Forum: Wissenschaft
Bohrkern-Studie in Sibirien: Klimaforscher rechnen mit eisfreier Arktis
REUTERS

In der Arktis herrschten vor Millionen Jahren warme Temperaturen - und sie könnte auch künftig wieder eisfrei sein. Dies ergab die Untersuchung eines Bohrkerns vom Grund eines Sees im Nordosten Sibiriens.

Seite 6 von 17
kusanus 10.05.2013, 09:32
50. Die Zeit, die Zeit

...die Zeit ist entscheident. Der von uns Menschen verursachte Klimawandel läuft erdgeschichtlich so rasant schnell ab, dass unsere Spezies die Folgen ausbaden wird. Man muss nicht besonders intelligent sein um zu verstehen, dass sich Eiszeiten und Warmzeiten abwechselten. Eigentlich muss man auch nicht besonders schlau sein, um den Unterschied von 100 000 Jahren und 250 Jahren zu verstehen. Es ist physikalisch ein Unterschied, ob man von einem rollenden oder rasenden Auto angefahren wird. Unser Lebensstil hat den Turbo angeworfen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flinsenberger 10.05.2013, 09:33
51.

Zitat von johnnybongounddie5goblins
"das Treibhausgas Kohlendioxid. Dieses nämlich hat sich im Pliozän auf natürliche Weise in der Luft angereichert." Wieso? Weil es WAERMER war.
Großbuchstaben machen Ihre falschen Thesen nicht richtiger.
Zitat von
Erdgeschichtlich gesehen ist jeweils eine Erwärmung VOR einem Anstieg des CO2s gekommen. Durch die massive Erwärmung ist dann CO2 aus den Ozeanen ausgegast. Ich dachte, das ist seit ca. 10 Jahren Allgemeinwissen. Da helfen auch Computermodelle nicht weiter. Wieso werden da alte Klamotten der Klimahysteriker aufgewärmt?
Die Verwendung von "Klimahysteriker" zusammen mit einem alten talking point zeigen, dass Sie sich nicht wirklich mit der Thematik auskennen.

Das Klima reagiert auf Einflußgrößen. Die Sonne und der Vulkanismus sind zwei wesentliche. CO2 ein weiterer wesentlicher. Nur weil der eine Faktor etwas auslöst, heisst das noch lange nicht, dass der andere wirkungslos bleibt. Das ist eine einfache, eindimensionale Sicht der Dinge.
Natürlich hat Co2 auch in vergangenen Wärmephasen einen Treibhauseffekt gehabt. Die physikalischen Gesetze waren damals die gleichen wie heute.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
richardson-dutch 10.05.2013, 09:34
52.

Zitat von günter1934
Mojib Latif im Jahr 2000!
Genau, der Klassiker! Wer hat das gesagt? Ach ja, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 10.05.2013, 09:36
53.

Zitat von Delago
hier:
Es hiess nur "Mildere Winter". Von "gar keine Winter" kann ich nichts lesen. Allerdings halte ich solche Inselprognosen die auch noch so ohne Zusammenhang getroffen werden für sehr problematisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 10.05.2013, 09:40
54.

Zitat von mm71
Ist schon richtig, aber es geht ja eben auch darum, ob wir hier Abermilliarden in etwas pumpen, wodurch dann aber die Überschwemmungen in Bangladesh gar nicht weniger werden... oder ob man es drehen und wenden kann wie man will und das Problem eher ist, dass aufgrund des immensen Bevölkerungswachstums immer mehr Menschen in Gegenden wohnen, die von Naturkatastrophen heimgesucht werden...
Ob "Abermilliarden" in etwas gepumpt werden ist aber unabhängig von der geschmähten Wissenschaft zu sehen (die sich über Abermilliarden sicherlich gefreut hätten - versuchen Sie mal allein ne Doktorandenstelle zu besetzen). Wenn politisch entschieden wird, wissenschaftliche Daten zum Geldverbrennen zu benutzen macht das die Daten nicht invalide.

Insoweit halte ich das Klimalüge/Klimaskeptiker/Klimakirche-Geschwätz für vollkommen sinnfrei. Die Daten sind eindeutig - die daraus resultierenden Handlungen sind jedoch keine Entscheidung der Wissenschaft. Niemand ging hin und sagte "Hallo, ich bin Prof. Dr. xyz, hier ist meine Thesis anhand derer sofort ein EEG installiert werden muss".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flinsenberger 10.05.2013, 09:41
55.

Zitat von alex300
"Um volle acht Grad wärmer als heute waren die Temperaturen, gleichzeitig regnete es etwa dreimal mehr." Der CO2-Gehtalt blieb allerdings bei denselben 280 ppm.
Falsch. Der CO2 Gehalt im Pliozän wird auf ca. 400ppm geschätzt. Also der gleiche, den wir jetzt schon erreicht haben.

Zitat von
Die gesunde Logik sagt: CO2 hat nichts mit der Temperatur zu tun. Aber die hochwissenschaftliche Logik der Forschungsgelderflusses sagt natüüüürlich was gaaanz anderes.
Welche Logik ist das? Die Logik des Wunsches?
Und vergleichen Sie doch bitte mal die Forschungsgelder mit der Menge der weltweiten Subventionen für fossile Brennstoffe in einem Jahr (ca. 400 Mrd. US-$), dem Reingewinn der Big-Five der Ölindustrie (ca. 120 Mrd. US-$ pro Jahr; Da sind weder staatliche Firmen noch Kohlefirmen mit dabei), und vor allem den in den Bilanzen der Firmen eingetragenen Reserven, von denen eigentlich 80% nicht mehr gefördert und verbrannt werden dürften. Wollte man beim 2 Grad Ziel bleiben.
Dagegen sind die Forschungsgelder, mit Verlaub, ein Fliegenschiss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tola2000 10.05.2013, 09:41
56. Pliozän - endlich mal gutes Wetter - das gefällt mir

1. CO2 FOLGT (!) einer Erwärmung, weil ja die Permafrostböden auftauen und die Verwesung wieder in Gang kommt. Das Zeigen auch die offiziellen Diagramme (findet man in jedem Schulbuch).
2. Woher soll denn die gute (weil natürliche) Erhöhung der CO2-Konzentration kommen. Vulkan, Meteore, Mammutfürze.

3. Haben uns nicht gerade die Klimaforscher erklärt, dass der Winter so kalt, trübe und lang war, weil die Arktis taut. Motto: Nur weil es wärmer wird, wird es so richtig kalt.

FAZIT: Liebe Klimaforscher, lasst mich mit euren Simulationen in Ruhe und meldet euch erst wieder, wenn ihr WIRKLICH mal etwas punktgenau vorhersagen könnt.
Ihr bewegt euch mit euren Modellen bisher auf dem Niveau von den Analystenorakeln die in den Nachrichten immer nur den letzten Kurssturz ganz genau erklären können.
Aber wahrscheinlich benötigt die Uni Köln gerade Geld für den Neubau eines Kühlhauses für die vielen Bohrkerne (CO2-Bilanz?????).

FAKT ist: Eine wirkliche CO2 Reduktion wird es auf einem Planeten mit ständig wachsender Bevölkerung nicht geben. Und auch alle anderen Ressourcen werden mit wachsender Bevölkerung immer knapper. Das Ziel muss heißen, die Bevölkerungsentwicklung umzukehren. Dann kehrt sich auch der CO2 Trend um.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flinsenberger 10.05.2013, 09:44
57.

Zitat von Hanibal423
Im Pliozän es also wesentlich wärmer als heute und die Arktis eisfrei und das alles ohne menschengemachten Klimawandel ? Sehr schön, besser kann man die Klimalüge nicht entlarven. Wer jetzt nicht aufwacht und immer noch die Lügen der Ökomafia glaubt, dem ist nicht zu helfen.
Logischer Trugschluß.
Wenn Sie sich mit dem Hammer auf die Hand hauen, tut diese weh.
Ihre Hand hat auch schon mal weh getan, ohne dass Sie sich mit dem Hammer auf die Hand gehauen haben (z.B. nach einem Bienenstich).
Das beweist in keinster Weise, dass Ihre Hand nicht weh tut, wenn Sie mit einem Hammer drauf schlagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 10.05.2013, 09:45
58. ...

Mit dem Anstieg der Treibhausgase könnte der Mensch dem Zeitalter der Vereisungen ein Ende setzen und die Erde damit gleichsam in die voreiszeitliche Ära, ins sogenannte Pliozän, zurück katapultieren.

Ich frage mich immer, woher dieser Eisfetischismus kommt. Als ob es in der Erdgeschichte nicht regelmäßig zu einer Umverteilung der Eismasse auf dem Planeten kommt, durch Warmzeiten, durch Verkippungen der Erdachse, durch Mikroorganismen, die sich evolutionär durchsetzen. Vielleicht jetzt auch durch den Menschen, möglich, aber wieso ist das schlecht? Gibt es ein Naturgesetz, daß der Aletschgletscher so und so lang sein muß oder überhaupt existieren? Wieso nicht den Status Quo der letzten Eiszeit als Maßstab nehmen? Wieso den heutigen Zustand unverändert lassen wollen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 10.05.2013, 09:49
59.

Zitat von tola2000
1. CO2 FOLGT (!) einer Erwärmung, weil ja die Permafrostböden auftauen und die Verwesung wieder in Gang kommt. Das Zeigen auch die offiziellen Diagramme (findet man in jedem Schulbuch).
Das heisst Klimaerwärmung lässt sich folgendermaßen bescheiben:
a) Das Klima erwärmt sich aus.... religiösen Gründen.
b) Permafrost taut.
c) Verwesung setzt ein
d) Treibhaus wirkt, mehr Erwärmung
e) mehr Pflanzen weil wärmer - mehr Verwesung.

Also, nach göttlicher Anschubserwärmung steigt die Temperatur bis in alle Ewigkeiten. Die Kaltzeiten sind von einer zweiten, rachsüchtig-frostigen Gottheit initiiert worden?
Bitte gewöhnen Sie sich an den Gedanken, dass Klima - gleich welcher Art - ein etwas komplexeres System darstellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 17