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Bedrohte Wildschafe: Das merkwürdige Fluchtverhalten deutscher Mufflons bei Wolfsangr
Frank Rumpenhors/ DPA

Mufflons fallen immer häufiger Wölfen zum Opfer, eine Population im Norden ist komplett verschwunden. Ursache ist vor allem das eigenartige Fluchtverhalten.

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neanderspezi 17.04.2019, 12:31
30. Mufflons sind Neozoen im Flachland und dienen der Jagd für Grünröcke

Der Mufflon ist als Trophäenträger und Jagdwild für Jagdliebhaber in Gebieten angesiedelt worden, in denen er zuvor nie heimisch war und in denen er außer von Jägern in Menschengestalt von keinem anderen Lebewesen gejagt wurde, denn die ursprünglich im neu angesiedelten Revier heimischen Raubtiere wie Wölfe und Bären waren aus Konkurrenzgründen längst ausgerottet worden. Jetzt wurde dem Wolf neben den Grünröcken in Menschengestalt wieder ein gewisses Lebensrecht in Deutschland eingeräumt und siehe da, die geschickten Kletterer hatten im Flachland gegen den Wolf schlechte Karten. Um dem Mufflon wieder mehr Lebensraum zu gewähren, wäre es vielleicht sinnvoll, sie statt im Flachland in ihrer gewohnten Heimat wieder vermehrt anzusiedeln und oh Wunder, die Klagen über von Wölfen gerissenen Mufflons würden ausbleiben.

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Emderfriese 17.04.2019, 12:32
31. Wie immer

Zitat von HeisseLuft
Hochgebirgswild gehört da jedenfalls auf 99% des Territoriums nicht hin. Und bissige Haushunde haben dieses "funktionierende Biotop" ja auch noch nie ernsthaft gestört. Ein reichliches Vorhandensein von Schwarzwild auch nicht. Wölfe in der Stadt sind weniger wahrscheinlich, Füchsen können sie dort schon längst begegnen. Seien sie in dem Zusammenhang froh, dass die Tollwut gut unter Kontrolle ist. Und passen sie in unserem Biotop auf Zecken auf, eine Begegnung mit einer Solchen ist nicht nur wahrscheinlicher, sondern hat wahrscheinlicher auch unangenehmere Folgen als eine Wolfssichtung.
Wie immer und schon gewohnt reden Sie um das eigentliche Thema drumherum. Die von mir geforderte plausible (!) Antwort auf meine Frage bringen Sie jedenfalls nicht.

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hartmannulrich 17.04.2019, 12:33
32.

Mufflons können sich im Flachland unter natürlichen Bedingungen - zu denen der Wolf gehört - nicht halten. Das ist Ökologie. Wer redet aber davon, daß der von natur aus bei uns überall vorkommende Rothirsch künstlich auf einige Gebiete beschränkt wird? Auch die Wiederansiedlung des Wisents "muß" gleich wieder eingedämmt werden. Beide kämen als Arten mit dem Wolf zurecht. Aber sie sind aus (vielleicht nur scheinbaren) wirtschaftlichen Gründen unerwünscht.

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taglöhner 17.04.2019, 12:37
33. Wiesenpieper

Zitat von themistokles
Meistens gar nicht. Der Mensch gilt nicht umsonst als dasjenige Tier, welches den (und vor allem seinen) Lebensraum nachhaltig stört, gefährdet und zerstört. Das schlimmste Raubtier auf der Welt ist der Mensch.
Das ist kontrafaktischer, esoterischer Quark.

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Dr. Jonathan Rothermel 17.04.2019, 12:41
34. Erheiternd

Zunächst wird uns erklärt, dass der Mufflon - was ein herrlicher lautmalerischer Name - aufgrund seines unangepassten Fluchtverhaltens nicht in der Lage sei, vor dem Raubtier Wolf zu fliehen, da er nach kurzem Sprint unvermitelt stehen bleibt, um uns danach mitzuteilen, dass es leider nicht möglich war, ihn zu seinem eigenen Schutz einzufangen.
Homo idiotis ;)

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ohitika33 17.04.2019, 12:46
35. Nee!

"Ursache ist vor allem das eigenartige Fluchtverhalten."

Nee, Ursache sind die Wölfe!

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klichti 17.04.2019, 12:49
36.

Zitat von Emderfriese
Erklären Sie doch bitte, wie zig-Millionen Menschen in ein "funktionierendes Biotop" von der Größe Deutschlands passen. Wenn Sie darauf eine plausible Antwort finden, will ich gerne auf Wildschafe verzichten und freue mich auf jeden Wolf in unserer Stadt...
Menschen, Wölfe Mufflons: drei Problemkreise, die nur eine einzige kausale Verbindung aufweisen, nämlich das Überhandnehmen der MENSCHLICHEN Population. Reines Scheinargument also, deshalb freuen Sie sich bitte tatsächlich auf jeden Wolf in Ihrer Stadt (und vielleicht auch auf jedes Mufflon?).

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Grummelchen321 17.04.2019, 12:51
37. Bedrohte Wildschafe?

wohl eher bedrohte Einnahmequelle für Jäger.Schauen sie mal was ein Kilo Muffel kostet.Natürlich wollen die Jäger das Schaf behalten.

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HeisseLuft 17.04.2019, 12:51
38. Lesen

Zitat von Emderfriese
Wie immer und schon gewohnt reden Sie um das eigentliche Thema drumherum. Die von mir geforderte plausible (!) Antwort auf meine Frage bringen Sie jedenfalls nicht.
Doch, steht drin.
Wenn sie sich vor Wölfen fürchten und diese für ihr Sicherheitsbedürfnis inkompatibel halten, dann müssen sie zuvor die Haushunde abschaffen. Hauskatzen am Besten auch, wissen sie wie viele Vögel die so erbeuten? Und dafür sorgen, dass weniger Schwarzwild durch die Gegend läuft. Und die Füchse in Siedlungen entsorgen. Hauskaninchen können übrigens Pilzerkrankungen übertragen. Aber ein paar von denen werden durch Füchse gefressen.

Richtig, wir sind hier nicht in der Serengeti. Das hat allerdings bei den genannten Arten und einer Menge mehr sonst auch niemanden gestört. Warum also beim Wolf? Ausgerechnet bei einer Art, die tatsächlich in unsere Landschaft gehört, das ist dann ausgerechnet ein Riesenproblem?

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Emderfriese 17.04.2019, 12:52
39. Natur

Zitat von taglöhner
Das ist kontrafaktischer, esoterischer Quark.
Dieser "kontrafaktische, esoterische Quark" ist gerade dabei, unsere Erde unbewohnbar zu machen. Schon gemerkt, Naturfreund?

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