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Baden-Württemberg: Mehr als 40 tote Schafe nach mutmaßlichem Wolfsangriff
DPA

Im Schwarzwald sind offenbar mehr als 40 Schafe nach einer Wolfsattacke gestorben. Ausgerechnet zum "Tag des Wolfes" entbrennt die Diskussion über die Raubtiere neu.

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susybntp11-spiegel 30.04.2018, 20:41
70. So ein Massaker findet nirgendwo in der Natur statt,

schon gar nicht vom Wolf, der holt sich nur das was er zum Überleben braucht. Solchen Irrsinn macht kein Tier so was macht nur der Mensch.

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Listerholm 30.04.2018, 20:43
71. Appetenz

Zitat von attiwesterholt
Raubtiere töten nicht aus Lust, aber durchaus oftmals viel mehr, als sie selber essen können. z.B.: Ein Fuchs im Hühnerstall kann einen solchen Blutrausch geraten , dass er alle Tiere umbringt. (meist hervorgerufen durch das panische Verhalten der Beutetiere)...
Der Wolf tötet in der Regel durch einen Biss in die Kehle. Motiv ist der Instinkt (zu jagen und zu töten), Auslöser das Beuteschema. Ein Wolf tötet in der Herde ein Schaf, welches danach bewegungslos ist. Die Appetenz (die Instinktbefriedigung) ist aber noch nicht gestillt. Und so kann es geschehen, dass ein Wolf (wohlgemerkt in einer Herde hilfloser Tiere, die nicht in den Raum ausweichen kann) so lange tötet, bis sein "Blutrausch" gestillt ist. (Vergleichbar mit einer Katze, die eine Maus gefangen hat und diese bis zur Abstillung ihres Instinktes in die Luft wirft und mit ihr spielt, bevor sie diese tötet. NB: Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich :-)

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tueftler 30.04.2018, 20:44
72. ...

Zitat von mixow
Haben sie einen ökologischen Nutzen? Bevor sie ihre Ahnungslosigkeit derart zur Schau stellen und sich blamieren, sollten sie sich richtig informieren. Dann ersparen sie den Mitforisten einen unqualifizierten Beitrag. Der Wolf steht nunmal ,in den hiesigen Gefilden, an der Spitze der Nahrungskette und ist für des natürliche Gleichgewicht in unseren Wäldern enorm wichtig. Mit ein wenig Recherche zum Thema und fundierten Meinungen hätte man darauf stoßen können.
Für welches natürliche Gleichgewicht denn?? Wir leben nicht in Nordsibirien, sondern in einem dicht Besiedelten und intensiv landwirtschaftlich genutzten Raum. Ihr Beitrag ist auch nicht mehr qualifiziert,

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tueftler 30.04.2018, 20:51
73. ...

Zitat von prioritäten
... natürlich bietet das der Wolf. Er sorgt dafür, dass Wildbestände im Gleichgewicht bleiben, der Verbiss abnimmt und sich langfristig ein biologisches Gleichgewicht entwickeln kann. Der Ausgleichsanspruch der Schäfer ist bereits geregelt. Leider haben die Jäger etwas weniger zum rumballern. Ich würde ja lachen, wenn es doch Hunde waren.
Selten so einen Schmarren gelesen. Haben Sie sich schon mal damit beschäftigt, wie Abschusspläne festgelegt werden? Da geht es schon lange um ein Gleichgewicht. Allerdings kein biologisches, sondern ein wirtschaftliches. Unser Wald könnte noch viel mehr Pflanzenfresser ertragen, nur die Waldbesitzer nicht.

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cmanu 30.04.2018, 20:52
74. Verkehrte Welt...

Der Wolf jagt und tötet Schafe um zu überleben. Ein ganz stinknormaler und natürlicher Vorgang. Somit besteht also kein Grund sich darüber künstlich aufzuregen. Warum der Mensch Schafe (und insbes. Lämmer) tötet ist hingegen nicht so ganz nachzuvollziehen; jedenfalls wohl kaum zum Überleben. Darüber regt sich dann komischerweise niemand auf...

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Dietmar Lutz 30.04.2018, 20:58
75. Spiegel vorhalten

Lt. Deutschem Jagdverband geschehen jedes Jahr 228000 Wildunfälle. „ Verursacher“ sind zu 86 % Rehe. Wer ist der größte „Schädling“ im deutschen Ökosystem?

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ratz1967 30.04.2018, 20:58
76. Ein Wolf jagt nur, was er fressen kann!

Ein Wolf attackiert nicht, wenn er keine Tollwut hat! Wieso soll er 40 Schafe reißen, wenn ihm eins zum sattwerden reicht?
So ein Blödsinn!
Hier war ein Mensch im Spiel, der vermutlich Prämien kassieren will ohne sich die Hände mit Schur und Schlachten schmutzig zu machen....

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Björn L 30.04.2018, 20:59
77. Die Tierwelt nimmt das was sie braucht

Alles andere nennt sich Profitgier des Homo Sapiens.
Sollte dem so sein, werden Wolfsrudel in dem kommenden Tagen mit Kuhlschrankbau/Konservierung beschäftigt sein.

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NeugierX 30.04.2018, 21:00
78. Sog. Experten sind uneins u fast immer Wolfsnarren.

2. Wolf und Weidetierhaltung, Tier- und Naturschutz:
Wölfe töten nicht nur um zu fressen, wenn sie in einer Kulturlandschaft auf Weidetiere stoßen. Anstatt ein Tier zu töten und damit zu verschwinden, reißt der Wolf die Nutztiere in begrenzten Weideflächen meist solange, bis ihm die Kraft ausgeht. Dies ist als sinnloser Blutrausch "Surplus killing" bekannt.Besonders in Geländeformen mit Almwirtschaften ist es deshalb eine grausame, sinnlose Tierquälerei, Wölfe zu dulden https://youtu.be/cltlviMtBMA , weil dort Schutzmaßnahmen (inzw. nachweislich) nicht wirtsch. realisierbar sind, wie das Interview mit Doktor der Ökologie u. Anthropologie L. Garde vom Forschungsinstitut CERPAM f. Weidewirtschaft der Alpes Mediterranées belegt: https://www.youtube.com/watch?v=z1G6ea24T9o . Wölfe untergraben o. klettern über 2 m hohe Zäune, springen durch Elektrozäune durch, lenken die Herdenschutzhunde ab oder hetzen die Herde gegen die Zäune. Einer Massenpanik halten Zäune nicht stand. Der Personalaufwand die langen "Grenzanlagen" täglich abzulaufen rechnet sich nicht.
In Ländern, welche weniger Attacken haben, wie z.B. Schweiz o. Italien wird ja legal o. illegal geschossen, sodass die intelligenten Raubtiere vorsichtig sind. Und gerade diese Länder werden dann für Propaganda missbraucht, es gäbe in Europa angeblich "wenig Probleme mit Wölfen". Von Naturverbänden kann also offensichtlich keine professionelle u. konstruktive Mitarbeit erwartet werden.
In flacheren Landschaften, werden die Ökosysteme künftig wegen "paar" Wölfen entweder mit unwirtschaftlichen "KZ-Zäunen" fragmentiert und verschandelt oder die Weidetiere für immer hinter Mauern eingestallt und "gepfercht". Kulturlandschaften wie z.B. die Heidelandschaft Alb, welche die natürlichen "Monokulturen" wie Buchenwälder per Beweidung "zurückhielten", werden wieder maschinell offengehalten werden müssen, um deren Artenvielfalt (und in vielen Fällen den Status "Naturschutzgebiet") bewahren zu können. Wer bezahlt das alles, nur damit alle 10 km ein Rudel völlige Narrenfreiheit haben kann?

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aus-berlin 30.04.2018, 21:01
79. wo ist das Problem

Die paar tote Schafe. Wieviel Tausende Tiere essen wir Menschen so? Einmal vegetarisch in der Woche - igitt. Fleisch ist mein Gemüse! Nur weil der Wolf sein Fleisch nicht im Supermarkt kauft und bezahlt machen wir ein Problem draus. Am meisten ärgern sich doch Jäger über den Konkurrenten.

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