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Ausgegraben - Neues aus der Archäologie: Die wilden Spiele der Wikinger
Jette Arneborg

Ballsport, Trinkspiele, Raufereien - der durchschnittliche Wikinger wusste sich zu amüsieren. Forscher versuchen, die Regeln der archaischen Freizeitbeschäftigungen zu verstehen. Außerdem im archäologischen Wochenrückblick: versunkene Elitesoldaten und Silbermünzen mit Geschichte.

spon-facebook-1178826097 26.11.2012, 11:13
1. Wikinger

Warum wird eigentlich immernoch dieses falsche Bild der Wikinger mit Hörner- oder Flügelhelmen und den zweischneidigen Äxten verbreitet... verkauft sich wohl besser.

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festuca 26.11.2012, 11:27
2. Zur Silberroute...

Zitat von sysop
...Obwohl die bolivianischen Minen sehr viel ertragreicher waren als die mexikanischen, war es komplizierter, das Silber von dort nach Europa zu schaffen. Es musste erst quer durch Brasilien transportiert werden, bevor es über den Atlantik geschifft werden konnte...
Ein bisschen Recherche bitte, bevor man so etwas als Wissenschaftsredakteur behauptet. Die Schätze aus dem eroberten Inkareich wurden nicht durch den Regenwald geschleppt, sondern entlang der Pazifik-Küste nach Panama verschifft, dort auf Mulis verladen und auf der Atlantikseite wieder auf Schiffe gebracht. Das wussten auch die englischen Freibeuter, die Portobelo und Panama wiederholt angriffen.
Camino Real de Castilla de Oro

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brickster 26.11.2012, 12:00
3. Das Universum in einer Nussschale

Ich hätte mir Neues aus der Archäologie auch gern aus Regionen gewünscht, die ausnahmsweise mal nicht mit Großbritannien verbandelt sind. Diese Rubrik ist geografisch auf Dauer ausgesprochen einseitig. Vielleicht sollte die Redaktion ihre Quellensuche ein wenig ausdehnen. Wäre wünschenswert.

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bewarzer-fan 26.11.2012, 12:18
4. ehrlich gesagt:

... der archäologische Wochenrückblick hat mir am Sonntag schon etwas gefehlt. Allen Unkenrufen zum Trotz: immer lesenswert! Bei Interesse beliest man sich halt weiter gehend in der entsprechenden Fachpresse. Weiter so!

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FrankK 26.11.2012, 13:56
5.

Zitat von festuca
Ein bisschen Recherche bitte, bevor man so etwas als Wissenschaftsredakteur behauptet. Die Schätze aus dem eroberten Inkareich wurden nicht durch den Regenwald geschleppt, sondern entlang der Pazifik-Küste nach Panama verschifft, dort auf Mulis verladen und auf der Atlantikseite wieder auf Schiffe gebracht. Das wussten auch die englischen Freibeuter, die Portobelo und Panama wiederholt angriffen.
Oder die Engländer holten sich das Silber direkt auf See:

Weltumsegelung des Francis Drake
Mehr als 25 Tonnen Silber hinterlassen sehr wahrscheinlich ihre Spuren...

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hirnturm 26.11.2012, 15:57
6. Winterresidenz mit Walnussschalen

Meines Wissens, gab es zu jener Zeit noch keine Wallnussbäume auf Britanien!
Und wie es, im darunterstehenden Artikel, richtig steht handelt es sich wohl um Haselnussschalen!!!

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Koda 27.11.2012, 10:15
7. Route der spanischen Silberflotte

Zitat von sysop
. Obwohl die bolivianischen Minen sehr viel ertragreicher waren als die mexikanischen, war es komplizierter, das Silber von dort nach Europa zu schaffen. Es musste erst quer durch Brasilien transportiert werden, bevor es über den Atlantik geschifft werden konnte. Daher nahm das Silber aus den Minen von Potosí erst einmal den Weg nach Westen und gelangte von dort auf die chinesischen Märkte. Eine frühere Studie hatte bereits in anderen europäischen Ländern die Spur des bolivianischen Silbers verfolgt: Um 1570 kam es als erstes in Spanien an, dann um 1575 in Frankreich und Italien.
Silberflotte

Denn Mexiko, Peru, Kolumbien Bolivien, Mittelamerika an sich waren damals SPANISCH, nicht britisch.
Panama, Cartagena... liegen alle NICHT in Brasilien.

Spanisches Silber in Britannien kann deshalb entweder durch Plünderung voin Schiffen und Städten oder durch den -von damaligen spanischen Königen eigentlich als illegal betrachteten- Handel mit britischen Händlern gekommen sein.

Brasilien war durch den Vertrag von Tordesillas den Portugiesenn vorbehalten, im 16. Jhdt. aber weitgehend unerschlossen.
Schiffshäfen für den Weitertransport? Fehlanzeige!

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