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Barbarei und Toleranz: Zum Glück gibt's den Islam
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Der Islam wird von seinen Kritikern als barbarisch dargestellt, das Christentum als aufgeklärt. Beides ist falsch. Tatsächlich waren einst die Christen die wahren Barbaren.

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matbhmx 02.10.2016, 16:07
80. Ja, völlig richtig, dass das ...

.... Christentum sich ebenfalls über Jahrhunderte als barbarisch erwiesen hat, das schreibe ich im Rahmen der Debatte um den Islam seit Jahren in den Forumsbeiträgen. Egal, ob Religionskriege, die ja unter anderem auch Folge des Umstandes waren, dass die christlichen Kirchen, vor allem die katholische, eng mit der Politik und den Mächtigen verbandelt waren, ob Inquisition, ob Exorzismus, ob Missionare, mit den christlichen Kirchen ging unsägliche Gewalt einher, wie übrigens auch die gesamte Zeit mit dem Islam (der Islam wird ja gerne aktuell als in der Vergangenheit friedliche Religion gezeichnet, die mit Bildung missionierte - auch das nichts als historischer Quatsch).

Nur: Was bringt uns diese Erkenntnis. Soll das die heutige (mittelalterliche) Gewalt des Islam rechtfertigen. Und was heißt das überhaupt: Soll Gewalt zum Aufrechnungstatbestand werden - gewissermaßen nach dem Grundsatz, jahrhundertelang ward Ihr, liebe Christen, gewalttätige Barbaren, zum Ausgleich dafür dürfen wir's jetzt Mal ein paar Jahrhunderte sein? Entscheidend ist allein eins: Wir schreiben das Jahr 2016, mit den Erkenntnissen von Darwin & Co., der Entdeckung der DNA (und inzwischen gar der Fähigkeit, an ihr herumzufummeln), der Fähigkeit, zum Mond oder gar nur nach Mallorca zu fliegen, sind eh alle Religionen widerlegt. Und der Umstand, dass Missionare vor rund 150 Jahren in Südamerika, Afrika und Teilen Asiens die Welt mit dem christlichen Glauben beglückten, gibt keinem Moslem heute das Recht, mit Gewalt das Christentum, schon gar nicht - und auch das wird im Westen gerne übersehen - Hindus, Buddhisten usw. mit Gewalt zu bekämpfen. Und es nimmt uns nicht in die Pflicht, in die christlich geprägten Gesellschaft, in der inzwischen die Meisten nicht Mal mehr Mitglied einer christlichen Kirche sind, einzudringen, um ihre äußerst mittelalterliche Göttesfürchtigkeit und damit einhergehende bedinungslose Interoleranz ins Land zu bringen.

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68bella68 02.10.2016, 16:08
81. Christen morden und vergewaltigen...

......und haben tausende Kinder geschändet. Passiert in diesen Jahrhundert. Ich will hier gar nicht von den Hexenverbrennungen und anderen Verbrechen sprechen, der sich vor allem die katholische Kirche schuldig gemacht hat. In ihren Namen wurden mehr Menschen bestialisch zu Tode gefoltert, als unter Stalin. Ungesühnt sind di christlichen Verbrechen gegen die Latinos. Katholische Spanier banden Indios auf Gestelle und liesen bei lebendigen Leib Bambus durch sie hindurchwachsen, um nur eine von vielen Grausamkeiten der Christen zu nennen. Und das allerschlimmste, der oberste hauptamtliche Funktionär dieser Vereinigung, der Papst, hat sich für viele dieser Verbrechen noch nicht mal entschuldigt....

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skade 02.10.2016, 16:10
82.

ok..hier ist der Islam und das Christentum, und hier sind wir...die kopfschüttlelnden Atheisten.

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skylineundback 02.10.2016, 16:12
83. islam oder christentum

Religion an sich war seit jeher destruktiv und zerstörend. ich frage mich schon seit dem kindergarten warum Menschen im 21. Jahrhundert irgend welchen Hirngespinsten hinterher laufen. Dass das Christentum und der Islam die schlimmsten Auswüchse haben/hatten sollte wohl Grund genug sein sowohl Allah als auch diesen K. Ronaldo zur Hölle zu schießen. Hätte ich 12 Minuten, ich würde mit beiden fertig weren

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jockel_63 02.10.2016, 16:12
84. Verharmlosung der heutigen Situation

Die Barbarei des Christentums war gestern, die des Islam ist heute und wirkt auch noch in die Zukunft. Wenn man sich Gedanken macht um das Schicksal der Menschheit, dann ist die Ideologie des Islam der schlimmste Weg, unsere Probleme von heute und morgen zu meistern. Man muss dies beim Namen benennen und bekämpfen. Die islamisch geprägten Kulturen exportieren einzig Krieg, Terror und Menschen. Kann ich darauf verzichten...

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syracusa 02.10.2016, 16:12
85.

Zitat von PortlandHead
...welche Religion wann barbarischer war oder nicht! Als Fazit bleibt für mich stehen, daß wir heute auf einem unglaublich friedlichen Planeten leben würden, wenn es gar keine Religionen mehr geben würde.
Den Beweis dafür müssten Sie erst noch antreten. oder wenigstens stichhaltige Argumente dafür liefern. Aber die gibt es nicht, denn Religiosität sind ein wesentlicher Teil der evolutionären Entwicklung unserer Spezies. Religionen sind entstanden und haben ihre überragende Bedeutung erlangt, weil sie evolutionäre Vorteile mit sich brachten.

Dass Religionen ihre ursprünglichen Aufgaben in einer globalisierten Welt nicht mehr erfüllen können, oder dass ihre Funktion heute gesellschaftsschädlich ist, steht dieser Feststellung nicht entgegen. Wir haben leider bisher noch keinen adäquaten Ersatz für die von Religionen erfüllten Funktionen gefunden.

Die Religionsfreiheit ist nicht ohne Grund ein zentrales Menschenrecht. Für die allermeisten Menschen bildet ihre religiöse Einbettung noch immer den wichtigsten Teil ihrer individuellen Persönlichkeit, und damit für den Kern, der durch die Menschenrechte insgesamt geschützt wird. Die lange Zeitdauer, über die die Entwicklung der Menschheit engstens mit der Entwicklung von Religionen verflochten war, hat auch genetische Spuren hinterlassen. Für religiöse Menschen ist die Existenz ihres Gottes eine unleugbare Tatsache, und das zeigt sich sogar in Hirnscans.

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syracusa 02.10.2016, 16:19
86.

Zitat von julian_b
Das HEUTE interssiert und nicht, was irgendeinmal war. Ausschließlich das ist für unser heutiges Zusammenleben relevant. Deshalb ist der Artikel vollkommen überflüssig und unsinnig.
Jaja, wen interessiert es schon, dass Deutsche vor 70 Jahren 6 Millionen Juden auf industrielle Weise ermordeten. Nur das Heute zählt dem Pegidisten, und auf seine Borniertheit ist der dann auch noch stolz.

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gruetgen 02.10.2016, 16:19
87.

Zitat von Frida_Gold
Außer natürlich z.B. Fundamentalisten in den USA, die Abtreibungsärzte töten und Anschläge auf Abtreibungskliniken verüben.
Der kleine Unterschied ist das das leider Einzelfälle sind und das auch staatlich nicht gefördert wird, weil verboten.
Wie sieht es denn aus, wenn Sie schwul/lesbisch sind, im Iran oder Saudi-Arabien....? Oder nehmen Sie doch mal eine Bibel mit ....Dann werden Sie sehen was der Unterschied zwischen den USA und diesen Ländern ist.....

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M. Michaelis 02.10.2016, 16:19
88.

Zitat von Nesox
Halten wir fest, beide Religionen sind im Kern barbarisch und anti-rational.
Das ist nicht der Fall wenn man als Kern die ursprüngliche Form ansieht.

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Emderfriese 02.10.2016, 16:20
89.

Zitat von schmic79
Die heutigen Christen schlachten keine Andersglaeubigen mehr ab. Und die Taliban und der IS sind nicht die Islamisten, die unsere Kulturgueter einst vorm Untergang bewahrt haben. Dir Welt hat sich seit dem Mittelalter weiter gedreht. Die Aufklaerung hat uns gelehrt, keine Vandalen mehr zu sein. Egal, was einst einmal war. Aber in den geisteskranken Koepfen extremer Religioeser ist das leider noch nicht angekommen. Die leben immer noch weit vorm Mittelalter. Steinzeit, koennte man manchmal meinen....
Ich denke, was der Autor sagen will, ist, dass wir uns auf unsere sog. "westlichen" Werte wie Aufgeklärtheit und Demokratie nicht so viel einbilden sollten. Denn die dünne Lackschicht aus Aufklärung verdeckt nur eine immer noch vorhandene Bereitschaft, selber auch wieder in die Steinzeit zurückzufallen. Dabei geht es eben nicht nur um Religion im engeren Sinne, sondern auch um pseudoreligiöse politische Ansichten, deren Vertreter sich mit Dogmatismus und Unterdrückungswillen zur Zeit gerade wieder breit machen. Nicht vergessen: Vor etwas mehr als 70 Jahren herrschte bei zu vielen von uns die allerfinsterste Steinzeit!

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