Forum: Wissenschaft
Bestsellerautor über Einsamkeit: Die Methode Spitzer
DPA

Manfred Spitzer, der mit der "Digitalen Demenz", hat ein neues Buch geschrieben. Diesmal geht es um Einsamkeit, aber auch an der ist wieder irgendwie das Internet schuld. Warum kaufen die Leute sowas eigentlich?

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wahrsager26 11.03.2018, 11:30
10. Manche Zeitgenossen

lesen gerne nochmals gedruckt ihre eigenen Gedanken! Herr Stöcker sollte nicht so tun,als ob alles von Herrn Spitzer falsch sei.Wer auf dem Sofa sitzt und ruhig ins Display glotzt, bis die Augen brennen,dazu ungesundes in sich hineinstopft,hat beste Aussichten dick zu werden! Herr Stöcker sollte auch bedenken, das in unserer Welt dauernd irgendwelche 'Expertisen' herumgeistern.So zum Beispiel Wahlumfragen bzw. der Prozentstand der Parteien-wenn sie überhaupt richtig sind! Also bitte nicht einseitig kritisieren! Danke

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dernameistprogramm 11.03.2018, 11:37
11. Sehr guter Beitrag

Schade allerdings, dass Spitzer und seine furchtbaren Bücher in der Rubrik "WIssenschaft" besprochen werden. Und schade für die vielen WIssenschaftlerInnen, die tagtäglich empirisch fundiert arbeiten und dennoch nicht dieselbe Aufmerksamkeit geniessen wie dieser populär-"wissenschaftliche" Autor. Und besonders schade für die zahlreichen aus der Wissenschaft generierten Befunde, welche kaum gegen Spitzers Äußerungen ankommen. MfG

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Newspeak 11.03.2018, 11:39
12. ...

Genausowenig wie Spitzer ein "Hirnforscher" ist, sind Lesch, Precht, Pfeiffer noch Physiker, Philosophen, oder Psychologen. Echte Wissenschaftler haben keine Zeit für allzuviel Popularisierung, weil Wissenschaft, die wirklich etwas Neues beitragen will, statt Bekanntes zu erklären, extrem schwierig und zeitaufwendig ist. Auch jemand wie Hawking publiziert seine populären Bücher vor allem seit der Zeit, seit er kaum noch weltbewegende Fachbeiträge mehr liefert. Das macht die Popularisierer nicht unbedingt schlecht, aber man sollte nicht den Eindruck erwecken, diese Leute wären noch echte Wissenschaftler, die selbst an der Grenze des Wissens arbeiten. Sie sind es nicht.

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rishi 11.03.2018, 11:42
13. Gleichgewicht 2

Nun kennt man die Einstellung des Autors (These), jetzt müsste man eigentlich das Buch lesen (Anti-these) und sich dann seine eigene Meinung bilden (Synthese).
Ich finde man sollte bei diesen Dingen, den gesunden Menschenvestand benutzen. Jeder hat schon bestimmt am eigenen Leib erfahren, dass zuviel einer Sache abstumpft.
Sagen sie mir einfach mal, wozu es gut sein sollte gewaltverherrlichende Spiele, wo Köpfe platzen und das Blut nur so nach allen Seiten spritzt, zu spielen? Afinität ?
Bei übertriebenem Konsum, kann ich mir vorstellen, dass dies zu gefühlsmäßiger Abstumpfung und Empathieverlust führen kann.

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poppi 11.03.2018, 11:48
14. Propheten

Spitzer, Hüther, Precht. Immer dieselben. Sehr empfehlenswert dazu der Zeit-Artikel "Die Stunde der Propheten" (36/2013).

Quintessenz: Studien oder wissenschaftliches Arbeiten sind nicht unbedingt so deren Ding.

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aliof 11.03.2018, 11:53
15. Interessante Auseinandersetzung

Die Erfahrung zeigt, daß Herr Spitzer mit seinen Argumenten ein breites, meist von so „reinen“ Wissenschaftlern allein gelassenes Publikum findet. – Ein fundierter Wissenschaftler, Lehrer, Vater, der auch populär formulieren, und uns bewegen kann.

Vielleicht (jaja, sicher) über- spitz formuliert, bringt mein Lieblings-Hirnforscher einige uns sehr bewegende Probleme AUF DEN PUNKT.

Und gibt uns ganz praktische Hinweise an die Hand. Mein Dank gilt dem Autor für den Hinweis auf das neue Buch !

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wahrsager26 11.03.2018, 11:58
16. Man sollte zur Erkenntnis gelangen,

das Maßhalten mit allem vermutlich die beste Lösung ist.Bildschirm ja,dazu Sport!( Leistungssport, bildet ebenfalls die Persönlichkeit!) .Schnell erscheint dabei der 'gesunde Menschenverstand',der sich im Laufe des Lebens aus vielen Facetten bildet-aber mangels Urteilsfähigkeit von vielen Erziehenden nicht weitergereicht werden kann. Danke

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coach-matthias 11.03.2018, 12:04
17.

Viele Analysen von Spitzer finde ich nachvollziehbar, aber zugespitzt. Helmut Schmidt hat zu einem fernsehfreien Tag aufgerufen, entsprechend Zeiten am Tag und in der Woche einbauen und sich gönnen, in denen wir ohne Computer, Bildschirme, Smartphones, digitale Medien ein gutes Buch lesen, in die Natur gehen oder direkt mit Menschen ohne Ablenkung kommunizieren würde sicher jedem Einzelnen und uns als Gesellschaft gut tun.

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hotgorn 11.03.2018, 12:14
18.

Zitat von rishi
Nun kennt man die Einstellung des Autors (These), jetzt müsste man eigentlich das Buch lesen (Anti-these) und sich dann seine eigene Meinung bilden (Synthese). Ich finde man sollte bei diesen Dingen, den gesunden Menschenvestand benutzen. Jeder hat schon bestimmt am eigenen Leib erfahren, dass zuviel einer Sache abstumpft. Sagen sie mir einfach mal, wozu es gut sein sollte gewaltverherrlichende Spiele, wo Köpfe platzen und das Blut nur so nach allen Seiten spritzt, zu spielen? Afinität ? Bei übertriebenem Konsum, kann ich mir vorstellen, dass dies zu gefühlsmäßiger Abstumpfung und Empathieverlust führen kann.
Geht es wirklich um "gewaltverherrlichende" Filme und Spiele, ich glaube das wird eher am Rande tangiert und ist die Spezialität eines Herrn Pfeiffers, es geht doch eher um Medienkonsum allgemein und da ist es egal ob jemand übermäßig Biene Maya oder Saber Rider schaut.

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noalk 11.03.2018, 12:19
19. Das Interessante für mich an dieser Kolumne ...

... ist, dass, wenn ich den Namen "Spitzer" durch "Spiegel Online" ersetze, viele - nicht alle! - der Behauptungen, die Christian Stöcker darin aufstellt, immer noch zutreffen, zumindest sinngemäß. So veröffentlicht SpOn leider viele Artikel über Studienergebnisse, in denen im Prinzip auch Korrelation mit Kausalzusammenhang gleichgesetzt wird. (Dies ist meine Meinung, quasi eine kurze Kolumne, so wie auch Ch. Stöckers Artikel als Kolumne gekennzeichnet ist).

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