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Biologie: Warum gibt es eigentlich Männer?
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Keine Sorge, die Frage zur Existenzberechtigung des starken Geschlechts stellt sich nur aus evolutionsbiologischer Sicht. Aber da ist sie durchaus sinnvoll. Ein Langzeitexperiment stützt jetzt eine prominente These.

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blauervogel 19.05.2015, 19:32
100. Geschlechter sind eine Übergangsphase

Vermutlich sind die Geschlechter nur eine Übergangsphase in der Weiterentwicklung der Intelligenz vom Einzeller zum rationalen Wesen. Wir Menschen sind ja immer eifriger dabei uns auf diesem Planeten abzuschaffen. Zum einen durch die Zerstörung unserer globalen Lebensgrundlagen, zum anderen dadurch, dass wir selbst eine uns in allen Bereichen überlegene geschlechtslose Konkurrenz schaffen, die sobald sie dazu in der Lage ist, sich ihrer irrationalen Schöpfer entledigen wird. Aber egal welche Version eintritt, ich hoffe wir haben noch etwas Zeit und ich kann die Freiheiten und Vorteile der sexuellen Selektion noch lange genießen. Auch wenn ich von Grönemeyers Behauptung nicht überzeugt bin.

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kestrel2 19.05.2015, 19:36
101.

Zitat von taglöhner
Das ist nicht richtig. Der Artikel behandelt das Phänomen der verschiedengeschlechtlichen sexuellen Fortpflanzung im Hinblick auf die männliche Rolle dabei. Genau das Thema, dass der Titel verspricht.
...im Ernst:

Ich bleibe dabei: Der Artikel berichtet von der neueren Forschung zu der Frage, warum sexuelle Reproduktion artübergreifend sinnvoll ist. Vielleicht stehe ich grad auf dem Schlauch, aber "gleichgeschlechtliche sexuelle Reproduktion" ist für mich ein Unsinnswort. Sexuell = Verschiedengeschlechtlich. So auch die Wortverwendung im Artikel selbst.

Was man aber unter "Warum gibt es überhaupt Männer?" erwarten könnte (zumindest ich habe das), wäre eher eine Begründung für die Existenz der spezifischen primären UND sekundären Geschlechtsmerkmale beim männlichen Homo Sapiens, im Unterschied zum weiblichen Homo Sapiens.

Vor allem die sekundären Geschlechtsunterschiede finde ich dabei spannend. Denn DIE sind jetzt nicht unbedingt "zwingend notwendig", damit es sexuelle Fortpflanzung an sich gibt. - Für sexuelle Reproduktion müssen sich beide Geschlechter phänotypisch nicht unbedingt großartig unterscheiden. Bei manchen Tierarten ist das der Fall. Beim Menschen gibt es aber einige recht interessante biologische Unterschiede zwischen "Männchen und Weibchen". - Diese bleiben im Artikel "unerklärt"...

Zudem hat die Übertragung dessen, was bei vielen anderen Arten der Fall ist: Dass sich nur wenige Männchen fortpflanzen und die artinterne Konkurrenz die Spezies fit hält, auf uns Menschen einen offensichtlichen Haken. - Es bleibt also für die menschliche Art so einiges ungeklärt, auch wenn für andere Tierarten dadurch so manches an sexuellen Unterschieden als erklärt gelten kann.

Insofern ist der Titel "Warum gibt es eigentlich Männer" eine (verzeihliche) journalistische Mogelpackung, weil sie Erwartungen weckt, die die Wissenschaft wahrscheinlich nicht einlösen kann... ;)

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FairPlay 19.05.2015, 19:40
102. Warum gehört Salz

in die Suppe ? Warum gibt es Frau ? Die Frage was war zuerst da, Huhn oder Ei kann man nicht so klar beantworten wie wer war zu erst da, Mann oder Frau. Das weiß jeder, Mann war zu erst da.

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taglöhner 19.05.2015, 20:15
103.

Zitat von kestrel2
Holla! - Es gibt eine "gleichgeschlechtliche sexuelle Fortpflanzung"!? - Das war mir in der Tat neu! ;)
Es gibt in der Tat zwittrige, also Organismen, die sich sexuell fortpflanzen.

Bei parthenogenetischer, also eingeschlechtlicher Fortpflanzung liegt strenggenommen keine sexuelle Fortpflanzung vor, auch wenn dabei durchaus zur Geschlechtszellenbildung und Rekombination kommen kann.

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taglöhner 19.05.2015, 20:36
104. Eben nicht

Zitat von kestrel2
...im Ernst: Ich bleibe dabei: Der Artikel berichtet von der neueren Forschung zu der Frage, warum sexuelle Reproduktion artübergreifend sinnvoll ist. Vielleicht stehe ich grad auf dem Schlauch, aber "gleichgeschlechtliche sexuelle Reproduktion" ist für mich ein Unsinnswort. Sexuell = Verschiedengeschlechtlich. So auch die Wortverwendung im Artikel selbst. Was man aber unter "Warum gibt es überhaupt Männer?" erwarten könnte (zumindest ich habe das), wäre eher eine Begründung für die Existenz der spezifischen primären UND sekundären Geschlechtsmerkmale beim männlichen Homo Sapiens, im Unterschied zum weiblichen Homo Sapiens. Vor allem die sekundären Geschlechtsunterschiede finde ich dabei spannend. Denn DIE sind jetzt nicht unbedingt "zwingend notwendig", damit es sexuelle Fortpflanzung an sich gibt. - Für sexuelle Reproduktion müssen sich beide Geschlechter phänotypisch nicht unbedingt großartig unterscheiden. Bei manchen Tierarten ist das der Fall. Beim Menschen gibt es aber einige recht interessante biologische Unterschiede zwischen "Männchen und Weibchen". - Diese bleiben im Artikel "unerklärt"... Zudem hat die Übertragung dessen, was bei vielen anderen Arten der Fall ist: Dass sich nur wenige Männchen fortpflanzen und die artinterne Konkurrenz die Spezies fit hält, auf uns Menschen einen offensichtlichen Haken. - Es bleibt also für die menschliche Art so einiges ungeklärt, auch wenn für andere Tierarten dadurch so manches an sexuellen Unterschieden als erklärt gelten kann. Insofern ist der Titel "Warum gibt es eigentlich Männer" eine (verzeihliche) journalistische Mogelpackung, weil sie Erwartungen weckt, die die Wissenschaft wahrscheinlich nicht einlösen kann... ;)
Der Punkt ist, dass verschiedene Geschlechtszellen - also Spermien und Eizellen erzeugende - nicht obligatorisch auf verschiedene Organismen aufgeteilt sein müssen. Und in der Tat ist dies bei einigen Organismen auch so, den Landschnecken zum Beispiel.

Die im Artikel behandelte Frage dreht sich nun genau darum, wieso diese Aufteilung in Organismen die jeweils nur eine Art Geschlechtszellen hervorbringen, bei den höheren Organismen derart dominiert, vulgo "erfolgreicher" ist, obwohl damit ein hoher Anteil de Organismen einer Population selbst gar keine Nachkommen hervorbringen kann.

Mit diesem Hintergrundwissen lesen Sie den Artikel am besten noch einmal, dann geht Ihnen bestimmt ein Licht auf.

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talktalk 19.05.2015, 21:34
105. Forschungsergebnisse

.... sind für selbstbewusste, eigenständige und dildobestückte Frauen doch kein glaubwürdiges Papier. Zu viel Zahlen, unverständliche Rhetorik und dieses emotional belegtes Thema.

Ich habe da kein Problem und die Formel ist einfach. Bei der momentanen Überproduktion an Frauen, ist jede Frau, die sich von Männern negativ angezogen fühlt, für die Männerwelt entbehrlich. Wir brauchen sie nicht. Es gibt genug Frauen, die einen Mann wollen, die gerne eine Familie gründen möchten und die bereit sind, sich mit einem Mann als Partner, eine Zukunft mit Liebe und Respekt zu führen. Wenn man allerdings keine innere Stärke besitzt, sollte die Finger von und Männern lassen.

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helro56 19.05.2015, 21:44
106. @ #103/104 was für einen Unfug den Sie schreiben!

nicht um Landschnecken geht es im Artikel, sondern um
Menschen, meist weiblich, die eine natürliche Fortpfanzung in Frage stellen. Nur wird leider dabei
vergessen, dass wir (die Menschheit) in der sogenannten Neuzeit
angekommen sind weil in der Vergangenheit stets
Männer dafür gesorgt haben, ihre Nachkommen zu
schützen und das Weiterleben ermöglichten!

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taglöhner 19.05.2015, 21:57
107. Fortsettzung

Zitat von kestrel2
... Was man aber unter "Warum gibt es überhaupt Männer?" erwarten könnte (zumindest ich habe das), wäre eher eine Begründung für die Existenz der spezifischen primären UND sekundären Geschlechtsmerkmale beim männlichen Homo Sapiens, im Unterschied zum weiblichen Homo Sapiens. Vor allem die sekundären Geschlechtsunterschiede finde ich dabei spannend. Denn DIE sind jetzt nicht unbedingt "zwingend notwendig", damit es sexuelle Fortpflanzung an sich gibt. - Für sexuelle Reproduktion müssen sich beide Geschlechter phänotypisch nicht unbedingt großartig unterscheiden. Bei manchen Tierarten ist das der Fall. Beim Menschen gibt es aber einige recht interessante biologische Unterschiede zwischen "Männchen und Weibchen". - Diese bleiben im Artikel "unerklärt"... Zudem hat die Übertragung dessen, was bei vielen anderen Arten der Fall ist: Dass sich nur wenige Männchen fortpflanzen und die artinterne Konkurrenz die Spezies fit hält, auf uns Menschen einen offensichtlichen Haken. - Es bleibt also für die menschliche Art so einiges ungeklärt, auch wenn für andere Tierarten dadurch so manches an sexuellen Unterschieden als erklärt gelten kann. Insofern ist der Titel "Warum gibt es eigentlich Männer" eine (verzeihliche) journalistische Mogelpackung, weil sie Erwartungen weckt, die die Wissenschaft wahrscheinlich nicht einlösen kann... ;)
Die Erklärung ist im Artikel gegeben: Eine sich "irgendwie" ergebende Konkurrenz eines sexuellen Pols um das Produkt des anderen Pols schafft eigene nämlich sexuelle Selektionsbedingungen, die die Fitness der Population erhöhen indem "schwächere" Allele besser diskriminiert werden können.

Der unterschiedliche Phänotyp ist mit der Getrenntgeschlechtlichkeit ja bereits gegeben. Er umfasst aber nicht immer deutliche Unterschiede in der momentanen äußeren Erscheinung, sondern auch solche, im Inneren, im Verhaltensrepertoire etc.

Wo sie den Haken beim Menschen sehen, habe ich nicht recht verstanden.

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taglöhner 19.05.2015, 22:01
108.

Zitat von helro56
nicht um Landschnecken geht es im Artikel, sondern um Menschen, meist weiblich, die eine natürliche Fortpfanzung in Frage stellen. Nur wird leider dabei vergessen, dass wir (die Menschheit) in der sogenannten Neuzeit angekommen sind weil in der Vergangenheit stets Männer dafür gesorgt haben, ihre Nachkommen zu schützen und das Weiterleben ermöglichten!
Vielleicht lesen Sie den Artikel nochmal, wenn Sie nüchtern sind.

Genaugenommen geht es um Käfer. Und zu Ihrer Beruhigung um den wissenschaftlichen Nachweis der Bedeutung des männlichen Geschlechts und seiner Würdigung durch die Evolution.

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taglöhner 19.05.2015, 22:04
109.

Zitat von FairPlay
in die Suppe ? Warum gibt es Frau ? Die Frage was war zuerst da, Huhn oder Ei kann man nicht so klar beantworten wie wer war zu erst da, Mann oder Frau. Das weiß jeder, Mann war zu erst da.
Beim Vogel war's das Ei!

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