Forum: Wissenschaft
Atomtest in Nordkorea: Kims Möchtegern-Wasserstoffbombe
REUTERS/ KCNA

Nordkorea provoziert die Welt ein weiteres Mal mit einem Atomwaffentest. Diesmal soll es sich sogar um eine Wasserstoffbombe gehandelt haben. Doch erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Regime in Pjöngjang übertreibt.

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jojack 06.01.2016, 11:38
1. Donald Trump wird sich freuen

Donald Trump kann ein weiteres mal seine bekannte Attacke gegen Obama und Hillary reiten, die als Präsident bzw. Ex-Außenministerin nicht entschieden gegen Kim vorgegangen sind. Tatsächlich muss sich in diesem Fall eher Peking fragen, warum es seinen Vasallen nicht an die kurze Leine nimmt.

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cdrenk 06.01.2016, 11:40
2. Heuchelei

Wenn jemand diesen Trottel wirklich ernst nehmen würde, wäre ein Embargo leicht durchzusetzen. Türen zumachen und der Druck im Topf führt sehr rasch zum bersten. Panem et circensis....

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Fred Widmer 06.01.2016, 11:41
3. SPON-Journalisten

"Bei der geboosteten Spaltbombe wird dem nuklearen Brennstoff eine kleine Menge der Gase Deuterium und Tritium beigemischt, meist nur wenige Gramm. Bei der Explosion der Bombe verschmelzen die beiden Wasserstoff-Isotope und setzen dabei eine große Menge hochenergetischer Neutronen frei - eine Mini-Kernfusion."
Es geht hier um Lithium-6-Deuterid-Schichten. Li6-D wird im Kernreaktor hergestellt und hat eine Halbwertszeit von 12 1/2 Jahren.
Hier ist der Anfang dieser Entwicklung (2010) dargelegt.

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1lauto 06.01.2016, 11:44
4. welche Magnitude hätte eine

Welche mit ca. 70 Megatonnen TNT in Nordkorea unterirdisch "getestet" würde?

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charlie95 06.01.2016, 11:44
5. Was stimmt denn nun ?

Spiegel heute morgen
"Die dritte Bombe im Februar 2013 war noch einmal deutlich kräftiger: Ihre Sprengkraft lag zwischen 10 und 40 Kilotonnen TNT und war damit bis zu dreimal höher als die der Hiroshima-Atombombe."

Spiegel jetzt: "Die jetzt gemessene Magnitude von 5,1 unterscheidet sich jedoch kaum von jener, die beim letzten nordkoreanischen Atomtest im Februar 2013 aufgetreten war.
....
Damals lag die Bebenstärke zwischen 4,9 und 5,2. Westliche Experten berechneten auf dieser Basis eine Sprengkraft von etwa 6 bis 7 Kilotonnen TNT. Das wäre selbst für eine herkömmliche Kernspaltungsbombe nicht allzu viel: Schon die Atombombe von Hiroshima hatte eine Sprengkraft von 13 bis 15 Kilotonnen. .....

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Donald Knapp 06.01.2016, 11:46
6. Wann stoppt endlich jemand diesen Irren.....

...oder will man warten bis er das testen beendet und auf scharf schaltet? Was soll denn die Diskussion darüber obs nun eine Wasserstoffbombe war oder "nur" ne geboostete Atombombe? Jetzt könnte man ihn sein Spielzeug noch wegnehmen.

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Meconopsis 06.01.2016, 11:48
7. Nur keine Panik

Ein komplett irrer Staat und Möchtegerngroß. Aber letztlich doch keine große Bedrohung für seine Nachbarn. Dafür ist das Land zu klein und viel zu arm. Mit einer reinen Isolationsstrategie wird man kaum weiterkommen, solange China die nordkoreanische Wirtschaft stützt. Ich würde das alles aber nicht so hoch hängen, Bombe hin oder her. In erster Linie dient sie der Abschreckung, aber nicht als Angriffswaffe.

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Emderfriese 06.01.2016, 11:55
8. Warum?

"...Eine Wasserstoffbombe in den Händen von Diktator Kim Jong-Un wäre die bisher wohl unangenehmste Überraschung für den Rest der Welt. ..."

Warum eigentlich? Es gibt auf dieser Welt wahrscheinlich hunderte, wenn nicht tausende solcher Bomben. "Einfache" Spaltbomben noch viel mehr. Pakistan hat sie, Indien, das kleine Israel, von den Groß- und Supermächten ganz zu schweigen. Je größer die Bombe, um so weniger eignet sie sich als Angriffswaffe - weil keine Bombe so groß sein kann, alle gegnerischen auszulöschen. Die Konsequenz bei Nichtbeachtung wäre deshalb Selbstmord. Und das weiß ganz sicher auch Pjöngjang incl. Kim und Militär. Also sollte man sich nicht fürchten vor einer nordkoreanischen H-Bombe.

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Freelux 06.01.2016, 11:59
9.

Ich weiss jetzt nicht ob es beruhigend ist wenn eine Bombe nur ein wenig stärker als die von Hiroshima ist...

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