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Bedrohte Wildschafe: Das merkwürdige Fluchtverhalten deutscher Mufflons bei Wolfsangr
Frank Rumpenhors/ DPA

Mufflons fallen immer häufiger Wölfen zum Opfer, eine Population im Norden ist komplett verschwunden. Ursache ist vor allem das eigenartige Fluchtverhalten.

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Bibs1980 17.04.2019, 10:49
1.

Die Tiere sind nicht umsonst nicht natürlicherweise im norddeutschen Flachland heimisch. Dementsprechend ist der Wolf ein regulierender Faktor. Find ich gut!

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hausi_gdr 17.04.2019, 10:51
2. Ein prima Beispiel

wie ein anderes Tier mehr Daseinsberechertigung hat als ein anderes. Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach. Nur die gierigen Jäger klar. Diese bedingungslose "wir brauchen den Wolf" Manie muss endlich aufhören, in Vorstädten ist er, in den Dörfen und Stallungen. Er darf sich nicht so ausbreiten in einem so dicht besiedeltem Land wie Deutschland. Wenn ich die Vergleiche von Sonstwo höre das es keine Angriffe auf Menschen gibt und gab. Wird da auch so ein Land mit X Einwohnern /km² betrachtet oder ein Bergdorf in den Hochkarpaten?´Dieser falsch verstande Naturschutz wird teuer zum Beispiel für die Mufflons, die Bauern, vorsicht--> für die Jäger auch. Stichwort: Wildschadensersatz! Es ist schwieriger geworden, mächtig schwieriger. Das hier ist keine kopierte Faktenlage, dass ist vom Boden der Tatsachen. Aber Realismus scheint nur noch eine Kunstform zu sein.

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dschiseskreist 17.04.2019, 11:02
3. Nature knows best!

Neozooen, hier künstlich angesiedelt und nur erfolgreich weil unsere Kulturlandschaft Ihnen das erlaubt. Der Wolf kommt zurück, die Natur wird wieder natürlicher und siehe da, sie gehören offenbar nicht in ein funktionierendes nordeuropäisches Biotop. Deal with it!

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HeisseLuft 17.04.2019, 11:11
4. Mehr Heringe in die Alpen!

Zitat von hausi_gdr
wie ein anderes Tier mehr Daseinsberechertigung hat als ein anderes. Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach. Nur die gierigen Jäger klar. Diese bedingungslose "wir brauchen den Wolf" Manie muss endlich aufhören, in Vorstädten ist er, in den Dörfen und Stallungen. Er darf sich nicht so ausbreiten in einem so dicht besiedeltem Land wie Deutschland. Wenn ich die Vergleiche von Sonstwo höre das es keine Angriffe auf Menschen gibt und gab. Wird da auch so ein Land mit X Einwohnern /km² betrachtet oder ein Bergdorf in den Hochkarpaten?´Dieser falsch verstande Naturschutz wird teuer zum Beispiel für die Mufflons, die Bauern, vorsicht--> für die Jäger auch. Stichwort: Wildschadensersatz! Es ist schwieriger geworden, mächtig schwieriger. Das hier ist keine kopierte Faktenlage, dass ist vom Boden der Tatsachen. Aber Realismus scheint nur noch eine Kunstform zu sein.
"Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach."
Warum auch? Die Tiere haben dort nie hingehört, was soll der Unsinn?

Zum etwas wirren Rest: Wenn Sie absolut sicher sein wollen vor Raubtierbissen, dann veranlassen Sie als Erstes die Einschläferung aller Haushunde...

Ich sag's ja: irgendwann sind wir in dieser Republik so weit, dass die Bordsteine gummiert werden. Damit sich auch keiner den großen Zeh dran stößt. Nur keinerlei Risiken, alles muss 100%ig sicher sein.

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walter_de_chepe 17.04.2019, 11:15
5. Was sind unsere "Breitmaulnashörner"

Wölfe sind mit die häufigste Art der nördlichen Hemisphäre. Die am Ende vielleicht 2000 Wölfe in Deutschland werden zum Erhalt der Art und der genetischen Vielfalt nicht gebraucht, im Gegenteil schaden sie diesem Ziel, weil eine zunehmende Hybridisierung mit Hunden unvermeidlich ist. Selten sind europäische Nerze, Wisente und Mufflons. Wisente, Nerze und ohne die mitteleuropäischen Bestände auch die Mufflons sind seltener als die vom Aussterben bedrohten Nashörner Afrikas.

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pirx64 17.04.2019, 11:19
6.

Zitat von hausi_gdr
wie ein anderes Tier mehr Daseinsberechertigung hat als ein anderes. Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach. Nur die gierigen Jäger klar. Diese bedingungslose "wir brauchen den Wolf" Manie muss endlich aufhören, in Vorstädten ist er, in den Dörfen und Stallungen. Er darf sich nicht so ausbreiten in einem so dicht besiedeltem Land wie Deutschland. Wenn ich die Vergleiche von Sonstwo höre das es keine Angriffe auf Menschen gibt und gab. Wird da auch so ein Land mit X Einwohnern /km² betrachtet oder ein Bergdorf in den Hochkarpaten?´Dieser falsch verstande Naturschutz wird teuer zum Beispiel für die Mufflons, die Bauern, vorsicht--> für die Jäger auch. Stichwort: Wildschadensersatz! Es ist schwieriger geworden, mächtig schwieriger. Das hier ist keine kopierte Faktenlage, dass ist vom Boden der Tatsachen. Aber Realismus scheint nur noch eine Kunstform zu sein.
Aber Sie haben den Artikel schon gelesen? Das Mufflon lebt in Brandenburg nicht in seiner natürlichen Umgebung, im Gegensatz zum Wolf.

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ruhepuls 17.04.2019, 11:24
7. Kuscheltier Wolf...

Zitat von hausi_gdr
wie ein anderes Tier mehr Daseinsberechertigung hat als ein anderes. Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach. Nur die gierigen Jäger klar. Diese bedingungslose "wir brauchen den Wolf" Manie muss endlich aufhören, in Vorstädten ist er, in den Dörfen und Stallungen. Er darf sich nicht so ausbreiten in einem so dicht besiedeltem Land wie Deutschland. Wenn ich die Vergleiche von Sonstwo höre das es keine Angriffe auf Menschen gibt und gab. Wird da auch so ein Land mit X Einwohnern /km² betrachtet oder ein Bergdorf in den Hochkarpaten?´Dieser falsch verstande Naturschutz wird teuer zum Beispiel für die Mufflons, die Bauern, vorsicht--> für die Jäger auch. Stichwort: Wildschadensersatz! Es ist schwieriger geworden, mächtig schwieriger. Das hier ist keine kopierte Faktenlage, dass ist vom Boden der Tatsachen. Aber Realismus scheint nur noch eine Kunstform zu sein.
Der Wolf ist halt ein Symboltier. So wie Indianer für "Hamonie mit der Natur" stehen, steht der Wolf auch dafür. Kein Indianerroman ohne einen Wolf auf dem Cover. Entsprechend romantisiert wird der Wolf wahrgenommen. Vor allem natürlich von denen, die Natur vorwiegend aus den Medien oder dem Urlaub kennen. Was die unter Natur verstehen, hat mit Natur meist nicht viel zu tun - eher mit Fantasy...

Muffelwild hat halt einfach kein so gutes Image - und es gibt auch keine Muffel-Lobby, die über Change.org & Co. seinen Schutz fordert. Wäre aber sicher interessant, wenn "Muffel-Schützer" auf "Wolf-Schützer" träfen...

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ruhepuls 17.04.2019, 11:28
8. Wenn Sie das immer so sehen, ist es ja gut...

Zitat von HeisseLuft
"Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach." Warum auch? Die Tiere haben dort nie hingehört, was soll der Unsinn? Zum etwas wirren Rest: Wenn Sie absolut sicher sein wollen vor Raubtierbissen, dann veranlassen Sie als Erstes die Einschläferung aller Haushunde... Ich sag's ja: irgendwann sind wir in dieser Republik so weit, dass die Bordsteine gummiert werden. Damit sich auch keiner den großen Zeh dran stößt. Nur keinerlei Risiken, alles muss 100%ig sicher sein.
Grundsätzlich stimme ich Ihnen ja zu, dass wir Deutschen immer hypochondrischer und risikoscheuer werden. Es geht uns halt gut und da wird man eben immer ansprüchlicher ("..ein bisschen mehr geht immer...")

Nur frage ich mich, ob Sie in Ihrem Leben das bei anderen Risiken auch so locker sehen, wie in der "Wolfsfrage". Scheint so, als gälten beim Wolf plötzlich andere Regeln.

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geri&freki 17.04.2019, 11:29
9. Jagdliche Ablenkfütterung?

Zitat von walter_de_chepe
Wölfe sind mit die häufigste Art der nördlichen Hemisphäre. Die am Ende vielleicht 2000 Wölfe in Deutschland werden zum Erhalt der Art und der genetischen Vielfalt nicht gebraucht, im Gegenteil schaden sie diesem Ziel, weil eine zunehmende Hybridisierung mit Hunden unvermeidlich ist. Selten sind europäische Nerze, Wisente und Mufflons. Wisente, Nerze und ohne die mitteleuropäischen Bestände auch die Mufflons sind seltener als die vom Aussterben bedrohten Nashörner Afrikas.
So wenig, wie es Sinn machen würde, zum Schutz der Breitmausnashörhner in Afrika die Löwen dort abzuschießen, so wenig macht Sinn, das einstmals vor allem zu Jagdzwecken in Mitteleuropa eingeführte und mit viel Aufwand gepäppelte Muffelwild hier bei uns zu Lasten des Wolfes zu erhalten. Wer sich effektiv für die Erhaltung des Muffelwildes engagieren möchte, möge dies auf Korsika und Sardinien tun. Wisente und der Europäische Nerz kommen auch mit dem Wolf klar - seit jeher!

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