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Baden-Württemberg: Mehr als 40 tote Schafe nach mutmaßlichem Wolfsangriff
DPA

Im Schwarzwald sind offenbar mehr als 40 Schafe nach einer Wolfsattacke gestorben. Ausgerechnet zum "Tag des Wolfes" entbrennt die Diskussion über die Raubtiere neu.

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confidenthope 30.04.2018, 18:04
1. Nachdenken

Das grösste „Raubtier“ist ja wohl der Mensch.Allein 13 Millionen Schweine werden jährlich entsorgt,aber das ist ja nicht so schlimm.Aber wenn 1000 Nutztiere von einem Naturtier gerissen werden,ist das Drama und die Panik vorprogrammiert.Denkt man auch als Journalist mal darüber nach,wo es sich lohnt,Panik zu machen.
Ich habe auch Respekt vor wilden Tieren,aber wir machen die Natur kaputt und gehen mit Tieren extrem um.
Nicht der Wolf.
Und wenn er ins Jagdrecht kommt,will ich nicht wissen,wieviel Problemwölfe es gibt,damit man sie schiessen darf.Nachdem sie vorher im Zweifel angefüttert worden sind.
Und Schäfer haben nicht ihr Hauptproblem durch die Wölfe,die Zunft kämpft ums Überleben schon viel länger auch ohne den Wolf.
Bei Wolfsrissen werden sie aber entschädigt.
Und vergessen wird auch,wieviel unerzogene Hunde Tiere reissen.

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amadeus300 30.04.2018, 18:12
2. Ökologischer Nutzen.... ?

Mir ist bis bis zum heutigen Tage nicht klar, warum man eine Tierart, die insgesamt nicht vom Aussterben bedroht ist und zudem in unseren Gefilden keine natürlichen Feinde hat bzw. haben darf (...), mit erheblichem finanziellen und organisatorischem Aufwand in einem dichtbesiedelten Land wieder anzusiedeln versucht. Vielleicht ist es auch einfach gut, wenn man die Wolfsrudel in den Weiten des Balkans, der Karpaten und Russlands beläßt.

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mkaemmer 30.04.2018, 18:12
3. "Wolfsfreunde wie Grüne und Naturschützer zeigten sich betroffen"

Was haben die Herrschaften denn erwartet was Wölfe so machen um satt zu werden? Tofu und Grünkernbratlinge? Ist das Kind in den Brunnen gefallen, dann sind Befürworter von Experimenten immer sooo "betroffen". Aber eingestehen das sie schei... gebaut haben, das kommt natürlich nicht in Frage. Unsere Vorfahren waren froh das sie die Wölfe los hatten und wir heißen sie heute wieder willkommen. Wir sind ja sooo toll und der Natur sooo verbunde und überhaupt sooo...

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spontanistin 30.04.2018, 18:15
4. Wildtiere in die Wildnis!

Die Evolution hat die Wildtiere für ein Überleben in der Wildnis optimiert. Der Wolf hat daher in der vom Menschen geschaffenen Kulturlandschaft nichts verloren. Welche negativen Folgen das Leben im Kulturraum für „Wildtiere“ hat, sieht man an den Ratten der Lüfte, die dort keine artgerechter Nahrung mehr finden, oder an Hauskatzen, die Dosenfutter den gerissenen und bei Frauchen angeschleppten Vögeln und Mäusen vorziehen. Die Naturschützer sollten sich primär für den Erhalt und die Ausweisung natürlicher Habitate (Urwälder, etc) einsetzen.

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bijae 30.04.2018, 18:19
5.

Ich wurde schon mehrfach von Wildschweinen bedroht und schreie nun auch nicht, dass man die Wildschweine töten muss. Diese gehören wie Wölfe zu unserer Natur und normalerweise kann man sehr gut mit Ihnen zusammen leben, man muss sich nur aus dem Weg gehen. Wie viele Tiere tötet der Mensch?

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weltraumschrott 30.04.2018, 18:20
6. Ist das eine neue Verschwörungstheorie?

Zitat von amadeus300
Mir ist bis bis zum heutigen Tage nicht klar, warum man eine Tierart, die insgesamt nicht vom Aussterben bedroht ist und zudem in unseren Gefilden keine natürlichen Feinde hat bzw. haben darf (...), mit erheblichem finanziellen und organisatorischem Aufwand in einem dichtbesiedelten Land wieder anzusiedeln versucht. Vielleicht ist es auch einfach gut, wenn man die Wolfsrudel in den Weiten des Balkans, der Karpaten und Russlands beläßt.
Niemand hat je versucht, den Wolf hier anzusiedeln. Wölfe sind ganz von alleine aus Osteuropa eingewandert. Es ist lediglich verboten, sie nach Gutdünken abzuschießen. Als problematisch erkannte Wölfe werden durchaus ausgemerzt, das ist auch schon geschehen.

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Bibs1980 30.04.2018, 18:21
7. Unglaubwürdig

Ein Wolfsrudel besteht über's Jahr gesehen aus 5-10 Tieren, je nachdem, ob im Rudel ein neuer Wurf statt gefunden hat oder nicht. Also müsste jedes Tier des Rudels mindestens VIER(!) Schafe erlegt haben. Kein Raubtier tötet aus Lust. Und ein Wolf kann keine vier auf einmal Schafe verdrücken.

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weltraumschrott 30.04.2018, 18:23
8. Bitte nicht Wild- und Haustiere durcheinanderwerfen!

Stadttauben und Katzen sind keine Wildtiere.

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helmipeters 30.04.2018, 18:28
9.

Zitat von confidenthope
Das grösste „Raubtier“ist ja wohl der Mensch.Allein 13 Millionen Schweine werden jährlich entsorgt,aber das ist ja nicht so schlimm.Aber wenn 1000 Nutztiere von einem Naturtier gerissen werden,ist das Drama und die Panik vorprogrammiert.Denkt man auch als Journalist mal darüber nach,wo es sich lohnt,Panik zu machen. Ich habe auch Respekt vor wilden Tieren,aber wir machen die Natur kaputt und gehen mit Tieren extrem um. Nicht der Wolf. Und wenn er ins Jagdrecht kommt,will ich nicht wissen,wieviel Problemwölfe es gibt,damit man sie schiessen darf.Nachdem sie vorher im Zweifel angefüttert worden sind. Und Schäfer haben nicht ihr Hauptproblem durch die Wölfe,die Zunft kämpft ums Überleben schon viel länger auch ohne den Wolf. Bei Wolfsrissen werden sie aber entschädigt. Und vergessen wird auch,wieviel unerzogene Hunde Tiere reissen.
So, so die Schäfer werden für Wolfsrisse entschädigt. Fragen sie mal einen Schäfer ob die " Entschädigung " nur annährend seinen tatsächlichen Schaden deckt.

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