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Biologie: Warum gibt es eigentlich Männer?
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Keine Sorge, die Frage zur Existenzberechtigung des starken Geschlechts stellt sich nur aus evolutionsbiologischer Sicht. Aber da ist sie durchaus sinnvoll. Ein Langzeitexperiment stützt jetzt eine prominente These.

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ambulans 19.05.2015, 13:15
10. nun,

wenn die verehrte kollegin bakterien für ein biologisch/soziologisch evolutionäres zukunftsmodell zu halten beliebt - nun, so sein es eben (auch wenn hier vielleicht einige, völlig unpassend natürlich, den begriff zoophilie einwerfen wollen ... pfui!). der verweis auf die selbstverständlich weltberühmte universität von east anglia (kennen sie norwich?) ist eher kurios und lässt ggfs. an britischen humor denken: wie hieß noch einmal die erfolgreiche, weiblich ausgerichtete/dominierte (matriarchalische) hoch-kultur in der geschichte der menschheit? wie? kein name bekannt? mein gott ...

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geilundgemein 19.05.2015, 13:17
11. Aber das wäre nicht provokativ genug

@nic: das wäre zu neutral. Kann man keine Clicks mit generieren.

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malekith 19.05.2015, 13:22
12.

Zitat von nic
Man kann genauso gut Fragen warum es Frauen gibt oder besser: warum gibt es zwei Geschlechter?
Haben sie den Artikel überhaupt gelesen? Die Frage, war es zwei Geschlechter gibt war ja genau der Punkt.

Und zu ihrer ersten Frage, nach biologischer Definition kann es eine Spezies ohne weibliche Exemplare mangels Fortpflanzung gar nicht geben, die Frage allein wäre schon ziemlich sinnlos.

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argumentumabsurdum 19.05.2015, 13:24
13. Überflüssige Frage

Wer mäht denn den Rasen? Wer fängt die Spinne im Badezimmer? Wer besorgt die Blumen, die die Kinder Mama am Muttertag schenken? Wer liest die Karte, wenn das Navi streikt? Wer erzählt die wirklich komischen, weil schweinischen, Witze? Und letztlich, wer beschenkt die Welt mit seinem wunderbaren Esprit? ICH, mänlich, 1,80 und unfassbar gut aussehend... okay, das sollten Sie mir einfach mal so glauben!

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Stäffelesrutscher 19.05.2015, 13:26
14.

»Ein Langzeitexperiment stützt jetzt eine prominente These.«
Die These wurde meines Wissens auch im Rahmen des »Lebensborn«-Programmes verfolgt. Sagt das SPON etwas?

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k.koch 19.05.2015, 13:26
15. Die Evolution braucht keine Gründe

Was geschieht, das geschieht. Manches, was nützlich ist, überlegt besser und häufiger als anderes. Aber die Evolution hat auch vieles hervorgebracht, dessen Nutzen nicht auf der Hand liegt. Also: Es gibt zwei menschliche Geschlechter und sexuelle Fortpflanzung. Und das ist gut so ;-) Aber es gibt als Ergebnis der Evolution auch Homosexuelle und noch andere Spielarten - und das ist genauso gut. Weil die Natur nichts wertet und weder Grund noch Ziel hat.

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the_eagle 19.05.2015, 13:27
16. Was lernen wir daraus?

Welche Schlüsse zieht man in Beziehung auf Medizin, Sozialstaat und Gesellschaft aus solchen Experimenten? Womit beeindrucken männliche Menschen ihre Weibchen in unserer abstrakten Welt und sind das Merkmale die auf die biologische Fitness schließen lassen?
Ist Darwinismus wieder in? Muss ich mich an meine Schwester ranmachen, um meine biologische Fitness herauszufinden?
Hilfe, mein Hirn produziert Widersprüche zwischen dem was aus menschlich definierter Sicht richtig und was aus natürlicher Sicht richtig ist. Ich benötige Handlungsalternativen. Kennt jemand das Problem?

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makromizer 19.05.2015, 13:27
17.

Mal völlig ab von den im Artikel angeführten selektionsbedingten Vorteilen:

Arterhalt und Fortpflanzung bedarf ja deutlich mehr als nur simples Kinder bekommen (also Zeugung, Austragung und Geburt).
Am deutlichsten wird das durch Spezies wie Ameisen, die Drohnen haben, also Wesen, die zum Fortplfanzungsakt an sich überhaupt nichts beitragen.
Und Evolutionstechnisch macht es ja schon auch Sinn, ein "starkes" Geschlecht zu haben, das besser für physisch anspruchsvollere Aufgaben geeignet ist, während das schwächere Geschlecht auf das Austragen der Kinder spezialisiert ist.

Ein gutes Gegenteil sind Großkatzen wie Löwen, bei denen die Männchen kaum etwas beitragen, was Weibchen nicht erledigen könnten. Hier ist das Argument aus dem Artikel sicher treffend. Allerdings sind solche Siptzen der Nahrungskette auch Extremfälle, während sich viele andere Spezies diesen Luxus eines fast sinnlosen Geschlechts nicht leisten können. Mausstämme, bei denen die wesentliche Aufgabe der Männchen darin besteht, festzulegen, wer unter ihnen der dicke Macker sein darf, sind wohl eher selten.

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o.zellmann 19.05.2015, 13:28
18.

Oder man könnte auch einfach den Artikel lesen anstatt nur die Überschrift.

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Brillalein 19.05.2015, 13:29
19. Man kann das weiterdenken in

in eine ganz andere Richtung XD. Man nehme eine partiachalische Gesellschaftsstruktur. Hier sind Frauen 'Güter' und zur Wahrung der männlichen Besitzlinie müssen sich Frauen häufig mit ihren männlichen Verwandten paaren, die sexuelle Aktivität wird mißtrauisch beäugt, damit sich keine fremden Gene dazwischen schleichen. Man kann die Ergebnisse u.A. in den Adelshäusern bewundern. Ganz anders in den matriachalischen Gesellschaften, in denen der Mann eher ein Befruchtungsgast ist, der aber auch potential für eine Partnerschaft bieten kann, wenn er denn die Eigenschaften dafür aufweist.

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