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Bedrohte Wildschafe: Das merkwürdige Fluchtverhalten deutscher Mufflons bei Wolfsangr
Frank Rumpenhors/ DPA

Mufflons fallen immer häufiger Wölfen zum Opfer, eine Population im Norden ist komplett verschwunden. Ursache ist vor allem das eigenartige Fluchtverhalten.

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Emderfriese 17.04.2019, 13:20
50. Absatz

Zitat von taglöhner
"Dieser 'kontrafaktische, esoterische Quark' ist gerade dabei, unsere Erde unbewohnbar zu machen. Schon gemerkt, Naturfreund?" Das können Sie womit belegen? Ich verbitte mir herabsetzend gemeinte Vertraulichkeiten.
Nanu! Kein Naturfreund?

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HeisseLuft 17.04.2019, 13:27
51. Mehr muss man dann in der Tat nicht wissen

Zitat von Emderfriese
Ich verweise der Einfachheit halber auf den Beitrag von: cum infamia Heute, 12:53 41. regulierende Faktor ? Mehr muss ich nicht sagen.
Und ich verweise der Einfachheit halber auf meine Antwort auf den von Ihnen angeführten Post von ausgerechnet cum infamia:

Nr 45.

Und Nr. 41 wollen sie sich zu eigen machen? Mehr muss ich nicht wissen.

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bjelgorod 17.04.2019, 13:37
52. Das Ergebnis verantwortungsloser Naturschutzpolitik

Vielleicht sollten sich die Waldschafe höhere Schutzzäune bauen und persönliche Herdenschutzhunde einstellen. Das sind doch die üblichen Ratschläge der sogenannten Tierschützer der Nabufraktion. Am liebsten geben diese Vertreter ihre Vorschläge direkt aus der Großstadtwohnung fern ab von den Irrungen und Wirrungen der Natur. Für die Spezies Mensch zählt nur der Wolf andere Tiere hingegen überhaupt nicht.
Schon der Artikel beginnt mit einer Fehlinformation. Der Wolf ist nicht zurückgekehrt, sondern ist eingewandert. Die Welt in der der Wolf ursprünglich gelebt hat, existiert nicht mehr.
Der Wolf ist ein Beutegreifer, der in der Wildnis leben muss, in Regionen fern von Kulturlandschaften des Menschen, wie z.B. in abgelegenen Gebieten der Alpen oder anderen Gebieten Osteuropas.
Im dichtbesiedelten Deutschland wird das zwangsläufig immer wieder zu Konflikten führen. Man kann nicht von diesen Tieren erwarten, dass sie jagen gehen, wenn die nächste Rinderweide, Schafs-oder Pferdeweide nicht fern ist. Mittlerweile sind ja auch schon Pferde betroffen. Der Wolf nimmt das was er leicht bekommt, dazu zählen auch Menschen. Noch im 19. Jahrhundert vielen jährlich 200 Menschen in Russland Wolfangriffen zum Opfer.
Es ist nur eine Frage der Zeit wann das erste Kind zum Opfer wird. Da können Nabu und andere Naturromantiker reden wie sie wollen.
Hier ist eine Liste der Wolfangriffe weltweit. https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_wolf_attacks#2010s
Deutschland wir sicher auch früher oder später hier auftauchen, dank einer verantwortungslosen Naturschutzlobby.

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blanker 17.04.2019, 13:39
53.

Zitat von hausi_gdr
wie ein anderes Tier mehr Daseinsberechertigung hat als ein anderes. Wenn der Wolf alle Bestände der Muffel in Brandenburg aufgefressen hat, kräht kein Hahn danach. Nur die gierigen Jäger klar. Diese bedingungslose "wir brauchen den Wolf" Manie muss endlich aufhören, in Vorstädten ist er, in den Dörfen und Stallungen. Er darf sich nicht so ausbreiten in einem so dicht besiedeltem Land wie Deutschland. Wenn ich die Vergleiche von Sonstwo höre das es keine Angriffe auf Menschen gibt und gab. Wird da auch so ein Land mit X Einwohnern /km² betrachtet oder ein Bergdorf in den Hochkarpaten?´Dieser falsch verstande Naturschutz wird teuer zum Beispiel für die Mufflons, die Bauern, vorsicht--> für die Jäger auch. Stichwort: Wildschadensersatz! Es ist schwieriger geworden, mächtig schwieriger. Das hier ist keine kopierte Faktenlage, dass ist vom Boden der Tatsachen. Aber Realismus scheint nur noch eine Kunstform zu sein.
Warum sollte auch ein Hahn danach krähen, wenn ein hier standortfremdes Tier von den natürlicherweise hier vorkommenden Beutegreifern wieder beseitigt wird? Das Mufflon ist nun mal nicht für dichte mitteleuropäische Wälder geschaffen, wie sich an den Sinnensorganen und dem Fluchtverhalten zeigt. Wenn diese Tiere in ihrer Heimat gefährdet sind, dann kann man ja irgendwo geschützte Wildparks für diese Tierre anlegen, ähnlich einem Zoo, um die Art an sich zu erhalten. In den hiesigen Wäldern allerdings haben diese Tiere schlicht und ergreifend nichts verloren; der Wolf hat hier eine nötige Korrektur vorgenommen.

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Emderfriese 17.04.2019, 13:40
54. Nicht mehr

Zitat von HeisseLuft
Und ich verweise der Einfachheit halber auf meine Antwort auf den von Ihnen angeführten Post von ausgerechnet cum infamia: Nr 45. Und Nr. 41 wollen sie sich zu eigen machen? Mehr muss ich nicht wissen.
Das glaube ich Ihnen unbesehen! ;-)

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dont_think 17.04.2019, 13:49
55.

Zitat von themistokles
Meistens gar nicht. Der Mensch gilt nicht umsonst als dasjenige Tier, welches den (und vor allem seinen) Lebensraum nachhaltig stört, gefährdet und zerstört. Das schlimmste Raubtier auf der Welt ist der Mensch.
Ich persönlich halte "Mutter Erde" oder "Pancha Mama" für viel gefährlicher: Sie hat noch kein einziges Lebewesen verschont (außer vielleicht Jesus). Und wenn man die physikalische Größe "Zeit" personifizieren würde, fräße sie sogar "Mutter Erde". Da hilft dann nur noch eine Reise mit Lichtgeschwindigkeit.

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Ridcully 17.04.2019, 13:52
56. Na, hoffentlich wertet der Wolf menschliches Fluchtverhalten dann auch

korrekt. Ich fände Mufflons zu begegnen spannender (und sicher auch entspannter) als dem ach so guten Wolf. Meine Freunde in Sibirien haben eine ganz andere Sicht auf dieses gar so verkannte Tier. Und ihre liebste Sicht darauf ist die über Kimme und Korn. Besonders VOR den dunklen und draussen nahrungsarmen Nächten.

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hausi_gdr 17.04.2019, 13:54
57. @IngoLars

Soweit richtig, wenn nur einer hier bei der Praxis wäre und in einem am dichtesten mit dem Wolf besiedeltem Gebiet wohnen würde, ware das schon viel wert. Die Wildschadensgeschichte ergibt sich aus dem Schutzverhalten des restlichen Wildes (größere Rotten und Rudel zum Schutz). Das sich damit erhöhende Schadenspotential meine ich. Zum Thema Neozoen würde ich alle klugen hier bitten mit gleichem Maß zu messen, auf andere Teilnehmer der Lister der Neozoen wird auch kein Ausrottungskampf geführt. Dem Muffel aber darf ohne Rücksicht Einhalt geboten werden.
Ja ich weiss das es aus Sardinien kommt. Vielleicht ist es ein falsches Beispiel, seien Sie sich sicher es werden weitere folgen... meine Frage an alle die sich so hervoragend mit dem Wolf auskennen:
Wer von Ihnen hat schon mal einen frei gesehen oder frisch gefährtet ? Bei 2 x Nein wäre ich lieber ruhig mit den Belehrungen, alle samt Theoretiker.WmH.

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blanker 17.04.2019, 14:01
58.

Zitat von ruhepuls
Grundsätzlich stimme ich Ihnen ja zu, dass wir Deutschen immer hypochondrischer und risikoscheuer werden. Es geht uns halt gut und da wird man eben immer ansprüchlicher ("..ein bisschen mehr geht immer...") Nur frage ich mich, ob Sie in Ihrem Leben das bei anderen Risiken auch so locker sehen, wie in der "Wolfsfrage". Scheint so, als gälten beim Wolf plötzlich andere Regeln.
Beim Wolf gelten andere Regeln? Nein. Sieht man ja an der Hysterie, die im Umgang mit ihm sofort auftritt. Kaum ist ein bisschen "was Wildes" in Deutschland angekommen, bekommen manche Schnappatmung. Uns tut mehr Gelassenheit gut. Schaut mal an, wie häufig unangeleinte oder verwilderte Hunde zubeißen und wie oft das bei Wölfen geschieht. Aber Hunde sind ja unsere besten Freunde und bis zur totalen Entstellung gezähmt, deshalb muss das ja hinnehmbar sein.

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Fragende_Leere 17.04.2019, 14:05
59. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass wir in D den Wolf brauchen

Aber er wurde ja auch nicht ausgewildert sondern kam allein zurück. Die Reproduktionsquoten des Wolfs werden erst zum Rückgang der Schafe führen und später auch für Auswirkungen an den Menschen führen (Jogger, Hunde, Kleinkinder, ...). Weil er geschützt ist, werden (erst dann!) eingeleitete "Schutzmaßnahmen" sehr viel teurer und aufweniger sein, als wenn wir bereits jetzt darüber nachdenken würden. Aber: so sind wir eben

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