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Bericht des Umweltbundesamts: Deutsche verbrauchen im Jahr rund 220 Kilo Verpackungen
DPA

Nirgends in der EU fällt pro Kopf mehr Verpackungsmüll an als in Deutschland. Das Umweltbundesamt weist außerdem auf ein Problem hin, das bisher kaum jemand auf dem Schirm hat.

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Theya 26.07.2018, 08:03
20.

Zitat von McMathew
Der Blick in einen Supermarkt zeigt es: die meisten Artikel sind verpackt. Warum stürzen sich die Medien auf "die Verbraucher" oder "die Deutschen". Das ist eine völlig falsche Sichtweise, denn angeboten werden die Waren von den Händlern. Aber davon ist nichts zu lesen! Warum stürzt sich Journallie dann auf die Verbraucher und schiebt Ihnen in zahlreichen Themen den "Schwarzen Peter" zu? Schuldig und verantwortlich sind Politik und Handel. Und NICHT die Verbraucher!
Das ist zum Teil sicher richtig. Mir ist es schon passiert, dass ich an einem Verkaufsstand eine Brezel zum Sofortessen kaufte, und diese mir dennoch nur mit Papiertüte ausgehändigt wurde, obwohl ich darum gebeten hatte, sie mir einfach so zu überreichen. Angeblich irgendwelche Vorschriften. Aha. Die Tüte hat dann ungefähr 5 Sekunden ihren Zweck erfüllt, bevor sie im Mülleimer gelandet ist.

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nimby 26.07.2018, 08:04
21. Ökos und Grüne?

Die zehn Prozent sollen mal wieder die Welt retten, wenn der Durchschnittsbürger es mal wieder nicht rafft?Einfach mal selber nachdenken!
Oder Oma fragen!Die hat halt Obst und Gemüse selber angebaut und eingekocht und den Rest in Papier gewickelt auf dem Markt gekauft.
Und natürlich ist die Mehrwegverpackung vorzuziehen(Yoghurt im Glas!).Und natürlich gibt es Läden,bei denen man ohne Verpackung raus kommt.Und man muss sich auch nicht mit dem Coffee to go 2m vom Café entfernt auf eine Bank setzen!Oder mit einem Dash-Button eine Packung Batterien ordern...
Und noch mal für alle:Es geht immer nur um den einen Punkt-Ressourcen sind endlich!

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oelfinger 26.07.2018, 08:05
22. Hersteller in die

Pflicht nehmen. Mogelpackungen verbieten. Wie beim Haus: Steuerberechnug auf umbautem Raum. Inhalt plus maximal 10% Verpackungsluft als Vorschrift. Unverhältnismäßig große Blister verbieten. Zwei Euro große D-Card auf DIN A4? Muß nicht sein. Das Argument "Der Verbraucher wünscht es so" als Unwort 2019 einbringen. Aber leider gibt es noch die Nahrungsmittellobby .....

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egoneiermann 26.07.2018, 08:06
23.

Zitat von cataclysmic
... kann man sich nicht mal mit etwas anderem beschäftigen. Wie wäre es denn mal mit der Plastikschale für die Tomaten, Paprika oder Pilze. Auch spannend, Dinge die früher nicht eingepackt wurde, wie der moderne Heuballen in Plastikfolie oder Plastikfolien auf Neuwagen.
Vor der Einführung des Grünen Punktes wurden die meisten Obstverpackungen auf Karton umgestellt. Danach war Plastik wieder ok, weil es ja "recycelt" wird. dem handel ist Platik lieber, hält länger frisch und die Packungen sind stabiler. So gesehen ein Rückschritt für die Umwelt.
Die Heuballen werden in Folie gepackt damit das Stroh fermerntiert und so genießbarer für die Kühe ist.

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DDUA 26.07.2018, 08:07
24. Das Problem haben die Grünen schon seit Jahrzehnten erkannt

Es geht dabei vor allem um den Konsum. Wer konsumiert, schafft Müll. Deshalb arbeiten die Grünen auch schon seit Jahrzehnten daran, den Konsum einzuschränken. Funktioniert schon ganz gut, ist allerdings noch nicht völlig in der Mittelschicht angekommen. Aber mit ein paar mehr Verboten und hohen Steuern und weiteren Abgaben, wird das irgendwann klappen. Wer Wohlstand abschafft, schafft auch Müll ab - Go Green!

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m.w.r. 26.07.2018, 08:11
25.

Zitat von bernd2018
und zu welchem Zweck werden Neodym Magnete verwendet? Eine Erläuterung hierzu wäre schon interessant gewesen!
Steht im Artikel:"Solche Magnete werden etwa für wiederverschließbare Pralinen- oder Zigarettenschachteln verwendet."

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Theya 26.07.2018, 08:12
26.

Zitat von Allgemeinbetrachter
Warum sind Plastikmülltüten teurer als Biologisch abbaubare Plastiktüten? Warum wird Fleisch nicht in Papierverpackungen angeboten? Warum werden Tetrapacks & Plastikfalschen nicht durch Glasflaschen ersetzt? Warum gibt es magifix/Knorr Napoli & Co nicht in Glasbehältern (ähnlich Gemüsebrühe)? Warum gibt es Magarine & Butter nicht 100% in Alu/papierfolie gepackt (Standardbutterverpackung)? Warum gibt bei vielen Lebensmitteln eine Verpackung in der Verpackung? Warum gibt es Fertigsalate, Zaziki, Sahne, Schmand etc. nicht in einem Glas? Warum sind Brottüten mit Plastik versehen? Warum sind Süßigkeiten nicht in biologisch abbaubarer Folie verpackt? &&&&& Warum müssen wir Verbraucher das immer regeln (geht doch mit nem Behälter zur Wursttheke.... Wenn ich so einen "Schwachen" ...."Sinn" höre, entschuldigt da steigt mir der Magensaft gegen Rachenraum?
Bei einigen hier aufgelisteten Fragen stimmt die Prämisse bereits nicht (z.B. ist besteht die Tüte, in die mein Brot verpackt wird, zu 100% aus Papier). Bei anderen gibt es zum Teil gute Gründe, z.B. hygienische oder auch schlicht weil die praktizierte Variante sinnvoller ist, als die von Ihnen vorgeschlagene Alternative. Fleisch nur in Papier einzupacken kann z.B. dann keine Gute Idee sein, wenn die im Fleisch enthaltenen Flüssigkeiten dieses durchsetzen und aufweichen würden.
Mit einem mitgebrachten Behälter zum Einkaufen zu gehen war vor der Einführung von Supermärkten gang und gäbe. Es scheint heute jedoch vielleicht etwas aus der Zeit gefallen, weil unsere Lebensgewohnheiten mit eher spontanen Einkäufen damit nicht kompatibel sind. Denn hätte es natürlich durchaus eine merkliche, positive Wirkung, wenn dies _prinzipiell_ möglich wäre und bei den regelmäßigen Wochenkäufen von einer Mehrzahl der Bevölkerung praktiziert würde.

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derhey 26.07.2018, 08:13
27. Irrsinn

habe 4 Flachdichtungsringe übers Internet bestellt (in den Baumärkten nicht erhältlich!!!). Jeder Dichtungsring in einem Plastiktütchen. Alle 4 dann in einer Plastiktüte. Mit Lieferschein eingeschweißt in einem Plastikkuvert und das Ganze dann im Päckchen fixiert mit einer umwickelten Plastikfolie, ca 1 m lang.
Dann noch der Pappkarton des Päckchens.

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Frida_Gold 26.07.2018, 08:14
28.

Man könnte meinen, die Verbraucher verpacken frecherweise eigenhändig in Supermärkten ihre Ware in Plastik, um sie nach Hause zu tragen ... Solange es den Herstellern erlaubt ist, Verpackung völlig frei zu gestalten und dann noch Umverpackungen drumherum zu basteln - Stichwort Mogelpackungen - wird sich nichts ändern. Die Verbraucher brauchen keine Verpackungsberge, die können nur in der Regel kaum beeinfluss, wie verpackt ihre Produkte sind. Das fängt schon bei dem ganzen eingeschweisten Gemüse und Obst an, jede Gurke in eigener Plastikhülle.
Und es hat nun einmal nicht jeder die Gelegenheit oder Zeit, auf Wochenmärkten oder in Unverpackt-Läden einzukaufen.

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hifimacianer 26.07.2018, 08:14
29. Artikel nicht detailliert genug!

Ich finde den Artikel nicht detailliert genug, es fehlen meiner Meinung nach zu viele Hintergrundinformationen. Viel Verpackungsmüll bedeutet schließlich auch viel Konsum - daß heißt, der Bevölkerung geht es gut, wahrscheinlich besser als dem EU-Durchschnittsbürger. Es wir bei Amazon bestellt, TV-Geräte aus Mediamärkten getragen etc. pp., das alles ist am Ende Verpackungsmüll. Und auch wer gesundheitsbewusst Lebensmittel einkauft, also Bio-Ware, verursacht heutzutage zwangsläufig Verpackungsmüll, weil die Supermärkte Bio-Obst/ -Gemüse leider extra verpacken.

Was ist mit der Industrie?
Deutschland ist Exportweltmeister!
Natürlich müssen die verkauften Waren auch verpackt werden.

Sollen wir nun also alle weniger konsumieren und verkaufen, damit der Pro-Kopf Verpackungsmüll weniger wird?

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