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Darminfekt: Spanien fahndet nach Ehec-Quelle

Bei der Suche nach der Quelle für die Ehec-Erreger gerät Spanien in den Fokus. Behörden haben dort eine Untersuchung der möglicherweise betroffen Agrarbetriebe eingeleitet, warnen aber vor schnellen Urteilen. In Deutschland gibt es erste Forderungen nach schärferen Kontrollen von Importgemüse.

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Lonsinger 27.05.2011, 07:23
1. Diese Stecknadel EHEC....

...im Heuhaufen zu finden ist sicher eine Mammutaufgabe.
Da die Recherchen auf viele Untersuchungsämter in mindestens zwei Staaten verteilt sind, benötigt man schon Optimismus, an ein Ergebnis zu glauben.
Die markigen Sprüche des deutschen Bauernführers für einen Freispruch seiner Anhänger werden nur bis zum nächsten hauseigenen Skandal klingen.
Bleibt noch zu hoffen, dass es nicht doch aus der Ecke der derzeit noch mit Verschwörungstheorie belegten Urin-Kot-Flaschensprüher-Seite kommt. Im Gegensatz zu einer "versehentlichen" Kontamination auf dem Betriebsgelände eines Agrariers ließe sich dies nicht abstellen.

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emel 27.05.2011, 07:39
2. Kann mir keinen Titel leisten

Zitat von sysop
Bei der Suche nach der Quelle für die Ehec-Erreger gerät Spanien in den Fokus.
Ich hoffe das KSK steht bereit. Denn dass EHEC ungehindert in Spanien operiert, kann ja nur mit Wissen und Duldung des spanischen Militärs und der Geheimdienste geschehen. Und Schutzbehauptungen wie

* Untersuchung eingeleitet
* Sapnien reagiert
* Partner im Kampf gegen die Seuche, etc.

würde ich keinen Glauben schenken. Prost!

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jck_fcb 27.05.2011, 07:47
3. "immer die anderen"...

Wenn die spanischen Gurken wirklich schuld sind, wieso hat sich in Spanien denn noch keiner damit infiziert, schließlich ist das Bakterium hochaggressiv und breitet sich ungewöhnlich schnell aus... Vermutlich haben sich die spanischen Gürkchen in Dtl. angesteckt, aber es ist immer einfacher, den schwarzen Peter jemand anders in die Schuhe zu schieben, anstatt in den eigenen Reihen zu suchen...

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höfats gratwanderung 27.05.2011, 07:49
4. Geist ist geil

Es müßte auch was gegen die Knebelungen der Erzeuger durch unsere Discounter unternommen werden. Mich wundert bei so einer Massenproduktion nichts mehr.
Muß ein Brokkoli von 500g nur 39 Cent kosten? Bei dem Preis muß was nicht stimmen!!!
Schuld sind auch alle Verbraucher, die so einkaufen, tut mir leid.

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LibertyOnly 27.05.2011, 07:58
5. Konktrlle

Diese deutschen Kontrollfreaks.

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Huuhbär 27.05.2011, 08:03
6. Hat NL nicht die meiste Rindergülle?

Zitat von sysop
Bei der Suche nach der Quelle für die Ehec-Erreger gerät Spanien in den Fokus. Behörden haben dort eine Untersuchung der möglicherweise betroffen Agrarbetriebe eingeleitet, warnen aber vor schnellen Urteilen. In Deutschland gibt es erste Forderungen nach schärferen Kontrollen von Importgemüse.
Was für ein Heck meck. Genauso wie die Toilette gehört der Kühlschrank ein Mal in der Woche gründlich gereinigt und neu sortiert nach Verfallsdatum. Beim Kauf von Obst und Rohkostgemüse (Gurken, Tomaten, Äpfel usw.) bevor sie in den Kühlschrank kommen - waschen und abtrocken. Die Menge nur einkaufen die verzehrt werden kann innerhalb von 3 Tagen. Blattsalate so kurzfristig wie möglich vor dem Verzehr kaufen. 1 x grob jedes einzelne Blatt abspülen, 2 x waschen und anschließend schleudern. So hab ich das in der Schule beim Hauswirtschaftunterricht (5J. 1x/W. a 4 Schulstunden) gelernt. Hygiene ist das A und O im Haushalt mit einfachen Mitteln man muss nur wissen wie es geht und das scheint mir bei diesem Problem vergessen viele Verbraucher.

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Höhe 27.05.2011, 08:04
7. Kontrolle dringend notwendig!

Dieses Problem ist nicht auf den Gemüseanbau und -transport beschränkt. Ich habe mir vor wenigen Jahren in Andalusien eine schwere Infektion beim Duschen in einem 4*-Hotel eingefangen. Das Wasser enthielt gefährliche Bakterien.
Die meldepflichtige Erkrankung wurde an das Bundesgesundsheitsamt und angeblich auch an europäische Behörden gemeldet. Reaktion zero.

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talvisota 27.05.2011, 08:15
8. Wäre es nicht mal eine Richtigstellung angebracht?

SPON-Schlagzeile:
Behörde warnt vor norddeutschem Gemüse

Nur, dass Robert-Koch-Institut warnte nicht vor NORDDEUSCHEN GEMÜSE sondern vor dem Verzehr von Blattsalat, Gurken und Tomaten - vor allem in Norddeutschland. Eine Aussage über den tatsächlichen Produktionsort enthält diese Warnung nicht. Sie wurde von SPON eigenmächtig verdreht. Wenn man dann noch weiß, dass die genannten Gemüsearten kaum in Norddeutschland erzeugt werden, wird dies Vorgehen noch unverständlicher. Zumal die SPON-Warnung von gutgläubigen Lesern als Warnung vor (massenhaft produzierten) norddeutschen Kohl aufgefasst werden könnte.

Fehler können jedem passieren. Nur, in so einem Fall sollte eine Richtigstellung zum Schutz norddeutscher Erzeuger und im Interesse der Verbraucher selbstverständlich sein.

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marca 27.05.2011, 08:16
9. Tröpfchenantiinfektion

Ich weile seit geraumen im lateinamerikanischen Raum.
Dort wird Gemüse u. Obst "desinfiziert", heisst, ,man lässt das Naturprodukt für 10-15 Min. im Wasserbad liegen, das mit 10 Tropfen einer Silberionen + einem tierischen Produkt (Einheimische tippen auf ein Kuhmagensaftderivat) und ultradestilliertem Wasser versetzt ist. Als Grund wird die verschmutzung durch "aguas negras" genannt, also Klärwasser.
Trotzdem nehmen alle, die es sich alle 4 Monate leisten können eine "limpieza" vor, die aus einem medikamenten Cocktail besteht.
Zum deutschen Problem: Waschen!
Wie? Mit was? Wie lange?

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