Forum: Wissenschaft
Brände im Amazonas: "Der Regenwald braucht mindestens 100 Jahre, um sich zu erholen"
FIRMS / NASA

Das Ausmaß der aktuellen Brände im Amazonas-Regenwald überfordert das Ökosystem, sagt Umweltforscher Rico Fischer. Der durch Rodungen und Klimawandel geschwächten Lunge der Erde droht der Kollaps.

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lutfikus 23.08.2019, 17:17
1. Verantwortung

Die Industrieländer müssen endlich aufwachen und ihrer Verantwortung gerecht werden! Ein intakter Regenwald ist wertvoller als eine Palmölplantage ... leider spiegelt sich das so nicht direkt wieder, also wird kurzfristig abgeholzt um den "Gewinn" jetzt zu realisieren. Dies kann nut gestoppt werden, indem Industrieländer nennenswerte Flächen Regenwald pachten und diesem so eimem tealen Wert geben.

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egcphantom 23.08.2019, 18:33
2. Als ob...

Brasilien das Freihandelsabkommen mit der EU interessiert. Dank USA braucht China eh neue Felder und da passt es doch gut das "zufällig" der Regenwald brennt.

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rjb26 23.08.2019, 19:09
3. es ist an der Zeit

dass in Deutschland sofort mit der Versiegelung von 20- 30 ha täglich aufgehört wird und Wald neu gepflanzt wird

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doctoronsen 23.08.2019, 19:18
4. Brände hin oder her

Brände hin oder her, das Problem ist die Politik Bolsonaros, der explizit erklärt hat, dass er Umweltschutz für Kokolores hält. Die Gesundheit des Amazonasgebietes betrifft den gesamten Globus. Ein Boykott der Landwirtschaftsprodukte scheint bis auf weiteres das best geeignete Mittel. Der Präsidentschaftskandidat Bolsonaro ist nicht zuletzt auf ihrem finanziellen Mist gewachsen.

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PeterVietz 23.08.2019, 19:19
5. Der Kipp-Punkt ist erreicht!

Durchschnittlich 0,1 °C weltweit im Durchschnitt wärmer pro Jahr heißt über 3 °C wärmer bis 2050. Doch linear wird die Temperatur nicht steigen, sondern exponentiell. Die nächsten Jahrzehnte gibt es keinen Weg zurück. Einen Regenwald/Urwald wird es in Südamerika und in anderen Regionen der Erde 2050 nicht mehr geben.

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danduin 23.08.2019, 19:21
6. Die wirklich einzige Möglichkeit

ist es, dass Natur und Menschen vollständig getrennt werden.
Also macht Naturschutzgebiete, die nie betreten werden dürfen.Kauft das Land und schützt es.
60% der Welt gehören der Natur, der Rest den Menschen.

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Purzelito 23.08.2019, 19:22
7.

Sie haben anscheinend alle noch nicht kapiert, dass der gesamte Klimawandel unmittelbar mit der Rodung des Regenwalds in Zusammenhang steht. Dort gilt es etwas zu retten für die Umweltschützer und Klimaaktivisten!

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josipawa 23.08.2019, 19:22
8. Am Ende ...

... ist es der Verbraucher, auf den es ankommt. Die Milch und die Milchprodukte, die mit Hilfe von importiertem Kraftfutter erzeugt werden, sind auch deshalb so billig, weil das Kraftfutter nicht aus heimischer Produktion kommt. Wer also nicht nur übers Klima reden will, sondern verantwortungsbewusst handeln, sollte Milch und Milchprodukte aus zertifizierter Bio-Produkton kaufen. "Regional" ist hier nicht hilfreich, denn das Futter für die Rinder kann trotzdem aus Übersee kommen.
Gleichermaßen müsste man handeln, wenn man Fleisch einkauft. Nachhaltige Produktion kann nur "Bio" garantieren.
An der Kasse entscheidet sich aber, ob jemand von Umweltschutz redet oder tatsächlich verantwortungsbewusst handelt. Und da sehe ich eine sehr deutliche Diskrepanz zwischen Worten und Taten.
Unabhängig davon steht der Staat natürlich in der Verantwortung, die Lebensgrundlagen zu erhalten. Aber das, naja, ...

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josipawa 23.08.2019, 19:22
9. Am Ende ...

... ist es der Verbraucher, auf den es ankommt. Die Milch und die Milchprodukte, die mit Hilfe von importiertem Kraftfutter erzeugt werden, sind auch deshalb so billig, weil das Kraftfutter nicht aus heimischer Produktion kommt. Wer also nicht nur übers Klima reden will, sondern verantwortungsbewusst handeln, sollte Milch und Milchprodukte aus zertifizierter Bio-Produkton kaufen. "Regional" ist hier nicht hilfreich, denn das Futter für die Rinder kann trotzdem aus Übersee kommen.
Gleichermaßen müsste man handeln, wenn man Fleisch einkauft. Nachhaltige Produktion kann nur "Bio" garantieren.
An der Kasse entscheidet sich aber, ob jemand von Umweltschutz redet oder tatsächlich verantwortungsbewusst handelt. Und da sehe ich eine sehr deutliche Diskrepanz zwischen Worten und Taten.
Unabhängig davon steht der Staat natürlich in der Verantwortung, die Lebensgrundlagen zu erhalten. Aber das, naja, ...

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