Forum: Wissenschaft
Bericht zu Ökoproblemen der Zukunft: Uno warnt vor fünf unterschätzten Umweltgefahren
Getty Images

Genmanipulierte Lebewesen, tauender Permafrostboden und Klimaschutz, der nach hinten losgeht. Die Umweltbehörde Unep legt ihren Bericht über Ökoprobleme der Zukunft vor.

Seite 1 von 12
selfrandom 05.03.2019, 09:05
1. schlechte Übersetzung

der eine Punkt sollte nicht "Verschlimmbesserung durch Klimaschutz" heißen sondern "Fehlanpassungen an Klimawandel" oder so ähnlich. Ich bin kein Übersetzer, aber dass das grottenfalsch übersetzt wurde wird einem schon anhand der Beispiele klar.

Beitrag melden
richey_edwards 05.03.2019, 09:12
2. Warum sehen Umweltschützer

überall nur Risiken aber keine Chancen? Warum hat man immer das Gefühls sie stehen auf der Bremse, weniger wegen der Umwelt, sondern weil sie selbst nicht mehr mitkommen angesichts der grossen Fortschritte?

Beitrag melden
Mikrohirn 05.03.2019, 09:13
3. Stickstoff

ist ein chemisches Element und kann daher nicht hergestellt werden (außer in einer Supernova). Ein bisschen aufpassen im Chemieunterricht hilft. Aber das Problem ist: Wer das nicht mal weiß, versteht den Rest der Probleme auch nicht und setzt sich dem Verdacht aus, missverständliche Artikel zu schreiben und falsche Konsequenzen zu fordern.

Beitrag melden
okrogl 05.03.2019, 09:13
4. Man kann es drehen und wenden wie man will

Wir sind einfach zu viele für diese Kugel.

Beitrag melden
Pfaffenwinkel 05.03.2019, 09:21
5. Unsere Erde wird sich verändern

Und wenn wir nicht umdenken, könnte es hier in einigen Jahrtausenden so aussehen wie auf dem Mars.

Beitrag melden
McTitus 05.03.2019, 09:23
6. Die Vereinten Nationen ...

... müssten eigentlich nur vor einer Ökogefahr warnen. Vor dem Menschen. Selbst wenn die gesamte Menschheit einen Bed Day machen täte, so wie es John Lennon ja zu seinen Lebzeiten mal vorexerziert hat - selbst dann würde das Klima fröhlich weiter verrückt spielen. Die Menschheit dazu aufzufordern das Klima zu retten, ist in etwa so blauäugig, wie einen Kampfhund damit zu beauftragen als Babysitter auf die Kleinen aufzupassen. Die Menschen haben den Job, auf die Schöpfung aufzupassen, gründlich vermasselt. Sie wurden vom Herrgott gefeuert. Berufen sich aber immer noch auf Ihn. Mit welchem verblendeten Selbstverständnis eigentlich? Was die uns übertragene Verantwortung der Erde gegenüber angeht, sind Wir arbeitslos. Weil nicht fähig. Seit der Mensch von den Bäumen runter gestiegen ist, hat er gegen die Natur gekämpft. Wie soll und kann er sie da schützen oder retten wollen? Das ist vollkommen unmöglich. Der Drops ist gelutscht.

Beitrag melden
doc_snyeder 05.03.2019, 09:28
7. Was heisst eigentlich Umwelt?

Warnt die UNO nur r Gefahren für die Umwelt. Dass hiesse ja dann eigentlich dass die Situation für die Welt noch ganz in Ordnung ist. - Oder ist das Wort Umwelt vielleicht doch nur ein alberner Euphemismus, Anachronismus bzw. schlichter Quatsch und dass, worum es geht, ist tatsächlich diese eine, ganze Welt. Nicht deren Umwelt auf Mond, Mars und Venus. - Das Wort Umwelt kam in Gebrauch, als man in den späten sechziger Jahren das Problem der Entsorgung von Schadstoffen der Grossindustrie in die Atmosphäre und in Gewässer erkannte. Damals meinte man noch, dass tatsächlich nur die Umwelt der Emittenten geschädigt sei. Inzwischen geht es ja aber längst nicht mehr nur um die Umwelt der Verursacher, sondern um den ganzen Planeten. Aber die Leute verwenden immer noch gebetsmühlenhaft den eigentlich fast sinnentleerten Begriff Umwelt. - Das ist auch so ähnlich wie die sinnlose Verwendung des Begriffs Wende für die Abwicklung des Honeckersystems. Das begann zwar unter Krenz als Wende, endete dann aber tatsächlich sehr schnell als Ende.

Beitrag melden
niroclean 05.03.2019, 09:31
8. ...fängt schon Regional an...

...es wird vom Insekten- und Vogelsterben geredet, wenn ich aber in meiner Region (Bielefeld) jetzt nach dem Winter erneut mit dem Fahrrad umherfahre sehe ich mit Schrecken das überall Baumbestände abgeholzt wurden. Da mal 5 Stück, da mal 30 Stück und an einer anderen Ecke ein kleiner Wald (weil ja wieder mal eine Straße verbreitert wird). Gründe findet man immer (Sturmgefahr, Sichteinschränkung, keine Lust auf das Laub, etc.) Auch in Grünanlagen werden hemmungslos Gehölze bis auf den Boden heruntergeschnitten und das in ganzer Front - wo sollen die Vögel/Insekten denn bleiben?

Aber man will ja Kosten sparen, lieber alles Weg, dann spart man sich das Beschneiden und man argumentiert; "..wir wollen damit Angsträume beseitigen" (lachhaft bei einer kleinen gut beleuchteten Parkanlage die von Häusern umrahmt ist).

Das Ganze passiert jedes Jahr wenn der Winter zu Ende geht, weil es da ja auch nicht so auffällt. In der Summe sind das große Flächen die der Natur damit genommen werden - Klimaschutz fängt schon vor der Haustür an! Offensichtlich zeigt man aber lieber auf andere Länder und ergötzt sich an der eigenen Mülltrennung.

Beitrag melden
boknopf 05.03.2019, 09:37
9. @Mikrohirn

Wikipedia behauptet Stickstoff liesse sich sehr wohl herstellen.
Tragen Sie‘s mir bitte nicht nach, aber das scheint mir die verlässlichere Quelle zu sein.

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!