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CO2-Einlagerung: So wollen Forscher die Erde kühlen
DPA

Die Menschheit kommt beim Klimaschutz kaum voran, Forscher halten die gezielte CO2-Entnahme aus der Atmosphäre für kaum noch vermeidbar. Doch wie realistisch sind ihre Vorschläge?

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derLader 29.05.2018, 21:57
10. Bei Biochar ...

sollte man nicht nur die Pyrolyse erwähnen sondern auch die Hydrothermale Karbonisierumg - siehe z.b. hier http://artec-biotechnologie.com

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darjeeling1 29.05.2018, 22:13
11. 19 Millionen Quadratkilometer Permafrostböden,

wenn die auftauen......
http://www.deutschlandfunk.de/19-millionen-quadratkilometer-wehe-wenn-der-permafrost-taut.676.de.html?dram:article_id=339101

Ich denke sie werden

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Fuscipes 29.05.2018, 22:30
12.

So ähnlich wie bei der Außenhandelsbilanz ist es mit dem CO2 Ausstoß, je ausgeglichener desto besser, nur haben wir ein Jahrhundert oder mehr des permanenten Anstieges zu verzeichnen, daher wären Reduzierungsmaßnahmen nicht verkehrt. Das geht nur mit CO2 neutraler Energiegewinnung, aber Erneuerbare gibt es, und wenn man das Bevölkerungswachstum auch noch auf 0 bekäme, dann könnte es noch eine Weile weitergehen auf diesem blauen Planeten mit dem Experiment Menschheit.

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zeichenkette 29.05.2018, 22:36
13.

Zitat von geschneider
Es an sich selbst und dem einzigen eigenen Planeten auszuprobieren ist aber ganz sicher keine. Alle, zweifellos mutigen, Forscher, die sich Selbstversuchen unterzogen haben, haben einen hohen Preis in Kauf genommen und fast immer auch gezahlt. Hartes Durchgreifen beim Klimaschutz ist sicher die bessere Alternative. Auch wenn das bedeutet, dass der Rest der Welt den Mut aufbringen muss auch die Supermacht No1 konsequent in die Pflicht zu nehmen und ggf. komplett vom Rest des Planeten zu isolieren.
Ist das nicht genau falschrum verstanden? Die Freisetzung von enormen Mengen von CO2 durch die Verbrennung von fossilen Kohlenwasserstoffen ist schon das Terraforming. CO2-Entzug aus der Atmosphäre ist dann keine "künstliche Kühlung", sondern nur eine Verringerung der künstlichen Erwärmung. Dass die Erwärmung beim Ausstoß dieses ganzen CO2 dabei nicht der Zweck der Übung war, ändert nichts daran, dass das ein massiver Eingriff in die Natur war.

Jeder Versuch, CO2 aus der Atmosphäre wieder zu entziehen, ist daher kein künstlicher Eingriff, sondern nur die Verringerung des künstlichen Eingriffes CO2-Freisetzung...

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Der Name 29.05.2018, 22:43
14. Mit grüner Energie

Statt Windmühlen abzuschalten weil Zuviel Energie im Netz vorhanden ist könnte man die Energie zur Spaltung von co2 nutzen. Was gewinnt man? Kohlenstoff und Sauerstoff.

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just saying 29.05.2018, 22:59
15. ich hoffe eure zensur entwickelt genug negatives karma,

dass es für alle zensoren reicht. wer zensiert hat angst vor debatte und vor unbequemen wahrheiten. aber es ist fakt, dass der co2 gehalt eben nur 0,038% der luft ausmacht. mit allen n egativen folgen für die erde. diese wahrheit ist auch von gesinnungsschnüfflern und zensoren nicht zu ändern . das haben ältere wie ich in der schule gelernt, es ist auch leicht zu googeln.

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Europa! 29.05.2018, 23:36
16. Ist dies schon Wahnsinn, hat es doch Methode

Statt endlich die Kohleverstromung zu stoppen, den Verbrauch fossiler Brennstoffe und die CO2-Emissionen nennenswert zu besteuern und die Wälder in höherem Maße zu schützen, gaukelt man dem verblüfften Publikum vor, es gebe Mittel und Wege, das CO2 wieder "einzufangen". Kein Wunder, dass keiner Lust hat, sein Verhalten zu ändern. Warum soll ich aufhören zu saufen? Es gibt ja Kopfwehtabletten ...

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sonstwerge 30.05.2018, 01:22
17. Link ?

Zitat von schwäbischalemannisch
Die sich in großem Stil von CO2 ernähren. Offenbar ist das in weiten Teilen der Wissenschaft noch nicht bekannt?!? BASF hat daran gearbeitet, aber eine andere kleine Firma aus Zwingenberg hat wohl dazu ein Patent angemeldet. Angenehmer Nebeneffekt wäre, dass man mit diesen Bakterien bioplastik und viele weitere Grundstoffe für die chemische Industrie herstellen kann, so das man sich vom Erdöl fast unabhängig machen könnte. Klingt zu gut um wahr zu sein? Die Sache hat natürlich einen Haken. Sogar mehrere. Erstens hat in der Industrie niemand ein Interesse daran einen solchen Game changer zu etablieren. Und die Petrochemie erst recht nicht. Da die Preise für Erdöl viel zu niedrig sind und die CO2-Zertifikate ebenfalls, rechnet sich die Methode leider wirtschaftlich nicht. Und die Politik? Man will das Klimaziel ja erreichen, aber eben nicht auf Kosten der Industrie. Statt dessen wegen Forschungsprojekte finanziert, quasi als Feigenblatt. Die Lösungen für die meisten Probleme heute gibt es bereits. Es fehlt nur der Wille das auch umzusetzen. Zu viele Interessen sind da immer im Spiel.
Gibt es dazu auch einen Link?

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frytom 30.05.2018, 05:30
18. Es ist so einfach...

Das beste Geoengineering hat die Natur seit MJ parat. Oxygene Photosynthese. Bestes Mittel, was der Mensch hierzu affirmativ machen kann: Massive globale Wiederaufforstung (sowohl in den "überentwickelten" Industrieländern als auch allen anderen "unterentwickelten" Ländern) als bestmögliche CO2-Senken. Aufgabe & Verwaldung sogenannter & "gepflegter" Kulturlandschaften. Die oxygene Photosynthese ist seit MJ bestens erprobt und kompatibel. Warum sollten wir Menschen "Technik" erfinden, die potentiell immer gefährlich für den ganzen Rest ist?
Technik- und Fortschritts-Theismen sind die dümmsten Sachen, die beim eurozentrischen, exzeptionalistischen Menschen unausrottbar scheinen. Von exzessiver Verbrauchswirtschaft (Kapitalismus) auf Gebrauch- und Erhaltwirtschaft (Z.B. Gemeinwohlökonomie C. Felber) umsteigen.

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cyberpommez 30.05.2018, 07:31
19. Terraforming

ist keine so gute Idee, da bisher alle Eingriffe, des Menschen in die Natur , zu Lasten der Natur gingen und es keinen Grund gibt anzunehmen, das es diesmal anders läuft. Problem dabei sind auch immer die Beweggründe so etwas zu tun. Die Terraformer werden in erster Linie Profit machen wollen und nicht die Erde retten, wie bei E Mobilität, EEG und Plastiksteuer auch. Solange wir alles vor dem Hintergrund des Kapitalismus machen, ist es zum Scheitern verurteilt, da Kapitalismus nur die Zerstörung kennt und auf die Natur pfeift. Dank Kapitalismus haben wir diese Probleme und wir werden sie nicht mit Kapitalismus bekämpfen können.

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