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Bedrohte Wildschafe: Das merkwürdige Fluchtverhalten deutscher Mufflons bei Wolfsangr
Frank Rumpenhors/ DPA

Mufflons fallen immer häufiger Wölfen zum Opfer, eine Population im Norden ist komplett verschwunden. Ursache ist vor allem das eigenartige Fluchtverhalten.

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simie 17.04.2019, 12:08
20.

Also sorgt der Wolf dafür, dass eine vom Menschen künstlich angesiedelte Art, wieder verschwindet. Also alles perfekt. Mufflons können meinetwegen in Deutschland in Zoos oder Privathaltungen gehalten werden. Ein Verlust für die natürliche Fauna wäre ihr Verschwinden nicht.

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stupamundi 17.04.2019, 12:10
21. Keine Angst,

die Wolfs"kritiker" lesen selektiv, Dinge wie, an die natürliche Umgebung angepasstes Fluchtverhalten, und damit im Flachland, falsches Fluchtverhalten, das wird ausgeblendet.
Gebt dem Muffelwild und den Wölfen etwas Zeit, dann wird es Lerneffekte geben, ist in der Natur so. Die Gejagten werden von den Jägern lernen.
Wer allerdings auch lernen wird, das sind die zweibeinigen Jäger, wenn das Wild scheuer wird, wird Jagd wieder herausfordernder. Nebeneffekt, die Bestände werden gesünder.
Ach ja, Rotkäppchen darf weiter durchs Gelände huschen, wir gehören nicht ins Beuteschema der Wölfe.

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StefanKomarek 17.04.2019, 12:10
22. Dann ist das Mufflon nicht mehr am falschen Platz

Der Wolf ist ein Tier, dass seit zehntausenden Jahren in den europäischen Ebenen gelebt hat und jetzt wieder dort lebt. Das Tier gehört dahin. Das Mufflon gehört nicht dorthin. Es ist ein Fremdwesen in der Ebene, vom Menschen importiert.
Ich sehe die geschilderte Entwicklung als "natürlich" und damit sehr positiv!

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geri&freki 17.04.2019, 12:15
23. Keine Panik...

Zitat von Emderfriese
.... und freue mich auf jeden Wolf in unserer Stadt...
Würde das Thema von den Medien nicht allwöchentlich regelmäßig neu "aufgekocht" und von einschlägigen Kreisen politisch gezielt instrumentalisiert werden, würden 99,9 % der Bevölkerung den Wolf gar nicht bemerken - selbst wenn dieser dereinst einmal, aus welchen Motiven auch immer, in Ihre Stadt kommen würde.

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EvaBaum 17.04.2019, 12:16
24. Mufflons sind Waldkiller und kein Wild

Nach der üblichen Definition sind Mufflons keine Wildtiere, weil durch den Menschen genetisch verändert, also gezüchtet.
Darüber hinaus sind diese verwilderten Hausschafe sehr gefäßige Waldkiller und alles andere als Natur - freundlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wild

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Emderfriese 17.04.2019, 12:23
25. Experten

So sehe ich das auch. Dann wird die "künstliche Besiedlung" des Biotops Deutschland durch zu viele Menschen doch sehr wahrscheinlich dazu führen, dass wir letztlich den Weg der Mufflons gehen müssen. Bleibt uns nichts anderes übrig, glaubt man den Wolfsexperten...

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audeladesetoiles300 17.04.2019, 12:26
26. Weg gegangen Platz vergangen

Tolle Logik, ein Tier war früher hier nicht heimisch und darf daher ausgerottet werden? Könnte man ja auch zum Wolf sagen: Weg gegangen Platz vergangen...

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Zeitwesen 17.04.2019, 12:30
27. Immer Ärger mit der Natur

Wenn wir schon nicht mit Wölfen klarkommen, dann brauchen wir zukünftig auch nicht auf andere Länder zeigen bei denen durchaus gefährlichere Raubtiere und auch Säugetiere leben.
Auch wenn die Besiedlung von beispielsweise Afrika weitaus geringer ist, als die von Europa/Deutschland müsste man dort, wenn es nach der Argumentation von einigen Foristen und/oder Jägern geht schnellstmöglich alle Naturschutzreservate einmauern oder gleich Tiger, Geparde, Elefanten, Nilpferde, Löwen, Nashörner etc. abschiessen, denn dort kommt es ja sogar zu tödlichen Zwischenfällen zwischen Mensch und Tier während hierzulande gerade eine Ziegenart bedroht ist, die es ohne den Menschen territorial gar nicht soweit gebracht hätte.
Warum sollten afrikanische Staaten ihre Tierarten schützen, wenn wir schon bei weitaus ungefährlicheren Tierarten in Panik verfallen?

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EvaBaum 17.04.2019, 12:30
28. Stimmt!

Zitat von StefanKomarek
Der Wolf ist ein Tier, dass seit zehntausenden Jahren in den europäischen Ebenen gelebt hat und jetzt wieder dort lebt. Das Tier gehört dahin. Das Mufflon gehört nicht dorthin. Es ist ein Fremdwesen in der Ebene, vom Menschen importiert. Ich sehe die geschilderte Entwicklung als "natürlich" und damit sehr positiv!
Darübe hinaus sind Mufflons kein Wild, sondern verwilderte Hausschafe, und auch solche ein Schädlich im Wald....

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ruhepuls 17.04.2019, 12:31
29. Panik?

Zitat von muellerthomas
Mein Eindruck ist Ihrem diametral entgegengesetzt: Bild & Co. verbreiten unbegründet Panik und verpassen dem Wolf ein schlechtes Image.
Nun, BILD lebt bekanntlich von Dramen. Logisch, dass auch der Wolf da gut rein passt. Es geht hier auch gar nicht um Panik. Ich bin viel im Wald und befürchte nicht, dass mich ein Wolf anfällt. Es geht vielmehr darum, unaufgeregt zu schauen, was geht und was nicht. Wer meint, in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland eine Wolfpopulation wieder herzustellen, wie sie vielleicht in Kanada oder Allaska ohne Probleme existiert, der ist naiv. Überall, wo Wölfe endemisch sind, werden sie von Menschen auch bedrängt, damit sie ihre Scheu behalten. Bei uns aber ist der Wolf "per Definition" ein Kuscheltier und darf daher unter keinen Umständen eingeschränkt werden. Daher sind Zwischenfälle vorprogrammiert, wobei es völlig irrelevant ist, ob der Wolf "schuld" daran ist oder der Mensch. Sobald der erste Jogger vor einem Wolf davonläuft, geht der Ärger los. Und zwar für den Wolf. Und dann wird es keine Wolfsfreunde geben, die sagen, um den einen Jogger wäre es ja nicht schade, weil Menschen in Deutschland ja eigentlich nicht endemisch waren...

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