Forum: Wissenschaft
Barnards Stern b: Diese eisige Supererde ist uns ganz nah
ESO/M. Kornmesser

Barnards Stern - so heißt der unserem Sonnensystem am nächsten gelegenen Einzelstern. Genau dort haben Forscher einen erdähnlichen Planeten gefunden.

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permissiveactionlink 14.11.2018, 21:14
1. Schön wärs ja :

"Daraus können Wissenschaftler die Masse des Planeten berechnen." Das trifft aber so leider nicht zu. Wäre der Planet von Barnards Pfeilstern (die Masse des Sterns kennt man aus seinen spektroskopischen Parametern und seiner Leuchtkraft sehr genau, 0,17 Sonnenmassen bzw. 3,38*10^29 kg) durch die Transitmethode nachweisbar, hätte man ihn viel früher gefunden. Aber nur dann wäre auch seine Masse sehr genau bekannt. Da die Bahnneigung des Exoplaneten um Barnards Pfeilstern aber unbekannt ist (außer der Tatsache, dass sie irgendwie so liegt, dass wir n i c h t auf die Bahnkante schauen, denn dann wäre ein Transit des Planeten vor der Sternscheibe messbar), kann man selbst bei bekannter Sternmasse n i c h t die Planetenmasse selbst berechnen, sondern lediglich eine Untergrenze für die Masse eines eventuell vorhandenen Exoplaneten.

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blödbacke 14.11.2018, 22:26
2. Vorschlag:

Ich finde, die ganzen Physiker sollten sich lieber mit Sensorentwicklung und der Kernfusion beschäftigen. Die Kernfusion brauchen wir für die weitere Erforschung des Sonnensystems. Exoplaneten sind ja ganz nett mit komplizierten Methoden nachweisbar. Aber ich denke, einfach ein paar Jahre abwarten und dann mit modernerer Sensortechnik suchen ist effizienter. War bei mir im Labor damals auch nicht anders. Wo in den 1990ern noch ein Doktorand eine ganze Doktorarbeit in drei Jahren für brauchte, ist heute ein Bachelorstudent grade mal drei Wochen mit beschäftigt. Bei der Leistungsfähigkeit optischer Systeme hat sich in der Zeit auch viel getan: analoger Film, selbst in der Dunkelkammer entwickelt, zu heutigen Konfokalmikroskopen oder sogar Sted-Mikroskopen. Ich vermute mal, in 20 Jahren braucht man keine 4*10 min, übers Jahr verteilt, um die im Artikel genannten Fragestellung zu beantworten.

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Fuxx81 14.11.2018, 23:03
3.

Zitat von blödbacke
Ich finde, die ganzen Physiker sollten sich lieber mit Sensorentwicklung und der Kernfusion beschäftigen.
Nun ist aber leider nicht jeder Physiker Spezialist für eines dieser beiden Gebiete. Sollen die anderen also solange Däumchen drehen, oder doch lieber das machen, was sie am besten können, auf die Gefahr hin, dass es irgendwann vielleicht mal einfacher ginge?

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olangbein 14.11.2018, 23:14
4. Soso. Fortschritt durch abwarten

Hmmm. Seltsame Logik. Einfach die Forschung einstellen und 10 Jahre warten, weil wir dann ja so viel weiter sind und das alles viel schneller und einfacher geht?
Vielleicht gelingt den BA Studenten heute manches in drei Wochen, wozu der Doktorand vor 10 Jahren noch 3 Jahre brauchte EBEN WEIL der Doktorand die 3 Jahre daran gearbeitet hat?

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spiegelchrischan 14.11.2018, 23:47
5. Eigentich wissen wir gar nichts...

Ich freue mich immer über die arroganten, bescheuklappten westlichen Wissenschaftler, die seit mehreren hundert Jahren immer wieder stock und steif behaupten: so isses und nicht anders. Dummerweise fIndet 10 Jahre ein anderer heraus: nee, ist doch komplett anders... Und dann behaupten sie wieder: so isses... U.s.w. Wann lernen wir, vor allem hier im wissenschaftlich so fortgeschrittenen Westen, endlich die Augen zu öffnen und über den Rand des Lehrbuches hinaus zu schauen...? Wenn wir so weiter denken, sind wir auch in 100 Jahren noch nicht auf dem Mars...

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swandue 15.11.2018, 00:18
6.

Erst liest man von der Temperatur und der Masse des Planeten.

Am Ende heißt es, dass der Planet mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent existiert. Ach, 1 Prozent, dass nicht . . . ?

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redneck 15.11.2018, 01:27
7. @2

Die Kernfusion laueft. 100% uptime in 4.5 Mia Jahren. Der Sonnendruck ist die einzig bekannte Methode um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen mit Sonnensegelern. Die 4 branches in der Sensorentwicklung sind technisch nah am physikalischen Oberlimit mit sichtbarem Licht. Groesser, kleiner, weniger Beschattung, bessere Auslesemodi, weniger Spider und banding durch Amp ist die Spielwiese. Viele kleine Anlagen koennen zu einer grossen Interferenzantenne von der Groesse des Planetendurchmesser zusammengeschaltet werden. Aber eigentlich wollen wir alle Bilder dieser Planeten sehen. Drum - los - 300m Spiegel muss her, stationaer im L1 oder L2.

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Montjoy 15.11.2018, 01:39
8. Nicht jede Wissenschaft ist gleich

Astrophysiker mit der Kernfusion beauftragen ist etwa so sinnvoll, wie Köche zu engagieren um Autos zu bauen.
Noch dazu wo niemand weiß, ob die Kernfusion überhaupt jemals außerhalb eines Sternes betrieben werden kann, ohne mehr Energie zu verbrauchen als erzeugt wird.
Erkenntnisse kommen meist nicht, weil man vorgibt was gefunden werden soll, sondern wenn man forscht was es gibt.

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Tony 15.11.2018, 02:44
9. Da war ich schon^^

Und habe ordentlich Roboter gekauft, die sind im Jahr 3200 recht selten, auf der Erde. Mitunter bekommt man den doppelten Verkaufspreis :-) (Frontier (Elite 2) (Amiga, Atari ST und PC)
Ansonsten: Wer meint denn das es keine andere Planeten geben dürfte ?
Außer in unserem "Göttlichen" Sonnensystem ? Ich glaube da brauch man nicht weiter zu diskutieren.
Im Prinzip dürfte fast um jeden Stern etwas "Dreck" und halt auch Planeten kreisen, alles andere wäre unlogisch. Nur der Optische direkte Nachweis fehlt noch bei moderater Auflösung für Menschliche Augen.
Es dürfte daher eher seltener sein das sich keine Materie um einen Stern befindet, als das ein Stern Planeten hat.
Gründe könnten dann sein, das ein Massereicher Stern oder ein Schwarzes Loch daran vorbei gezogen ist
und die Planeten "rausgekegelt" hat.

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