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Blütenpracht im Dezember: Wärmeschock irritiert Mensch und Natur
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Allergiker klagen über Heuschnupfen, Landwirte fürchten Schädlinge: Der warme Dezember lässt die Natur verrückt spielen. So schön die Blütenpracht jetzt ist - im neuen Jahr droht Ungemach.

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dirk1962 23.12.2015, 08:30
1. Noch normal?

Mich würde interessieren, ob das alles noch in der normalen Schwankungsbreite des Wetters ist, oder schon die Anzeichen der globalen Erwärmung ist.

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schlaubix 23.12.2015, 08:37
2. Reisserischer Titel

Ich bin weder geschockt, noch irritiert. Von mir auch kann es so bleiben, ich befürchte jedoch, dass der Winter, wie in den letzten Jahren auch, sich blos berlagert auf Jan.-Mrz.

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Kielt 23.12.2015, 08:40
3. Schock

Der Schock ist beim Menschen ein lebensbedrohliches Zustandsbild. Er ist eine schwere Kreislaufstörung, bei der die Blutzufuhr in den Kapillaren arg vermindert ist. Als Folge treten eine Sauerstoffunterversorgung auf, die zu einer starken Beeinträchtigung der Gehirntätigkeit führt.

Wie man an dem Titel sieht....

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schokohase123 23.12.2015, 08:48
4. Klingt ja schon wie...

Klingt ja schon wie die Akopalüze. Ganze Wälder werden sterben, Ungezieferplagen fallen über das Land her, ganze Ernten fallen aus. Und das Schlimmste: Klimaerwärmungsfanatiker machen sich in Foren breit. Leute, das ist Natur. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie der Mensch, diese kleine Laune ebendieser, sich einbildet eine Urgewalt zerstören zu können. Wenn die Natur genug von uns hat, wechselt sie mal eben unsere Spezies aus. So und nicht anders.

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Zaunsfeld 23.12.2015, 08:51
5.

Zitat von schlaubix
Ich bin weder geschockt, noch irritiert. Von mir auch kann es so bleiben, ich befürchte jedoch, dass der Winter, wie in den letzten Jahren auch, sich blos berlagert auf Jan.-Mrz.
Also in den letzten zwei Jahren gab es auch von Januar bis März keinen Winter. Da gab es nicht mal Tage unter 0°C. Wenn es mal geschneit hatte, dann war der Schnee nach einigen Stunden wieder verschwunden ...

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opinio... 23.12.2015, 08:57
6. Wärmeschock?

Nein, Formulierungsdesaster. Wenn Schockgefrorenes so zubereitet würde, dann ginge viel verloren. Blüte zu Weihnachten gab es auch schon. Also bitte keine Panik, menschlicher Einfluss auf das Klima kostet Zeit. Die Verarmung der Sprache gehtdagen schnell. Der Einfluss des SPIEGEL ist groß in beide Richtungen!

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diskantus 23.12.2015, 09:00
7. Anpassung bei

"Für ältere Menschen ist das schwieriger. '"Ihre Gefäßsysteme sind nicht mehr so flexibel.'"

Der Mensch, der sich regelmäßig bewegt, ein Ausdauertraining absolviert oder gar - noch besser - Qigong oder TaiChi praktiziert, hat keine Probleme mit Anpassung an wechselnde Wetterlagen.
Wechseln Temperaturen aber zu schnell in großen Sprüngen, das ist das für JEDEN Menschen eine Belastung, nicht nur für ältere Menschen.

Wo beginnt das "älter" eigentlich schulmedizinisch? - Die Chinesen sagen: Wessen Rücken mit 60 noch biegsam ist, der ist jung. Wessen Rücken mit 30 schon steif ist, der ist alt.

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shechinah 23.12.2015, 09:01
8. Experten!

"Etwas Stress für den Körper könnte höchstens ein ständiger Wechsel zwischen niedrigen und hohen Temperaturen bedeuten. "Der Körper muss sich dann anpassen", so Grätz."Selten so einen Blödsinn gelesen. Wenn es draußen -10 Grad hätte wäre der Wechsel zwischen kuscheligen 22 Grad in der Wohnung und den Außentemperaturen doch deutlich höher. Und die restlich Aussagen dieser "Experten" sind auch nur Allgemeinplätze und haben nichts mit den aktuellen Temperaturen zu tun. Am 23. Dezember 1999 war es deutlich wärmer (13 Grad), und ein Jahr später waren es -19 Grad) - alles ganz natürlich Schwankungen, die bisher noch nie zu Weltuntergang geführt haben. Und nein, trotz der Sensations-Überschrift ist in wirklichkeit niemand "irritiert". Jeder den ich kenne sagt "von mir aus kanns so bleiben, da spar ich jede Menge Heizkosten, und muß morgens den Wagen nicht freikratzen" - die Natur juckt das ebenfalls nicht, die ist schon mit ganz anderen Sachen klar gekommen.

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Stefan_G 23.12.2015, 09:19
9. zu #1

Zitat von dirk1962
Noch normal? Mich würde interessieren, ob das alles noch in der normalen Schwankungsbreite des Wetters ist, oder schon die Anzeichen der globalen Erwärmung ist.
Wenn man "noch normal" als "innerhalb der bisher beobachteten Streubreite" definiert, dann ist dieser Dezember nicht mehr "normal". Wenn man mal den Wettervorhersagen der nächsten 8 Tage glaubt, dann wird er im bundesweiten Mittel den bisherigen Rekord für Dezember (+4,8°C) um etwa 2°C übertreffen.

Und ja, damit kann man das getrost als Anzeichen der globalen Erwärmung ansehen.

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