Forum: Wissenschaft
Branche im Größenwahn: Windräder mit mehr als hundert Meter langen Flügeln geplant
GE Power

Die Flügel neuer Windräder messen bereits bis zu 80 Meter. Stromversorger wollen noch größere Anlagen bauen. Dabei stoßen sie an Grenzen der Technik - und auf gesellschaftlichen Widerstand.

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nautica 11.08.2018, 07:32
120. Selbst der Dümmste glaubt doch nicht..

Wenn wir weiterhin verfeuern was das Zeug hält und meinen jetzt auch noch dem Wind alle Energie entziehen zu müssen, ( Siehe stehende Wetterlagen ) das alles dieses grosse zukünftige "Schwitzen" verhindern wird?

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5412 11.08.2018, 07:58
121. Grenzdebile Lügen!

Zitat von Franz Pfennig
Zukünftig auf Windenergie als STANDBEIN setzen? Lachhaft, dafür fehlt der Platz in Deutschland: Aktuell decken 25.000 WKA nur 2% des Primärenergiebedarfs, der auch den Energieverbrauch unserer kompletten Infrastruktur einschließt - zukünftig soll ja alles komplett über Strom laufen. Ergo wären das auf 100% hochgerechnet 2% (25.000) x 50 = 100% (1.250.000 WKA) bei eine Landfläche von 357.000 Km2 = 3,5 WKA / Km2. 50.000 Km2 sind bereits bebaut - D ist ein dichtbesiedelter Flächenstaat und es müssen Mindestabstände zu den 200 Meter hohen Rotoren eingehalten werden. Wie teuer wäre es wohl, diesen gigantischen Apparat zu bauen und in Stand zu halten? Strom würde zum Luxusgut für Reiche. Ist das Umwelt- und Naturschutz, an jede Stelle Bodenverdichtung und Zuwegung für Industrieanlagen anzulegen, wo die Natur noch etwas Platz in D hat? Ein Drittel der Landfläche D müssten komplett mit Photovoltaikanlagen zugepflastert werden, um den Energiebedarf zu decken. Mit Mais bräuchte man die dreifache Landfläche D. Kernenergie ist Patzsparend und CO2-Neutral, also Klimafreundlich. Wenn wir etwas besseres hätten, würde ich natürlich auf Kernenergie verzichten, aber auf Strom wird man generell nicht verzichten wollen, auch wenn es ein Risiko gibt. Man fährt ja auch Auto trotz 2,6 Mio Unfällen im Jahr 2017 mit etwa 3000 Toten.
Oder haben Sie absichtlich ne Null weggelassen? Tatsächlich sind es knapp 20% Windkraft im Schnitt.
https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=wind-share&period=weekly
Sagen Sie doch, dass Sie KK-Lobbyist sind dann kann man Ihre Aussagen einordnen. Und belegen Sie bitte mal mit Quellen das bereits 50k km2 bereits verbaut sind. Das wären 1/7 der gesamten wo doch nur 1/10 überhaupt geeignet. Kommen Sie absichtlich mit den Nullen durcheinander?

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5412 11.08.2018, 08:02
122. Käse

Zitat von macks68
...wir sollten übrigens die gewonnene Windenergie nicht verstromen. Wir sollten Wasserstoff generieren. Ich weiß, verlustreicher, aber mit dem Wasserstoff kann man ALLES machen, sogar Notebooks und Spielzeugautos betreiben. ;-)
Wir sollten Strom auch dann nicht verschwenden wenn genug vorhanden ist. H2 bleibt bis auf wenige Anwendungen eine Nischentechonlogie. Der Wirkungsgrad war, ist und bleibt verheerend. Wir sollten im Gegenteil auch weiter auf einen effizienteren Umgang mit Strom setzen.

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nach-mir-die-springflut 11.08.2018, 08:14
123. Lizenz zum Gleddrucken

"Nur wenige Sekunden brauchen die mächtigen Flügel des Windrads vor der schottischen Ostküste, bis sie sich einmal im Kreis gedreht haben. Das genügt, um so viel Strom zu erzeugen wie ein durchschnittlicher Haushalt während eines ganzen Tages verbraucht."

Es geht nicht um Strom, es geht um Energie. Die Maßeinheit "Strom / Haushalt" ist daher unzulässig. Im Industrieland Deutschland liegt der Energieverbrauch pro Einwohner und Jahr bei ca. 49 MGh (Megawattstunden). Der Durchschnittshaushalt liegt bei 2 Personen. Wenn ein Durchschnittshaushalt 1,15 Autos hat, so liegt mit dem Haushalt eine Jahreskilometerleistung von um die 15.500 km vor. Bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 7,5 l pro 100 km braucht ein Haushalt um die 1.160 l Benzin pro Jahr, das sind um die 13 MGh Energie. In jedem Einkauf steckt Energie, im Brot aus dem Backofen der Bäckerei, im Kaffee aus der Rösterei, in den Transportwegen, in der Lagerung der Waren mit Klimaanlagen im Sommer und Heizanlagen im Winter, Strom für Räume im Allgemeinen und Büros.

Der Artikel behandelt die technische Seite von Windkraftanlagen, nicht aber die ökonomische, nicht die juristische. Wenn also 49 MGh Energie pro Einwohner und Jahr hergestellt werden müssen aus den Naturgewalten Sonne, Erde, Wasser, Luft, wie viele Windkraftanlagen müssen denn nun aufgestellt werden, und zu welchem Stückpreis? Woher kommt das Geld, wer macht welche Gewinnmargen, die der Energiekunde mitbezahlt? Wer verdient sich im Namen von CO2 das goldene Näschen, wer nicht? Der eine freut sich übers dicke Portemonnaie, den anderen macht sein Verzicht froh, mit dem er CO2 einsparen tut.

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5412 11.08.2018, 08:22
124. Grenzdebile Märchen!

Zitat von Franz Pfennig
Zukünftig auf Windenergie als STANDBEIN setzen? Lachhaft, dafür fehlt der Platz in Deutschland: Aktuell decken 25.000 WKA nur 2% des Primärenergiebedarfs, der auch den Energieverbrauch unserer kompletten Infrastruktur einschließt - zukünftig soll ja alles komplett über Strom laufen. Ergo wären das auf 100% hochgerechnet 2% (25.000) x 50 = 100% (1.250.000 WKA) bei eine Landfläche von 357.000 Km2 = 3,5 WKA / Km2. 50.000 Km2 sind bereits bebaut - D ist ein dichtbesiedelter Flächenstaat und es müssen Mindestabstände zu den 200 Meter hohen Rotoren eingehalten werden. Wie teuer wäre es wohl, diesen gigantischen Apparat zu bauen und in Stand zu halten? Strom würde zum Luxusgut für Reiche. Ist das Umwelt- und Naturschutz, an jede Stelle Bodenverdichtung und Zuwegung für Industrieanlagen anzulegen, wo die Natur noch etwas Platz in D hat? Ein Drittel der Landfläche D müssten komplett mit Photovoltaikanlagen zugepflastert werden, um den Energiebedarf zu decken. Mit Mais bräuchte man die dreifache Landfläche D. Kernenergie ist Patzsparend und CO2-Neutral, also Klimafreundlich. Wenn wir etwas besseres hätten, würde ich natürlich auf Kernenergie verzichten, aber auf Strom wird man generell nicht verzichten wollen, auch wenn es ein Risiko gibt. Man fährt ja auch Auto trotz 2,6 Mio Unfällen im Jahr 2017 mit etwa 3000 Toten.
Oder haben Sie absichtlich ne Null weggelassen? Tatsächlich sind es knapp 20% Windkraft im Schnitt.
https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm?year=2018&source=wind-share&period=weekly
Sagen Sie doch, dass Sie KK-Lobbyist sind dann kann man Ihre Aussagen einordnen. Und belegen Sie bitte mal mit Quellen das bereits 50k km2 bereits verbaut sind. Das wären 1/7 der gesamten wo doch nur 1/10 überhaupt geeignet. Kommen Sie absichtlich mit den Nullen durcheinander?

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Tobi_86 11.08.2018, 08:22
125. Komischer Artikel

Warum immer dieser Pessimismus? Man hätte auch den gleichen Artikel schreiben können: Ingenieurstechnische Wunderleistung, neue Materialen machens möglich, vor 10 Jahren hätten das die ganzen Nörgler niemals für möglich gehalten. Ich verstehe auch nicht, was man bei Offshore-Rädern gegen höhere Masten haben soll. Die genehmigten Gebiete stehen außerhalb der Sichtweite von der Küste!
An all die Nörgler und Bedenkenträger: Schaut euch den Braunkohletagebau oder ein Atommüllzwischenlager an. Dann wisst ihr was Veschandelung der Landschaft wirklich heißt.

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5412 11.08.2018, 08:22
126. Käse

Zitat von macks68
...wir sollten übrigens die gewonnene Windenergie nicht verstromen. Wir sollten Wasserstoff generieren. Ich weiß, verlustreicher, aber mit dem Wasserstoff kann man ALLES machen, sogar Notebooks und Spielzeugautos betreiben. ;-)
Wir sollten Strom auch dann nicht verschwenden wenn genug vorhanden ist. H2 bleibt bis auf wenige Anwendungen eine Nischentechonlogie. Der Wirkungsgrad war, ist und bleibt verheerend. Wir sollten im Gegenteil auch weiter auf einen effizienteren Umgang mit Strom setzen.

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nach-mir-die-springflut 11.08.2018, 08:42
127. Von da an weiter

Zitat von Franz Pfennig
Zukünftig auf Windenergie als STANDBEIN setzen? Lachhaft, dafür fehlt der Platz in Deutschland: Aktuell decken 25.000 WKA nur 2% des Primärenergiebedarfs, der auch den Energieverbrauch unserer kompletten Infrastruktur einschließt - zukünftig soll ja alles komplett über Strom laufen. Ergo wären das auf 100% hochgerechnet 2% (25.000) x 50 = 100% (1.250.000 WKA) bei eine Landfläche von 357.000 Km2 = 3,5 WKA / Km2. 50.000 Km2 sind bereits bebaut - D ist ein dichtbesiedelter Flächenstaat und es müssen Mindestabstände zu den 200 Meter hohen Rotoren eingehalten werden. Wie teuer wäre es wohl, diesen gigantischen Apparat zu bauen und in Stand zu halten?
Ihr Ansatz, von oben betrachtet und abstrakt, ist der einzig richtige. Kann man sich aber hier in den Foren den Mund fusselig reden, stößt auf taube Ohren.

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ericstrip 11.08.2018, 08:52
128. Andersrum...

Zitat von loncaros
Wer keine Windräder will, der kann ja seinen Stromanschluss abmelden.
...stimmt es wohl eher. Wer keinen grundlastsicheren Strom will, sollte darüber nachdenken.

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ometepe 11.08.2018, 09:02
129. wer entsorgt die Dinger?

Gibt es irgendein Entsorgungskonzept? Im Artikel wird zum Problem des Rückbaus und der Entsorgung nicht mal eine Frage gestellt. Immer ausgefeiltere Verbundstoffe sind ja beeindruckend, aber was wird damit am absehbaren Ende der Laufzeit? Wir sind verrückt geworden.

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