache für diese Wesensarten, sondern quasi die universale Uhr, mit der man schon seit Urzeiten verschiedene sich vielfach überlagernde Zeitintervalle messen kann. Steht die Sonne im Steinbock kann man dieses Sternzeichen nicht sehen, aber auf der Nordhalbkugel ist dann eben Winter, regelmässig.

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Rheinlandpragmatiker 01.01.2017, 15:56
32.

Zitat von HannesWurscht
Wäre schön diese "Problematik" auch noch in den Artikel hineinzunehmen. Denn seit der Erfindung der Astrologie haben sich die Sternzeichen durch die Erdrotation verschoben, so das wir fast schon ein ganzes Sternzeichen weiter sind als angenommen. Natürlich haben Astrologen für dieses Problem auch wieder komplexe und mindestens ebenso komplex absurde Erklärungen warum dies dennoch stimmt. Die geografische Lage und Orientierung der Erde habe demnach nichts mit den Sternzeichen zu tun - was wiederum andere Fragen aufwirft. Und letztlich sollte man allen bewusst machen, dass es eigentlich 13 Sternzeichen gibt. Das 13. wurde jedoch von der Astrologie einfach unterschlagen.
Nur zur Richtigstellung der Bild-Zeitungs-Astrololgie-Gegenargumente:
Astrologie ist nicht SternBILDERorientiert, sondern 0° Widder beginnt mit dem Schnittpunkt der scheinbaren Sonnenbahn mit der Ekliptik am Frühlingspunkt. In der Folge umfasst dann jedes Sternzeichen 30°. Was ist daran komplex, kompliziert und absurd? Ebenso ist mir schleierhaft, wie Sie dann noch ein 13. Sternzeichen unterbringen wollen, denn ein vollständiger Kreis umfasst 360°, nicht 390°.

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adal_ 01.01.2017, 15:56
33. Ockhams Rasiermesser

Zitat von vaclav.havel
Es gibt einen modernen Glauben, den ich „wissenschaftlichen Materialismus“ nennen würde.
Man braucht kein "konkurrierendes" Glaubenssystem, um Aberglauben, Gesundbeterei und Hokuspokus als Schwindel zu entlarven: Eine Spur Skepsis in Gestalt von "Ockhams Rasiermesser" reicht dafür völlig aus.

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Rheinlandpragmatiker 01.01.2017, 16:03
34.

Zitat von Stompf
wovon er keine Ahnung hat. Astrologie funktioniert. Nur anders als überall publiziert. Natürluch sind gezielte Voraussagen sinnlos, da sie nur für den Moment sind. Aber die Ansätze der hier angeführten Studien sind schon falsch und dem entsprechend ist das Ergebnis. Und Aussagen für Geld gehen schonmal gar nicht. Ist aber jeden seine Sache. Aber offenbar ist das Thema doch einen Artikel wert. ;) Allerdings keinen guten.
Sie haben völlig recht! Ich wette, dass von all den "Spezialisten" hier, die gegen die Astrologie wettern, nicht ein einziger auch nur einen Hauch Grundlagenwissen hat, sondern nur seine eigenen Vorurteile. Lassen wir den Leuten das Vergnügen!

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markustermin 01.01.2017, 16:19
35. Umgekehrt wird ein Schuh draus

Solche Kritik an der Astrologie fußt auf einem Weltbild, dem offensichtlich jede Möglichkeit fehlt, sich zu hinterfragen, und das sich seiner selbst so sicher ist, dass es glaubt, die mechanische Messung 1/1000 eines Protons zum Beweis für "Gravitationswellen" feiern zu dürfen. Für jeden vernünftigen Menschen ist das postfaktisch und weit weniger plausibel, wie Astrologie. Wie üblich bei solcher Kritik, hat der Autor nicht geprüft, worüber er schreibt und setzt einfach die Maßstäbe seines eigenen zweifelhaften Weltbildes als gültig für alles an. Um Astrologie zu verstehen, muss man erstmal einräumen, dass es eine Seele gibt. Das ist bei positivistischen Materialisten, die ans denkende Staubkorn glauben, in der Regel nicht der Fall: denn ein Horoskop ist das Spiegelbild der eigenen Seele, und es funktioniert besser, wie jede Psychologie. Selbstverständlich ist das auch wissenschaftlich beweisbar - und zwar anhand von Familien- und Partnerhoroskopen. Spätestens jetzt machen Kritiker die Schotten dicht - es ist in der Tat wesentlich komplexer und braucht etwas Wissen, um die objektiv vorhandenen Muster der Generationen im Vergleich der Individuen, die zu einer Familie gehören, zu erkennen. Dieses Wissen fehlt den selbstberufenen Kritikern vollkommen, weil sie glauben, Astrologie erschöpfe sich im allseits verfügbaren Esoterik-Trash. Man hat auch den Eindruck, je abgehobener und unsicherer sich die Forschung ist: "Gottesteilchen", "Gravitationswellen", "Stecker locker in der Neutrino-Forschung", um so mehr versucht man, Astrologie als Strohmann aufzubauen, weil man glaubt, sich hier - gerade zu Neujahr - eines billigen Konsens zu erfreuen.

Ich arbeite seit 12 Jahren als professioneller Astrologe und habe schon viele tausend Horoskope gesehen. Ich kann daher sagen, dass die angedeuteten Muster sehr objektiv vorhanden sind: etwas simpel im Beispiel formuliert: Großmutter, Tochter und Enkelin haben z.B. Mond im Zeichen Jungfrau in genauem Aspekt zu Chiron; in der männlichen Linie beobachten wir Mars im Zeichen Löwe über mehrere Generationen hinweg, usw.

Astrologie nach den vorgestellten Methoden des Autors zu prüfen, wäre so, als wollte man ein Klavier mit der Flex stimmen - um sich dann, wenn es zerlegt ist, darüber zu beschweren, dass es keine Musik macht. Eine der intelligentesten Lektüren über Astrologie ist Ernst Jüngers "An der Zeitmauer".

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Pfaffenwinkel 01.01.2017, 16:20
36. Horoskope

und Versprechungen der Politiker haben in etwa den gleichen Wahrheitsgehalt.

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Zaunsfeld 01.01.2017, 16:33
37.

Zitat von diegutelinie
Astrologie ist eine mathematische Wissenschaft, und sie beschäftigt sich mit den Phänomenen der Resonanz, also der Beobachtung, dass sich bestimmte Wesenheiten wiederholen. Als einfachstes Beispiel der Tag und die Nacht. Wer würde bezweifeln dass es am Tag hell ist, weil die Sonne am Himmel steht.
1. Anhand Ihres Beitrages schließe ich, dass Sie gar nicht wissen, was Mathematik eigentlich ist.
2. schließe ich, dass Sie auch gar nicht wissen, was eine Wissenschaft überhaupt ist.
3. wissen Sie aufgrund Ihrer Aussage offensichtlich auch nicht, was Resonanz ist.

Also was wollen Sie mit Ihrem Beitrag eigentlich erreichen? Hier ganz öffentlich demonstrieren, dass die Meinungen des denkenden Anteils der Bevölkerung gegenüber irgendwelcher Astro-Esoteriker sogar noch untertrieben sind?

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Magentasalex 01.01.2017, 17:03
38. Die ganze Einteilung der Biologie ist kein Unsinn.

Zitat von Höhlenbewohner
Beitrag von Magentasalex anzeigen! "Alle Geschöpfe sind einzigartig." Aha, dann gibt es keine Klassen und Ordnungen, dann haben Säugetiere und Nacktsamer keine Gemeinsamkeiten. Dann ist die ganze Einteilung der Biologie ja Unsinn!
Der Satz "Alle Geschöpfe sind einzigartig" widerspricht nicht den "Ordnungen" und "Klassen". Die Einteilung in Ordnungen und Klassen ist aber definitiv Menschenwerk (Wir Menschen sind aus vielerlei Gründen sozusagen gezwungen, alles in Ordnungsschemata zu setzen). Das aber alles einzigartig ist, ist Schöpfung selbst, die wir letztlich nie erklären oder verstehen können. Die ganze Einteilung der Biologie ist kein Unsinn, sondern nützt uns Menschen (oder sehr sehr vielen Menschen) , uns darüber sprachlich verständigen zu können

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markustermin 01.01.2017, 17:08
39.

Zitat von Zaunsfeld
1. Anhand Ihres Beitrages schließe ich, dass Sie gar nicht wissen, was Mathematik eigentlich ist. 2. schließe ich, dass Sie auch gar nicht wissen, was eine Wissenschaft überhaupt ist. 3. wissen Sie aufgrund Ihrer Aussage offensichtlich auch nicht, was Resonanz ist. Also was wollen Sie mit Ihrem Beitrag eigentlich erreichen? Hier ganz öffentlich demonstrieren, dass die Meinungen des denkenden Anteils der Bevölkerung gegenüber irgendwelcher Astro-Esoteriker sogar noch untertrieben sind?
Ja, wissen Sie das denn? Es gehört wohl zu den schwierigsten Menschheitsrätseln, was Methematik ist. Kurt Gödel - Einsteins Freund - glaubte an Gespenster und wurde verrückt. Definieren Sie mal bitte: was ist denn Ihrer Meinung nach Mathematik? Woher kommen die Zahlen?

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