Forum: Wissenschaft
Chronik eines ausbleibenden Spektakels: Gleich bricht das Eis - seit zwei Jahren
NASA

Seit zwei Jahren sagen Wissenschaftler und Medien den Kollaps einer Eisplatte und die Geburt eines gigantischen Eisbergs vorher. Die Berichte werden immer aufgeregter - doch die Natur spielt nicht mit.

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Neapolitaner 09.06.2017, 15:26
1. Politisch inkorrekter Eisberg

Es mangelt der Eisplatte an einem klaren Bekenntnis zum Klimawandel. Deswegen schreitet der Riss nicht weiter fort. Eine politische Nachschulung könnte helfen. Solllte die Eisplatte sich dem verweigern, müsste sie unter "Klimaleugner" geführt werden - eine zwar harte, aber keinesfalls unangemessene Zuschreibung.

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Das Pferd 09.06.2017, 15:31
2.

sehr schön. so ist es nun mal, jegliches hat seine Zeit. Genauer: seine Zeitskala. Und wenn so ein Bruch eine Sache von Monaten und Jahren ist, entsteht in einer Medienöffentlichkeit mit Aufmersamkeitsspannen von Minuten bis Tagen halt der Eindruck, daß nichts passiert.

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hubert heiser 09.06.2017, 15:32
3. Unfair

Ich finde das jetzt unfair von der Natur, dass sie da nicht mitspielt. Wo sie doch so viel Presse bekommt. Und wenn wir dann alle das Interesse daran verloren haben werden, in einem Jahr oder zwei, wird der Rieseneisberg sich still und heimlich auf die Reise machen. Und dann werden wir wir das Spektakel verpassen. Schade.

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ihawk 09.06.2017, 15:39
4. Umwelt Ignoranz

Mir erschließt sich der Sinn des Artikels nicht vollständig. Soll er die Ignoranz der Medien im Schatten der Weltpolitik dokumentieren? Sozusagen eine abgehobene Nabelschau?
Nun, ich gebe ja zu, Angst und Schrecken gibt es derzeit zu genüge - da kann ein Monster-Eisberg nicht mithalten und es wird eben erst dann spannend, wenn er wirklich dazu beiträgt den Meeresspiegel zu erhöhen.

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observerlbg 09.06.2017, 15:40
5. Sie scheut sich halt noch ein bischen....

Nun lasst ihr noch ein wenig Zeit. Und spielt nach vollendeter Abspaltung unbeding den Beatles-Song "she's leaving home". Danach könnte man die Eisscholle nach Australien schleppen. Denen fehlt viel Süßwasser im Outback.

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gandhiforever 09.06.2017, 15:41
6. Natur

Die Natur ist eben ...Natur.

Sie spielt nicht mit, sie spielt.

Der von den Wissenschaftlern vorausgesagte Kollaps wird wohl eintreten, nur nicht zu der vorausgesagten Zeit. Am Fakt selber aendert das nichts.

Es ist wie bei Erdbeben. Man kann voraussagen, dass..., aber eben nicht genau wann.

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Falsche Küste 09.06.2017, 15:42
7. Und das Saarland?

Das sind ja sagenhafte Nachrichten. Mich interessiert aber vor allem eins; Wie viel mal größer wird denn die abgetrennte Eisscholle als das Saarland sein? Unter 10 mal so groß wie der Bodensee oder Soundsoviel mal größer als Rügen kann ich mir nichts vorstellen.

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schwerpunkt 09.06.2017, 15:51
8.

Zitat von ihawk
Mir erschließt sich der Sinn des Artikels nicht vollständig. Soll er die Ignoranz der Medien im Schatten der Weltpolitik dokumentieren? Sozusagen eine abgehobene Nabelschau? Nun, ich gebe ja zu, Angst und Schrecken gibt es derzeit zu genüge - da kann ein Monster-Eisberg nicht mithalten und es wird eben erst dann spannend, wenn er wirklich dazu beiträgt den Meeresspiegel zu erhöhen.
Weshalb sollte er den Meeresspiegel erhöhen?
Er schwimmt ja schon.
Wenn ein Eiswürfel im einem halbvollen Glas Wasser schwimmend schmilzt, steigt der Pegel im Wasserglas auch keinen Millimeter.

Der kommende Eisberg ist somit ein reines Kuriosum.

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schwerpunkt 09.06.2017, 15:52
9.

Zitat von observerlbg
Nun lasst ihr noch ein wenig Zeit. Und spielt nach vollendeter Abspaltung unbeding den Beatles-Song "she's leaving home". Danach könnte man die Eisscholle nach Australien schleppen. Denen fehlt viel Süßwasser im Outback.
Knifflig wird den Eisberg die letzten tausend Kilometer durch die Wüste zu schleppen.

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