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Cannabis-Anbau für Schwerkranke: Legalize it!
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Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.

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Horstino 22.07.2014, 07:24
20.

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.
Da kann es durchaus zwei Meinungen geben. Warum soll der Wirkstoff THC nicht wie jedes andere Schmerzmittel auch als Tablette oder Pflaster in genau regulierten Dosen an den Patienten verabreicht werden. Es baut doch auch keiner seinen eigenen Schlafmohn an um sich sein Morphium selbst zu extrahieren.

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Nabob 22.07.2014, 07:25
21. In Deutschland ist immer alles unnötig kompliziert

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.
Das liegt daran, dass wir nur noch aus Fachidioten bestehen. Die intellektuelle Klasse Deutschlands wurde "ausgemerzt".

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elbdampfer 22.07.2014, 07:26
22. Ganz schräge Argumentation

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.
Da kann es sehr wohl noch eine andere Meinung geben! Wenn das Zeug hilft, sollten die Krankenkassen die Kosten übernehmen. Oder werden künftig generell, wenn die Krankenkassen mal wieder die Kosten für (echt oder vermeintlich) helfende Medikamente nicht übernehmen, Produktionslizenzen für Arzneimittel an die Bedürftigen verteilt?

Übrigens, liebe Frau Kuhrt: Das derzeitige Abstimmungsergebnis (über 50% "Ich will auch!") sagt schon einiges über das Klientel aus, welches Ihren Vorschlag befürwortet. Alles mitfühlende Samariter...

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eichefranz 22.07.2014, 07:32
23. Gebt euch einen Ruck...

...ihr Bürokraten in Old Germany, und lasst euch durch eine kluge Entscheidung ungezählte Sympathien zukommen !
Übertrieben gesagt, fresse ich Schmerztabletten mit der Heizerschaufel. Doch mit eurer heutigen positiven Entscheidung, macht ihr das Leben unzähliger Menschen in Deutschland wieder liebenswerter !

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orangewarbear 22.07.2014, 07:32
24.

600 EUR?? Ist das ein Witz? Man orientiert sich bei der Preisgestaltung offensichtlich am Marktwert auf der Straße. Man wills ja schließlich nicht verschenken...

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spiff82 22.07.2014, 07:38
25. leider ein ganz schlechter Artikel

ich frage den Autor, ob er sich mit der Materie überhaupt ansatzweise beschäftigt hat? Ich bin selbst kein Experte, aber nach allem was ich zu diesem Thema bisher gelesen habe, bin ich über die lückenhaftigkeit ja schon fast populistischen Weise des Beitrags entsetzt. Der Artikel suggeriert doch den meisten Menschen, daß es hier darum geht, die selbst angebauten Pflanzen dann zu rauchen. Auch wenn dies nicht ausdrücklich erwähnt wird, werden die meisten Menschen dies so interpretieren, da es im Artikel eben nicht richtig gestellt wird. Canabis gegen Schmerzen ist ein altes Thema und leider immer noch ein riesen Problem. Es geht hier aber nicht um Joints, sondern um medizinische Produkte, die der Patient zu sich nimmt. Diese helfen nicht nur sehr gut, sondern sind vor allem von gefährlichen und unangenehmen Nebenwirkungen der "synthetischen" Schmerzmittel befreit, werden jedoch leider immer noch verteufelt. JA, es gibt auch dort Nebenwirkungen, diese sind aber um ein vielfaches geringer einzustufen als von allen derzeit bekannten Mitteln. Opium-Derrivate gibt es aber Produkte aus Canabis - noch dazu medizinisch rein und dosiert - werden von vielen Politikern und in der Bevölkerung immer noch als böse Droge wahrgenommen. Auch wenn seit Jahren bekannt ist, daß hier vielen Menschen sehr geholfen werden könnte. Aus diesem Grund bezweifle ich, daß der Selbstanbau irgend etwas bewirken wird. Wie soll der Patient die Pflanze dann zu sich nehmen? Er wird daraus wohl kaum selbst Substanzen erstellen können. Einfach rauchen oder Essen würde sicherlilch helfen, aber ist in meinen Augen ebenso sinnlos. Die Politik ist gefragt, Medikamente aus Canabis günstiger und der Allgemeinheit zugänglicher zu machen. Nicht zur Berauschung, sondern zu Schmerzmilderung. Das muß die Botschaft dieses Artikels sein. Hier hapert es gewaltig in Deutschland. Alkohol wird geradezu vergöttert und allenorts gibt es eigene Brauereien. Eine feine Sache, aber Alkohol ist ebenso zu handhaben wie Hanf. Verlogene Gesellschaft. Nochmal: Medizinische Produkte sind schon lange zuzulassen und umfangreich und erschwinglich zu nutzen. Hier steht der Nutzen über allem. Zur Berauschung der Bevölkerung sollte entweder der Alkohol ebenso verbannt werden, oder aber eine geziehlte Legalisierung ähnlich dem neuen Niederländischen Modell angestrebt werden. Und unter Drogeneinfluß am Straßenverkehr teilnehmen geht generell nicht - egal ob Alkohol oder Mariuhana. Hier müssen anwendbare Regeln und Kontrollen her.

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cwernecke 22.07.2014, 07:45
26.

Zitat von sysop
[...] Weil die Kassen die Kosten von rund 600 Euro im Monat in der Regel nicht übernehmen. [...]
Dann ist hier anzusetzen und nicht bei der Legalisierung von Drogen.

Übrigens interessant die Umfrage zum Thema. Sie sagt eine Menge darüber aus, wie die Leserschaft des SPON mittlerweile einzuordnen ist.

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synapsenzirkus 22.07.2014, 07:46
27.

[QUOTE=sysop;16202963]Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.

Ich nehme an, die Pharmamafia wird dies zu verhindern wissen.

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freeforever 22.07.2014, 07:46
28. Bevölkerung viel weiter

Die Abstimmung zeigt ja deutlich, dass die Bevölkerung schon viel weiter ist als die Politiker. Selbst in den USA ist Cannabis inzwischen legal.

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veremont 22.07.2014, 07:47
29. Ohoo

Zitat von sysop
Das Verwaltungsgericht Köln entscheidet heute, ob Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen - zu therapeutischen Zwecken. Da kann es eigentlich nur eine Meinung geben. Doch die deutsche Bürokratie macht die Sache unnötig kompliziert.
Ist das etwa ein erster Schritt in eine Richtung die mir sehr gefällt? ;)

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