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Bedrohte Insekten: Wie Polen und Baschkiren die Biene retten wollen
Piotr Malecki

Die Zahl der Bienenvölker ist dramatisch gesunken. Im Osten Polens haben Förster nun Hilfe aus Russland angeheuert. Die Experten bauen Wildbienen ein neues, sicheres Zuhause.

eigene_meinung 20.06.2016, 12:40
1. In Deutschland

In Deutschland unternimmt man große Anstrengungen, die Bienen endgültig auszurotten:
Felder werden mit Unkrautvernichtungsmitteln weitgehend blütenfrei gemacht.
Mit Insektiziden werden auch die Bienen getötet oder zumindest geschwächt.
Die Besitzer von Privatgärten werden von Nachbarn, sowie von korrupten Gerichten und Behörden, zunehmend gezwungen, blühende Bäume und Sträucher durch Betonwüsten zu ersetzen, so dass die Bienen keine Nahrung mehr finden.

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zyklotrop2016 20.06.2016, 12:46
2. Lesenswert

Dieser Artikel macht Hoffnung, handelt von interessanten Menschen und inspiriert zum Nachmachen. Das Beste, was ich seit langem auf SPON gelesen habe. Vielen Dank.

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speleonaut 20.06.2016, 15:18
3. Super Geschichte

Tolle Geschichte, vor Allem vor dem Hintergrund, das in Westeuropa & Amerika die Bienen immer weniger werden. Hätte mir gewünscht, mehr über die Resistenzen der Bienen zu erfahren. Zb. sind sie gegen die Varroa-Milbe resistent? Die Art der Vermehrung und der Ernte ist einzigartig in Europa. Ob das bei uns überhaupt noch funktioniert bzw. noch erlaubt ist (Waldschutz!).

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stani.leys 20.06.2016, 16:09
4. Super einfach klasse geschrieben

Tja was man alles von den Russen lernen kann aber nein blöde Politik
Das trotz Sanktionen paar Leute es schaffen sich gegenseitig und menschlich zu helfen einfach nur der Hammer

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Miere 21.06.2016, 06:26
5. Ein Foto wäre toll.

Also von diesem "Rohbau" mit den Kanthölzern. So kann ich mir das nicht vorstellen.

Wie dem auch sei, ich finde manchmal, dass wir uns zu sehr auf die Honigbienen konzentrieren. In meinem Garten sind jetzt deutlich weniger Honigbienen als in meiner Kindheit, dafür mehr Hummeln, und auch Solitärbienen die ich damals gar nicht kannte.

Vielleicht ist es der falsche Weg, Nisthilfen für die eine oder andere Art zu bauen, sondern wir sollten eher darauf schauen, dass es ganzjährig Futter für die Bestäuber gibt?

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