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Bilanz von "Xaver": Triumph der Katastrophenbändiger
DPA

Großer Sturm, begrenzter Schaden: Nach ersten Berechnungen hat Orkan "Xaver" glimpfliche Folgen gehabt. Wurde zu Unrecht gewarnt?

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Erda 07.12.2013, 10:05
50. Hysterie

Zitat von sysop
Großer Sturm, begrenzter Schaden: Nach ersten Berechnungen hat Orkan "Xaver" glimpfliche Folgen gehabt. Wurde zu Unrecht gewarnt?
Natürlich herrschte zumindes in den Medien eine geschürte Hysterie. Nur ein Beispiel: Gestern wurde vor einer weiteren Sturmflut in Hamburg gewant. Gegen 17.00 Uhr sollte der Pegel bei 5 m über normal liegen. Nur morgens lag er ja schon bei 6.10 m über normal und es gab danke Vorsorge keine weiteren schlimmeren Schäden. Wir müssen leider uns selbst ein politische Grundströmung attestieren für die nun einmal die Hyseteriker der Grünen mit verantwortlich sind. Die ganze heutige Generation von Muttis Taxi zur Schule bis zum Ausstieg aus der Kernenergie ist geprägt von diffusesten Ängsten und Panikattacken, siehe Dioxin in Eier bis zum Advendskalender, der Schadstoffe enthält, die auch nicht einzelnen verpackte Schokolade umfasst. In den letzten Jahrzehneten hat sich direkt eine Kultur und Hysterieindustrie entwickelt, die so tut, als wäre der Mensch unsterblich.

Erst neulich und das ist tief bedauerlich starb ein siebenjähriges Mädchen durch einen Baum im Wald, der plötzlich umstürzte weil er morsch war. Eine Tragödie für die Eltern. Wenn dann aber die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt einleitet dann wird es tragikkomisch.

Die ganzen Warnungen vor Xaver waren so mit einer Dramaturgie behaftet, dass man hätte meinen können, ganz Deutschland würde
von einem Orkan mit philippinschen Ausmaßen erfasst.

Schuld ist auch ARD und ZDF, die mit permanenten unnötigen Brennpunkten und Dauerberichterstaatung nur noch nervten.
Oder sollen wir jetzt den Reporten und Reporterinnen ein Lob zollen, weil sie angebunden von Dagebüll berichteten?

Nicht umsonst ist der Begriff "Germanangst" weltweit bekannt.

Npordeutschland und MeckPom hat es ohne Frage erwischt, wei meinte ein Reporter, Christian vor einigen Wochen hatte schon dafür gesorgt, dass kranke Bäume entwurzelt wurden, es gab für Xayer nichts emhr zu tun.

Die Medien sollten das Augenmaß nicht verlieren.

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Badischer Revoluzzer 07.12.2013, 10:05
51. Vor Xaver wurde korrekt

gewarnt und informiert. Was total lächerlich war, war der Hype der Medien, der um einen Sturm gemacht gemacht wurde, der noch nicht einmal in ganz Deutschland zu spüren war. Die Presse hat das Spektakel als Weltuntergangsszenario verkauft, und hat sich total unglaubwürdig gemacht. Es war schon lustig Reporter im Sturm zu sehen, und wie Katastrophenszenen aus der Vergangenheit und anderen Ländern mehrfach und wiederholend eingeblendet wurden. Ich habe meine Informationen von den seriösen und objektiven Wetterdiensten geholt.

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missing_link 07.12.2013, 10:06
52. Einfach danke

an die Meteorologen, die recht präzise vorgewarnt haben - an den Katastrophenschutz, der durch sinnvolle Vorsorgemaßnahmen und tatkräftiges Zupacken das Schlimmste verhindert hat - und an die Medien, die fortlaufend detailliert berichtet haben.
Xaver hat mich auf Sylt von den Beinen gehauen, ich weiß also, wovon ich rede.

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_meinemeinung 07.12.2013, 10:09
53. Kyrill

Zitat von sysop
Großer Sturm, begrenzter Schaden: Nach ersten Berechnungen hat Orkan "Xaver" glimpfliche Folgen gehabt. Wurde zu Unrecht gewarnt?
wirklich geschädigt sind die Wetterfrösche in allen möglichen Vorhersageinstituten (außer vielleicht die Kachelmänner), und zwar seit Kyrill. Das ist deren Trauma, und seitdem blasen die jeden Wind zur Superkatastrophe auf. Nun gut, wenns hilft... Der Medienhype dagegen, diese sensationsgeile Journaille - das ist das eigentlich schlimme.

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Hamada 07.12.2013, 10:09
54. Umsonst gewarnt?

Meine Güte, auch SPON hat es nicht verstanden was Katastrophenalarm bedeutet. Die Behörden warnen damit keiner, ich wiederhole, keiner zu Schaden kommt.

Wenn aber so wie ich das gesehen habe, die ARD in ihrem Morgenmagazin förmlich nach einem Schaden giert, dann fass ich mich schon an den Kopf. Gestern morgen fabulierte ein sogenannter Journalist in Warnemünde über "Xaver" den Sturm. Wie schlimm doch alles wäre, und das er, der Journalist, Sand zwischen den Zähne hätte, dass er sich kaum auf den Beinen halten könnte...... Dann gingen mehrere Personen gemütlich eingemummt mit einem spielenden Hund durchs Bild. Man sah ein Schiff mit einem Fähnchen welches lustlos wehte und ein paar Bäume die der Witterung gemäß sich im Winde wiegten.

Dann kam der Innenminister von MecPom, der auch keine Katastrophe sehen wollte, weil er für Millionen den Küstenschutz voran getrieben hatte. Man versuchte bei der ARD die Katastrophe herbei zu reden. Ne, ne.
Stell Dir vor es gibt einen Hurrikan und kein Schaden entsteht, weil wir unsere Schularbeiten gemacht haben.

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xismus 07.12.2013, 10:10
55. optional

Irgendwo an einem Deich steht: " Laßt uns aus Vernunft die Deiche erhöhen und nicht darauf warten bis die Flut vernünftig ist.!" Den Respekt vor Wasser und Sturm haben die "Norddeutschen" von Kindesbeinen an verinnerlicht und dieser Respekt soll auch bleiben.

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georg_lm 07.12.2013, 10:19
56. Tja, so verschieden kann man das sehen...

Zitat von EvilGenius
ich denke die Warnungen der Behörden waren gerechtfertigt. Die Medien hingegen haben es ein bisschen übertrieben. Man braucht nicht zu jedem Sturm eine Berichterstattung auffahren wie zur Fußball-WM. Das kann man in den ganz normalen Nachrichten abhandeln...
Ich benötige keinerlei Berichterstattung über eine Fußball-WM.
Auch keinen Liveticker zu irgendwelchen zum Medienspektakel aufgepumpten
Auslosungen.

Und wo hier immer von "Panikmache" geschrieben wird: Ich habe weder im
Bekanntenkreis, noch im Betrieb oder einfach jemanden auf der Straße
gesehen, der aufgrund der Sturmwarnungen in Panik verfallen ist.

Aber wenn bei irgendwelchen Fußball-Ereignissen die Leute schwarz-rot-goldene
Plastikfähnchen an den Regenrinnen ihrer Autos befestigen und schwarz-rot-goldene
Socken über die Außenspiegel ziehen, dann kommt mir solches Verhalten schon
eher merkwürdig vor...

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andreasbln 07.12.2013, 10:20
57. allein die Frage zu stellen ist verantwortungslos

Typisch deutsche Medien. Ist nichts passiert, war es wohl falsch zu warnen. Es ist absolut zynisch und unverantwortlich so einen Mist zu schreiben. Denn im Umkehrschluss bedeutet das, dass nur wenn es Todesfälle und Katasttophen gegeben hätte, es berechtigt gewesen wäre zu warnen. Das ist nicht euer ernst ????? Das ist Boulevardblattniveau unterster Schublade. Sicherheitsmaßnahmen sind dazu da, das im ERgebnis nichts passiert. Wenn also nichts passiert ist, haben also alle alles richtig gemacht. Aber das darf und kann offensichtlich nicht sein, weil dann gibt es ja nichts zu mecken und zu besserwissen.
Ich bin wirklich kein Fan der Bahn, aber wenn Schneesturm, Orkan, Hochwasser oder sonstwas angesagt ist und dann stehen die Leute als wäre nichts passiert am Bahnhof und maulen, dass die Züge nicht kommen, ist das genauso bescheuert. Die Bahn kann sicher dafür sorgen, dass ihre Klimaanlagen nicht ausfallen, aber wenn das halbe Land in Neuschnee versinkt oder halbe Wälder auf die Gleise krachen ist halt irgendwann mal Schluss mit der besten Planung. Die Erwartungshaltung ist unfassbar. Ich glaube, dass selbst wenn ein Meteroit auf Deutschland krachen würde und das halbe LAnd zerstört wäre, würde irgendwo eine Kamera wütende Leute interviewen, die sich beschweren, dass der Zug nicht fährt. Irgendwie sind alle irre geworden und die Medien schüren das bzw. machen mit.
Das ist genau wie mit dem Verfahren gegen Wulff. Wie die Justiz es machen würde, es würde gemault werden. Es wird zu viel und zu lang ermittelt oder aber er hat einen Präsidentenbonus... allen kann man es nicht recht machen und hinterher sind immer alle schlauer und hätten gewusst wie man es hätte richtig machen sollen. Ätzend.
Hier haben die Behörden richtig reagiert, um mögliche Schäden zu vermeiden. Gott sei Dank.

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sterbenmiteinemlachen 07.12.2013, 10:21
58. Arroganz

Ich wünsche dem Autor des Artikels ein wenig mehr Einfühlungsvermögen. Jeder bekämpft sein Unwohlsein angesichts einer heranrollenden Gefahr auf seine ganz individuelle Art und Weise, sei es am Stammtisch oder auf Facebook.
Und Kachelmann, arroganter und gefühlloser geht es ja wohl kaum.

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J.F.K. 07.12.2013, 10:21
59.

Müssen wir uns jetzt wirklich schon wieder anhören, was Kachelmann sagt?

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