Forum: Wissenschaft
Blick aus dem Weltall: Warum Satelliten Wellen erkennen, aber keine Schiffe
NASA/ JSC

Aus dem All sieht man vieles, aber nicht alles. Schiffe beispielsweise sind kaum zu identifizieren. Dafür aber das einzigartige Muster ihrer Bug- und Heckwellen.

Seite 1 von 6
torstenschäfer 04.10.2014, 10:26
1. Unsinn

Schiffe sind natürlich auch aus dem All heraus gut zu erkennen. Sie brauchen dafür nur eine bessere Optik beim Fotografieren. SPON und Spiegel sollten keine gemeinsame Redaktion bilden. Nicht, dass man nachher auch noch im Blatt so etwas lesen muss. ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-3x8-hfqi 04.10.2014, 10:34
2. Setzen, sechs!

Der Beitrag verfehlt komplett das Thema der Überschrift. In der Journalistenschule wäre der Autor damit aber durchgefallen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
7eggert 04.10.2014, 10:42
3.

Klar kann man das Schiff mit der richtigen Optik gut erkennen - wenn man schon weiß, wohin man blicken muß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Toleranz&Meinungsfreiheit 04.10.2014, 10:58
4. nur Optik?

Und wie gut die sich erst mittels Radar oder bei entsprechender Temperaturdifferenz mit IR detektieren lassen. Die Welle will ich sehen, die da mithalten kann :-D

Beitrag melden Antworten / Zitieren
verhetzungsschutz 04.10.2014, 11:18
5. Welle stillgestanden

Wie unten, so oben: es ist ein Kriegsschiff, aber keiner sieht hin...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neue_mitte 04.10.2014, 11:24
6. Zoom & Brennweite

"Ein Astronaut an Bord der Raumstation ISS hat es mit einer Digitalkamera mit 800 Millimetern Zoom aufgenommen."

Er hat es mit 800 mm Brennweite aufgenommen. Er hat es mit knapp 23x Zoom (bezogen auf das 35mm-KB-Format) aufgenommen.

Er hat es aber ganz bestimmt nicht mit 800 mm Zoom aufgenommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
watchman71 04.10.2014, 11:31
7. Bugwellen

Der eigentlich interessante Punkt ist doch ein ganz anderer und hier gar nicht genannt: anhand der Länge der Kelvin-Wellen kann man bei entsprechender Kenntnis der Formel und der Seeschifffahrt auf die Tonnage und auf das Schiff selbst rückschließen. Das hat uns vor 20 Jahren im Studium der längst verstorbene Astronaut Reinhard Furrer anhand selbstgemachter Fotos aus der MIR gezeigt. Heute gibts dafür natürlich Apps wie Fleetmon, aber damals brauchte man zumindest den Flottenkalender. Die Sache mit der Optik ist ziemlich nebensächlich und letztlich nur eine Geldfrage...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Friise 04.10.2014, 11:39
8. sinnfrei

Dieses Bild gibt es auf der Homepage des Goddard Space Flight Center der NASA in besserer Auflösung und schon da sind mehr Einzelheiten erkennbar. Mit bloßem Auge können wir ein Objekt von 1 mm Größe etwa auf eine Entfernung von 3 m wahrnehmen, d.h. man sieht, dass da "etwas" ist. Aus 400 km Entfernung sollte man dann ein Objekt von etwa 150 m Größe gerade noch wahrnehmen können. Mit einem Teleobjektiv mit 800 mm Brennweite sollten zumindest größere Schiffe erkennbar sein, und sie sind auf dem Originalbild auch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Friise 04.10.2014, 11:49
9. sinnfrei

Dieses Bild gibt es auf der Homepage des Goddard Space Flight Center der NASA in besserer Auflösung und schon da sind mehr Einzelheiten erkennbar. Mit bloßem Auge können wir ein Objekt von 1 mm Größe etwa auf eine Entfernung von 3 m wahrnehmen, d.h. man sieht, dass da "etwas" ist. Aus 400 km Entfernung sollte man dann ein Objekt von etwa 150 m Größe gerade noch wahrnehmen können. Das Bild wurde mit einer Nikon D2Xs und einem 800 mm Objektiv mit einer Auflösung von 4288x2848 Pixel aufgenommen. Hier gibt es das Originalbild mit Schiffen: http://eol.jsc.nasa.gov/scripts/sseop/photo.pl?mission=ISS040&roll=E&frame=124198

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6