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CO2-Ausstoß: EU beschließt Ziele für Welt-Klimavertrag
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40 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zu 1990 - das will die EU bis 2030 schaffen. Mit dem Klimaziel zieht der Staatenbund in die entscheidende Klimakonferenz.

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reuanmuc 07.03.2015, 11:29
30.

Zitat von karl-felix
So leid das auch den Luftverpestern tut. Die dürfen jetzt weder die Böden noch die Brunnen noch die Atemluft mehr auf Dauer vergiften nur um sich selbst zu bereichern.
Es ist unfassbar, dass es immer noch Leute gibt, die Mafia-Methoden zur Giftmüllentsorgung verteidigen und Schäden leugnen. Italien hat riesige und teure Probleme, weil über Jahrzehnte Giftmüll auf landwirtschaftllichen Nutzflächen billig vergraben wurde, auf denen heute Tomaten geerntet werden.

Abgase gehören nicht in die Atmosphäre. Alles andere ist irrational - und kriminell! Ausnahmen darf es nur dort geben, wo es nachweislich harmlos ist oder wo es absolut unvermeidbar ist. Niemand käme auf die Idee, das WC, die Kanalisation und Kläranlagen abzulehnen, weil sie viel Geld kosten und weil es "Ökofaschismus" ist - und weil die Scheiße auch nützlicher Dünger ist.

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knuty 07.03.2015, 11:43
31.

Zitat von charliep2
Wie in Ihrem oben verlinkten Luftfeuchtigkeitsdiagramm zu sehen ist, wird die Kurve bei Minustemperaturen immer flacher, weshalb der Wasserdampf auch bei -80°C immer noch deutlich > 0 sein wird. Aber immerhin rütteln Sie damit gehörig an meiner obigen Aussage hinsichtlich der Relevanz des Aggregatzustands. Da stellt sich nun die Frage, wie wirken sich Nebel, Wolken oder Eiswolken auf das Klima aus. Die Erhöhung des Reflexionsgrades von Eis ist bei einer geschlossenen Eis-/Schneedecke unzweifelhaft gegeben. Wie sieht das aber jetzt bei einer Mischung aus Wasserdampf, (Eis)Nebel und (Eis)Wolken aus? Sollte diese tatsächlich die Temperatur senken, hätten Sie jetzt gerade eine plausible Erklärung geliefert, weshalb die Klimaerwärmung nicht funktioniert: Das aufgrund einer Erwärmung in die Atmosphäre aufsteigende Wasser wirkt statt als Mitkopplung tatsächlich als Gegenkopplung, echt cool!
Der Wasserdampfgehalt wird immer > 0 sein, sonst würde auch die Temperatur noch weiter als unter - 80°C sinken.

Die Frage der Auswirkung von Wasser in der Atmosphäre auf das Klima ist berechtigt.
Eine Mischung aus Wasserdampf, (Eis)Nebel und (Eis)Wolken existiert allerdings auch jetzt schon und auch schon vor dem Anstieg des CO2.
Bei einer Erwärmung der Temperatur würde sich der Wasserdampfgehalt erhöhen und den Treibhauseffekt verstärken.

Wolken, kondensierter Wasserdampf, können beides gleichzeitig: Sonneneinstrahlung reflektieren und IR-Strahlung vom Erdboden absorbieren. Mehr Wolken ändern (grob gesehen) also nichts.
Allerdings nur tagsüber, denn nachts gibt es für Wolken keine Sonnenstrahlung zu reflektieren, nur IR-Strahlung zu absorbieren.

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Frau_Enschleger 07.03.2015, 11:43
32. Charliepp

Zitat von charliep2
Wie in Ihrem oben verlinkten Luftfeuchtigkeitsdiagramm zu sehen ist, wird die Kurve bei Minustemperaturen immer flacher, weshalb der Wasserdampf auch bei -80°C immer noch deutlich > 0 sein wird.
Das hier ist keine Nachhilfeseite. Wer zu doof ist, ein Diagramm vernünftig zu interpretieren, sollte sich vielleicht bei wissenschaftlichen Diskussionen ein bisschen zurück halten. Bei 15 °C liegt die Sättigungsmenge von Wasserdampf bei etwa 12 g/m³, bei -20 °C nur noch bei etwa 1 g/m³. Der Kurve kann man auch entnehmen, dass die Sättigungsmenge bei spätestens -40 °C an der null kratzt. Wie du da behaupten kannst, dass bei -80 °C noch deutliche Mengen an Wasserdampf in der Atmosphäre vorliegen, würde mich ja mal brennend interessieren.
---
Aber der Satz hier war ja wirklich der Oberkracher:
"Für die Wirkung als Treibhausgas ist der Aggregatzustand nach meinem Kenntnisstand irrelevant." XDDD Wie ist denn ein TreibhausGAS definiert? Etwa als Feststoff der zum Treibhauseffekt beiträgt? Und dafür willst du eine Quellenangabe? Na gut: Duden, Wikipedia -> Treibhausgas nachschlagen. Da ist doch jede Diskussion völlig überflüssig. Glaub was du willst.

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charliep2 07.03.2015, 11:59
33. 40 Prozent?

Zitat von reuanmuc
Ablenkung wovon? Der Anteil von CO2 hat sich um 40% erhöht in etwas mehr als einem Jahrhundert und erhöht sich ständig weiter. Der Anteil des Wasserdampfs ist unverändert. Nach Ihrer Logik dürfte die Erhöhung des Alkoholanteils im Blut ebenfalls keine Auswirkungen haben und wäre nur ein Ablenkungsmanöver!
Hätten Sie dazu vielleicht eine glaubwürdige Quelle, d. h. nicht die von der (einzigen?) Messstation auf Hawaii, links hinter dem Vulkan oder Hochrechnungen aus Eisbohrkernen und Pflanzenrückständen? Sonst halte ich die 40% nur bei Jack Daniels für realistisch.

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knuty 07.03.2015, 12:10
34.

Sie halten also alle Quellen, alle Messungen des CO2-Gehalts für unglaubwürdig.

Ist Ihnen keine bessere Ausrede mehr eingefallen?

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Stefan_G 07.03.2015, 12:19
35. zu #21

Zitat von charliep2
Ihr (charttechnisch durchaus interessantes) h-x-Diagramm sagt über den Wassergehalt x in der Luft in g/kg grundsätzlich "Null Komma Nichts" aus. Daran kann man lediglich den Sättigungspunkt (Wasserdampf und W für flüssiges Wasser) in Abhängigkeit der thermischen Energie und des gegebenen Wassergehalts x ablesen, d. h. wie sich das Wasser in der Luft (Atmosphäre) in die Aggregatzustände (gasförmig, flüssig, fest) aufteilt.
Selten so gelacht.
Ihr Beitrag zeigt, dass Sie
1. das Phasendiagramm von Wasser nicht von einem hX-Diagramm unterscheiden können.
2. nicht die geringste Ahnung haben, was auf einem hX-Diagramm dargestellt wird und wozu es z.B. dem Verfahrenstechnik-Ingenieur dient.

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reuanmuc 07.03.2015, 12:21
36.

Zitat von charliep2
Hätten Sie dazu vielleicht eine glaubwürdige Quelle, d. h. nicht die von der (einzigen?) Messstation auf Hawaii, links hinter dem Vulkan oder Hochrechnungen aus Eisbohrkernen und Pflanzenrückständen? Sonst halte ich die 40% nur bei Jack Daniels für realistisch.
Die Zahl braucht keine Quellen, man kann sie nachrechnen. Von 280ppm zu 400ppm sind es etwa 40% Zunahme. Allmählich sollten Sie einräumen, dass Sie einfach null Ahnung haben. Lesen Sie doch endlich die Fachliteratur, da werden alle Ihre offenen Fragen beantwortet. Von den Klimaskeptikern bekommen Sie nur Lügen, Unterstellungen und Ablenkungen.

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Theodoro911 07.03.2015, 12:21
37. Pöstchenbeschaffung der internationalen Bürokratie

mit lausiger wissenschaftlicher Begründung. Das IPCC ist eine Bürokratengründung mit dem Auftrag, die Schuld des Menschen am Klima festzustellen. Das ist der Hebel zum Aufbau einer weltfweiten Bürokratie, die sich jeder demokratischen Kontrolle entzieht. Irgendein Nutzen für die Menschheit ist nicht zu erwarten. Einzig und allein das Geld, das man mit dieser hehren Begründung einkassieren kann ist für die Bürokraten interessant. Geld ist Macht und die möchte man ohne demokratische Kontrolle ausüben. Obsta principiis.

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dritter_versuch 07.03.2015, 12:27
38. Tausende

Zitat von charliep2
Hätten Sie dazu vielleicht eine glaubwürdige Quelle, d. h. nicht die von der (einzigen?) Messstation auf Hawaii, links hinter dem Vulkan oder Hochrechnungen aus Eisbohrkernen und Pflanzenrückständen? Sonst halte ich die 40% nur bei Jack Daniels für realistisch.
Wier wäre es mit Jena-Beutenberg? Oder mit Schauinsland im Schwarzwald? Auch in der Arktis wird ein steigender CO2-Gehalt gemessen.

Es gibt tausende von CO2-Messstationen weltweit. Nennen Sie mir bitte eine die eine fallende CO2-Konzentration misst!

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dritter_versuch 07.03.2015, 12:29
39. Ja natürlich

Zitat von charliep2
Für die Wirkung als Treibhausgas ist der Aggregatzustand nach meinem Kenntnisstand irrelevant. Sollte das falsch sein, dürfen Sie mich gerne korrigieren, aber möglichst nur mit brauchbarer Quellenangabe!
Deswegen spricht man ja auch von Treibhausflüssigkeit und Treibhausfeststoff.

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