Forum: Wissenschaft
CO2-Filter: Ein Kescher fürs Treibhausgas
Climeworks AG

Was tun, wenn die Menschheit weiter viel zu viel CO2 in die Atmosphäre pustet? Um einen extremen Klimawandel zu verhindern, könnte man das Treibhausgas direkt aus der Luft filtern. Die Technik dafür wird gerade entwickelt.

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gucky2009 10.01.2016, 19:50
250.

Zitat von willibaldus
Der Sauerstoffanteil der Luft hat etwas abgenommen. Kaum messbar. Wenn nichts mehr wächst, kommt kein Sauerstoff nach. Sehr Unwahrscheinlich aber ein totaler Zusammenbruch der Ökosphäre ist nicht unmöglich. Genau wie ein Volltreffer durch einen grossen Kometen, nur dass wir den nicht selber auf die Reise geschickt haben.
Hat abgenommen von 20,947 auf 20,946 Volumenprozent. Wird auch weiter abnehmen wenn der Co2-Anteil zunimmt. Aber bevor wir an Sauerstoffarmut sterben sind wird schon den Co2-Tod gestorben.

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steffen.ganzmann 10.01.2016, 20:31
251. Man sollte ja die Trolle nicht füttern, aber:

Zitat von stefan.putt
Sehen wir mal, wenn das Erwärmung ausbleibt. Selbst der Arktis in Sommer ist nicht Eisfrei, was ab 2013 eintreffen sollte.
In der ETH tummelt sich die Crème de la Crème der europäischen Wissenschaftler! Glauben Sie wirklich, Sie wären klüger als diese?

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Growling Mad Scientist 10.01.2016, 20:37
252. Wo kommt das Öl her?

Zitat von GrinderFX
Da hat jemand aber massiv nicht aufgepasst!! Was sie sagen stimmt nur begrenzt, beim Sterben des Baumes gibt dieser auch wieder genau die gleiche Menge CO2 ab, wie er beim Leben aufgenommen hat und somit ist das eine Nullnummer. Bäume vernichten kein CO2, sie nehmen es nur temporär auf!
Ähm, wo kommt die Kohle und das Öl noch mal her?

Die offizielle Meinung ist doch, dass unsere Kohle und unser Öl aus alten abgestorbenen Pflanzen entstanden ist.

Solange keiner den Baumstamm verbrennt bleibt ein Großteil des Kohlenstoffs im Holz gebunden.

Eine temporäre Aufnahme von Millionen Jahren ist doch schon mal ein Anfang.

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günter1934 10.01.2016, 20:41
253. Projekte

Das CO2-Kescher Projekt ist doch, wie so viele andere Projekte, ein vom Steuerzahler finanziertes Unternehmen, um die Möglichkeit einer Energiewende zu untersuchen.
So wie die H2-Hydrolyse-Projekte, Power to Gas von Audi, Juwi und Greenie.
Ist ja nichts dagegen zu sagen.
Aber als Steuerzahler meine ich doch, ein Recht darauf zu haben, welche Ergebnisse diese Experimente haben.
Und welche Aussichten mit welchen Kosten diese Verfahren in die Stromgewinnung einzubinden.
Leider kann ich darüber im Netz aber auch überhaupt nichts finden.

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Bernd Tochleb 10.01.2016, 20:42
254. Es geht viel einfacher

Die Sequestrierung und Verpressung von CO2 kostet viel Energie und birgt Gefahren, man denke an den Nyos-See oder Porter Ranch. Das Ziel ist doch, den CO2-Gehalt der Athmospäre zu verringern. Das kann durch Abtrennung von CO2 geschehen, muss es aber nicht.

Man könnte auch verhindern, dass Biomasse verrottet und so in den nächsten zwei bis drei Jahren wieder zu CO2 wird. Das scheint utopisch, aber die Technik steht bereit.

Einfacher, billiger und sicherer als eine stark zentralisierte CO2-Abtrennung ist es, Biomasse zu Holzkohle zu verschwelen. Wenn die dabei entstehenden Schwelgase zum Heizen zurückgeführt werden, ist die Verschwelung sogar energetisch neutral. Wird zum Heizen Spitzenstrom aus Windkraft verwendet, kann aus dem Schwelgas Treibstoff gewonnen werden.

Die entstehende Holzkohle, auch "Biochar" genannt, wird zerkleinert und kann nach Konditionierung mit Kompost, Gülle oder Klärschlamm als Bodenverbesserer eingesetzt werden.

Bekannt ist die "Terra Preta", bei der durch Einarbeitung von bis zu 70 Kilogramm Holzkohle je Quadratmeter aus unfruchtbarem, brasilianischem Regenwaldboden fruchtbares Ackerland geschaffen wurde. Auf den Ackerflächen in Deutschland könnte so hochgerechnet für die nächsten 50 Jahre das Äquivalent aller CO2-Emissionen, d.h. 100 Prozent, untergepfügt und
gleichzeitig dem allgemeinen Bodensterben entgegen gewirkt werden, dabei entspricht eine Tonne CO2 in etwa 400 Kilogramm Holzkohle.

Es sollte sich doch ein gesetzlicher Weg finden lassen, einem Landwirt, der Holzkohle, also CO2, unterpflügt und damit verschwinden lässt, auch den Gegenwert in CO2-Zertifikaten zukommen zu lassen.

Billigflieger dürfen damit werben, klimaneutral zu sein, nur weil sie auf den Philippinen eine Solaranlage gesponsert haben. Wenn wir schon einen internationalen CO2-Ablaßhandel haben, warum sollte nicht auch die Landwirtschaft in Deutschland davon profitieren, sowohl finanziell, als auch durch bessere Böden.

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guenterm2 10.01.2016, 21:08
255. So oder so...

...die Oel- und Kohleverbrennung wird reduziert warden muessen.

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cindy2009 10.01.2016, 21:21
256. @günter

Also ich finde sehr viel über Climeworks. Aber eher weniger über eine Finanzierung durch Steuermittel.

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stefan.putt 10.01.2016, 21:37
257.

Zitat von willibaldus
alles im Rahmen der Mainstream Theorien.
Schwaben
Erdölförderung in der Region soll ausgeweitet werden

Das Unternehmen Wintershall weitet seine Erdölförderung in Schwaben weiter aus. Im Unterallgäu sollen bald neue Erkundungsbohrungen anlaufen, um weitere Bodenschätze zu heben

http://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/Erdoelfoerderung-in-der-Region-soll-ausgeweitet-werden-id31017472.html

Keine Theorien!.

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stefan.putt 10.01.2016, 21:45
258.

Zitat von steffen.ganzmann
In der ETH tummelt sich die Crème de la Crème der europäischen Wissenschaftler! Glauben Sie wirklich, Sie wären klüger als diese?
Wenn es um Ihre eigene Brot Geht, wenn Sie Verstehen was Ich Meinen. Das mit der Eisfreien Arktis war nicht von mir aber Realität. Sommer 2015 war es nicht Eisfrei.

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C. Goldbeck 10.01.2016, 21:49
259. Genau darum geht es

Zitat von Beat Adler
Es geht darum endlich vernuenftige Zwischenspeicher fuer Sonnenlicht und Wind, umgewandelt in elektrische Energie zu erfinden, zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Das wird fuer die Zeit NACH dem Verbrennen von Kohle und dem Abschalten der Dinosaurier der Technologiegeschichte, den Atomkraftwerken, benoetigt. Es macht also Sinn das CO2 der Luft aufzukonzentrieren, um damit mit Wasser Methan zu gewinnen, das zwischengespeichert, gepumpt und transportiert werden kann, um es bei Bedarf wieder CO2 neutral zu verbrennen, um in Zeiten schwachen Windes und wenig Sonnenschein die Versorgung mit elektrischer Energie zu sichern. Es ist also sinnlos CO2 aus Kohleschloten abzuzweigen, denn es gibt dann gar keine solchen Schlote mehr. mfG Beat
Danke, dass Sie die Diskussion wieder zum eigentlichen Thema zurückführen und wie ich finde, leicht verständlich vermitteln, worum es eigentlich geht.

Das im Artikel vorgestellte Verfahren der CO2 Konzentration ist ein weiterer Schritt in die Richtung CO2 Neutraler Energieträger, für die wir schon jetzt eine Infrastruktur und einen Markt haben.

Wir werden zukünftig Sonnenenergie "ernten", speichern und lagern, einfach so und damit eine Industrie 4.0 mit CO2 neutraler Energie im Überschuss versorgen. Nicht mehr billige Arbeitskräfte, die ausgebeutet werden, sondern intelligente Maschinen werden dann für den globalen Wohlstand sorgen, da alle notwendigen Güter in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden können, ohne, dass dabei das Klima aus den Fugen gerät.

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