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Atomkatastrophe: 50 Mann sollen Japan retten

Die ganze Welt schaut auf Fukushima: In dem japanischen Katastrophen-AKW kämpfen rund 50 Arbeiter gegen die atomare Katastrophe. Bei einem neuen Brand ist Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt - aber wie viel? TV-Sender bereiten die Bevölkerung bereits auf die Strahlengefahr vor.

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Günter Bodendörfer 15.03.2011, 20:27
1. Todeskommando

Zitat von sysop
Die ganze Welt schaut auf Fukushima: In dem japanischen Katastrophen-AKW kämpfen rund 50 Arbeiter gegen die atomare Katastrophe. Bei einem neuen Brand ist Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt - aber wie viel? TV-Sender bereiten die Bevölkerung bereits auf die Strahlengefahr vor.
Das ist genau das Todeskommando dessen Einsatz gestern schon klar war. Der Einsatz allerdings wird sinnlos sein, die anderen Reaktoren gehen genau den Weg der Nr.2. Wenn Brennstäbe erst einmal komplett trocken sind gibt es keinen Ausweg mehr, soviel sollte selbst dem verbohrtesten "Optimisten" langsam klar sein. Und eines ist auch sicher, Japan wird nie mehr das sein was es war und bevor sich die ersten jetzt freuen, der Rest der Welt auch nicht.

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gg art 5 15.03.2011, 20:32
2. Lüge über Lüge!

Zitat von sysop
Die ganze Welt schaut auf Fukushima: In dem japanischen Katastrophen-AKW kämpfen rund 50 Arbeiter gegen die atomare Katastrophe. Bei einem neuen Brand ist Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt - aber wie viel? TV-Sender bereiten die Bevölkerung bereits auf die Strahlengefahr vor.
Einerseits wurde gesagt es wurden aus den AKW´s alle Menschen evakuiert.
Jetzt wird gesagt es seien immer noch 50 dort. Müssen Supermänner sein damit sie all die Explosionen überlebt haben.

Man lügt wie gedruckt.

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Fritz Katzfuß 15.03.2011, 20:33
3. 50 Mann und ein Befehl

Mann! Ich bewundere diese Menschen, es gibt noch Opfermut. Überlebenschancen haben diese ja wohl kaum. Wenn, dann nicht für lange. Wahrscheinlich wurde nach einem Sozialplan verfahren, aber trotzdem, das freiwillig auf sich zu nehmen. Was für ein Film! Ganz großes Kino. Ohne Flachs. Wenn man nun auch noch bedenkt, dass Japan mit Gewalt gezwungen wurde, den westlichen lebensstil zu übernehmen, dann sehen wir eine wirklich Tragödie.

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Karl_Achs 15.03.2011, 20:33
4. Herr Schmidt

Zitat von
"Es ist notwendig, vermeidbare Paniken zu vermeiden", sagte er der "Zeit". "Die Regierung ist nicht gezwungen, alles zu sagen, was sie weiß. Sie ist nur dazu gezwungen, dass das, was sie sagt, der Wahrheit entspricht."
Mit dem ersten Teil hat er noch recht, aber nein, es ist Pflicht Schaden von der Bundesrepublik abzuwenden. Das kann auch ein Verschweigen bedingen. Aber das der gesagte Rest einfach nur der Wahrheit entspricht ist zu wenig. Herr Schmidt wird mir immer unsympathischer. Die Wende 1982 fand ich furchtbar, aber vielleicht war's doch besser so.

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Fritz Katzfuß 15.03.2011, 20:35
5. Reinen Wein

Wann wird man wohl die Wahrheit über Fukushima erfahren? Ein Jahr wird es wohl dauern.

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ratxi 15.03.2011, 20:40
6.

Zitat von sysop
Die ganze Welt schaut auf Fukushima: In dem japanischen Katastrophen-AKW kämpfen rund 50 Arbeiter gegen die atomare Katastrophe. Bei einem neuen Brand ist Radioaktivität in die Atmosphäre gelangt - aber wie viel? TV-Sender bereiten die Bevölkerung bereits auf die Strahlengefahr vor.
Ich hoffe sehr, die 50 werden rechtzeitig abhauen und keinen qualvollen Tod sterben müssen.
Es macht vermutlich keinen Sinn.

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eva1811 15.03.2011, 20:42
7. Samurai gegen Cäsium - Japans Ehrencodex

Fukushima - der Supergau ist wohl nicht mehr aufzuhalten und die 50 Samurai sind wohl jetzt schon ihr "Leben" los.

Japans Ehrencodex und das Gesicht nicht verlieren, hat angesichts dieses Gaus eine andere Bedeutung bekommen. Es geht inzwischen mehr als Japan an, wenn Fukushima explodiert bzw. die Brennstäbe derzeit von 3 Reaktoren (von insgesamt 6 soweit das herausgeklungen ist) freigelegt werden und durchbrennen, was wohl Tschernobyl weit in den Schatten stellt.

Wie steht es mit den Nachbeben und den anderen AKWs in diesem Bereich, diese hatten doch auch Störfälle gemeldet.

Die Stromversorgung wiederherzustellen, ist wohl die wichtigeste Aufgabe, die hier angesagt ist, nun gibt es sowas wie alternative Energiequellen, die schon genutzt wurden und ausgebaut werden könnten, falls nicht, Wasserkraft oder Kohle müsste doch auch vorhanden sein.

Das was nie eintreten sollte und immer für unmöglich gehalten wurde, ist leider zur fürchterlichen Wahrheit geworden, nun gilt es alles zu unternehmen, um nicht aus dem Supergau noch eine Kettenreaktion werden zu lassen, sollten andere AKWs ähnliche Probleme haben.

Was hier immer durchklingt, wird Fukushima eigentlich mal weg von den 50 Mann automatisch noch gesteuert (da immer durchklingt, die Kühlung, Anschlüsse muss wiederlaufen, nun da sind doch auch Handgriffe von Nöten, soviel zum Thema Samurai!).

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Andreas Rolfes 15.03.2011, 20:42
8. Kamikaze

Zitat von sysop
50 Arbeiter gegen die atomare Katastrophe.
Auch wenn die Aktion von vielen Foristen belächelt werden mag, ich bewundere die tapferen Arbeiter.
Solche Opferbereitschaft hat Japan seit 1945 nicht mehr gesehen, um das eigene Volk zu retten.

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firefly 15.03.2011, 20:52
9. Leider kanns keiner Erklären

Zitat von Günter Bodendörfer
Das ist genau das Todeskommando dessen Einsatz gestern schon klar war. Der Einsatz allerdings wird sinnlos sein, die anderen Reaktoren gehen genau den Weg der Nr.2. Wenn Brennstäbe erst einmal komplett trocken sind gibt es keinen Ausweg mehr, soviel sollte selbst dem verbohrtesten "Optimisten" langsam klar sein. Und eines ist auch sicher, Japan wird nie mehr das sein was es war und bevor sich die ersten jetzt freuen, der Rest der Welt auch nicht.
Im Moment schein keiner die Lage wirklich zu überblicken. Die "angeblichen" deutschen Atomexperten haben ja noch gestern gesagt, dass 48 Stunden nach Abschaltung kaum noch Gefahr für eine Kernschmelze besteht. Jetzt geht sogar Gefahr von zwischengelagerten Brennstäben aus? Ich dachte man hat alle Möglichkeiten durchgespielt bei der Restrisikobwertung? Dann muss man doch auch wissen, was bei so einem Störfall alles passieren kann.

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