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Behörden-Tests: Dämmung an Millionen Häusern kann Brände anfachen
DPA

Was Behörden lange bestritten, zeigen nach Recherchen von SPIEGEL ONLINE und des NDR ihre eigenen Tests: Styroporplatten zur Wärmedämmung verschlimmern Hausbrände. Millionen Gebäude können zur Feuerfalle werden.

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nobuemi 05.11.2014, 17:40
80. Mineralwolle löst das Problem

Wir haben vor 6 Jahren unser Haus rundum mit 14 cm dicker Mineralwoole (nicht brennbar) gedämmt. Auf die Mineralwolle kam ein ein "normaler" Verputz.
Die Heizung verbraucht jetzt im Durchschnitt noch 55% der früheren Menge. Styroporplatten (Styrolprodukte) haben ausserdem den Nachteil, dass sich gerne Wasser dahinter ansammelt. Dann ist die Isolierung für "die Katz"! Das Problem ist wie so oft, der Lobbyeinfluss für Styrol.

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freemailer2000 05.11.2014, 17:44
81. Wo..

Zitat von professorA
hat es die Styropor-Lobby in Zusammenarbeit mit willfährigen Beamten geschafft, die längst bekannte Gefahr einige Jahre lang unter dem Teppich zu halten. Hat SPON eigentlich schon berichtet, dass Dächer mit PV-Modulen von der Feuerwehr nicht mehr gelöscht werden dürfen, sondern "kontrolliert abbrennen" sollen?
..haben Sie denn das Märchen mit den brennenden PV Alagen her?Wissen Sie, wie vielen Feuerwehrleuten ich schon eine PV Anlage verkauft habe?Alles nur Blabla unserer Atom Kirchen Protagonisten!

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Robeuten_II 05.11.2014, 17:45
82.

Zitat von reever_de
So ein Mist; unsere nun mitsamt dem Haus 10 Jahre alte Styrofassade unseres 1-Familien-Hauses hat nirgends Vogellöcher, es hausen keine Mäuse drin, das Haus hat innen keinen Schimmel, wir fühlen uns pudelwohl, es will und will auch nicht brennen, auf unseren 120 qm haben wir einen errechneten Verbrauch wie für eine 50 qm-Wohung ... aber, man liest es ja jetzt hier, SPON lügt ja nicht: MAN HAT UNS BETROGEN!!!
Sie vergaßen, anzumerken, daß Sie nicht in einer Burg mit Schießscharten wohnen müssen, da die Styroporfassade weniger aufträgt, als viele Alternativen ;-)...
Bei uns im 220 qm Haus genau das gleiche - nirgendwo Schimmel, nirgendwo Probleme mit Vögellöchern (o.k., einmal wollten da unbedingt Wespen 'rein - das Problem haben Sie mit Steinwolle aber genauso), und v.a. sensationell geringer Gasverbrauch - wir zahlen fürs Heizen - und meine Frau hat es gerne richtig warm - weniger als für Strom (trotz LED Lampen überall...).
Trotzdem, wenn ich doch noch einmal selbst bauen sollte, würde ich vermutlich mit ziemlich dicken Hohlsteinen und Klinkerfassade arbeiten - hält schon länger...

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Poco Loco 05.11.2014, 17:49
83. Perfides System

was mich noch viel mehr aufregt ist, dass in Städten wie München, Berlin, Hamburg usw., die Energieverordnung mittlerweile dazu ausgenutzt wird, ganzä Städte auf Kosten der Mieter zu sanieren. Die Mieten steigen dadurch zum Teil um 100%, wenn man nicht vorher schon, getrieben durch Eigenbedarfsklagen, "Entmietungsmaßnahmen", manipulierte Wasserschäden oder Wanddurchbrüche das Weite gesucht hat. Was da in den Großstädten derzeit vor sich geht sind keine Einzelfälle mehr. Die Bau- und Immobilienwirtschaft, das Finanzamt, die Vermieter, die Makler; alle machen riesige Profite, nur der Mieter zahlt alleine die Zeche und das auf Jahrzehnte. Diese Entwicklung war vorherzusehen, es kann also nur Absicht dahinter stecken, nähmlich kurzsichtiges Wachstum um jeden Preis.

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freemailer2000 05.11.2014, 17:50
84. Hier..

..schreien mal wieder die als erste FEUER,die ihre Gelsenkirchener Barock Buden innen mit Holz vertäfelt und mit Klick Laminat aus dem Baumarkt "verschönert"haben.Merke:ein Haus brennt zuerst von INNEN!

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testi 05.11.2014, 17:50
85. Nicht verwechseln

Zitat von elhobbo
...der Wärmedämmung: - es ist teuer - es schimmelt - damit es nicht schimmelt, werden die Platten teilweise geheizt - Insekten etc. nisten sich dort ein - das Material ist giftig - das Material ist brennbar - Der potenzielle Dämmeffekt ist gering. Ein Austausch der Fenster ist meist wesentlich effizienter - ergo: tolle Idee diese Wärmedämmung
Was Sie beschreiben ist Styropor. Man kann aber auch mit anderen Dämmstoffen arbeiten. Zum Beispiel Schaumglas. Das ist zwar teuer aber...kann nicht schimmeln, kein Einnisten von Getier, nicht giftig da Glas, nicht brennbar da Glas, hält viele 100 Jahre, problemlos recyclebar und der potentielle Dämmefekt ist sehr hoch. ERGO: SIe haben keine Ahnung, von dem was Sie schreiben.

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bruno bär 05.11.2014, 17:51
86.

Ist doch alles schon längst bekannt.
NDR hat darüber schon mind. 2 mal berichtet das erste mal 2011 und dann 2012 link zur 2012 Sendung hier (2011 hab ich nicht geguckt):
https://www.youtube.com/watch?v=AWD0HeZLufM

echt widerlich wie wir unseren Wohlstand und unsere Umwelt vernichten, weil wir einer grünen Idee vom Klimawandel hinterherlaufen.

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Robeuten_II 05.11.2014, 17:52
87.

Zitat von getrud,dieleiter!
1. Häuser müssen nicht atmen. Nur die Menschen, die darin wohnen. 2. Styropor ist nicht giftig, solange es nicht brennt.
Danke für den Kommentar - ich bin da auch immer irritiert, wenn selbst naturwissenschaftlich vorgebildete Menschen mit "Häuser müssen atmen" kommen. Haben Sie dazu Quellen/links?

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nic 05.11.2014, 17:53
88.

Zitat von TangoGolf
dafür, wie sinnlose, aktionistische Klimapolitik in die völlig falsche Richtung läuft. Damit entwickelt sich die Wärmedämmung ähnlich wie die Energiesparlampen: während man in den Neunzigern Thermometer mit Quecksilber wegen möglicher Gesundheitsgefahren verboten hat, man man Quecksilber-Sparlampen zur Pflicht. Etwas weniger Aktionismus und dafür etwas mehr Nachaltigkeit (sonst doch eine Lieblinksvokabel aller Klimafreunde) in der Kimapolitik, diesmal aber ohne Ideologie, ist dringend empfohlen!
unter dem "Vorwand" der Klimapolitik. Mit Klimapolitik ansich hat das wenig zu tun. Da wäre es schon ausreichend sinnvoll überdimenionierte Heizungsanlagen in Neubauten zu verbieten. Wenn man genau hin schaut geht es letztendlich nur um viel Geld.

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sample-d 05.11.2014, 17:54
89.

Zitat von getrud,dieleiter!
Hierzu ein paar ergänzende Punkte: 1. Styropor ist, auch wenn es als Material kaum einer mag, zurzeit der einzige Baustoff, mit dem sich die Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu halbwegs erträglichen Investitionskosten auch für den einfachen Hausbauer erreichen lassen.
Kann ich nicht bestätigen...
ich habe letztes Jahr mein komplettes Haus mit 14cm Steinwolle dämmen lassen, da der Preisunterschied zu Styropor im Angebot nur irgendwo zwischen 10-15% lag - da musste ich nicht lange nachdenken...
Dafür bietet Steinwolle:
Resistenz gegenüber Schimmel und Ungeziefer, gute Brandschutzeigenschaften und sehr guten Schallschutz.

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