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Darmstadt: Teilchenbeschleuniger kostet 500 Millionen Euro mehr als geplant
DPA

Der Bau des Teilchenbeschleunigers Fair in Darmstadt wird mindestens 1,7 Milliarden Euro verschlingen. Zu teuer, moniert der Bundesrechnungshof - und prangert schlechtes Kostenmanagement an.

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ehrenwerter_geschäftsmann 28.12.2018, 18:13
1. Dann soll es eben mehr kosten

Bei so einem Projekt sollte nicht gespart werden. Unser Geld ist auch in der Grundlagenforschung gut aufgehoben. Irgendwann wollen wir Menschen ja auch einmal Raumfahrt betreiben. Dafür brauchen wir Erkenntnisse über die Materie.

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m.klagge 28.12.2018, 18:18
2. Immerhin scheint es eine gewisse Wahrscheinlichkeit

zu geben, dass das Teil in absehbarer Zeit fertig wird und benutzt werden kann. Dann ist die Verschwendung im Vergleich zum neuen Groß-Flughafen in Berlin nicht der Rede wert. Ach ja, die Verantwortlichen für BER sind immer noch nicht im Knast, sondern verzehren weiterhin ihre Renten und Pensionen.

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Kanalysiert 28.12.2018, 18:24
3.

Jedes miserable Projektmanagement kostet Geld - mal mit realistischen Planzahlen starten, statt immer so zu tun, als wäre es billiger, um die Genehmigung zu erzwingen?

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frankfurtbeat 28.12.2018, 18:26
4. und ...

und ... das kennt man doch ... schlappe 500 Mio sind doch kaum erwähnenswert .. zumal es lediglich um das Geld der Steuerzahler geht ... wir haben eben geballte Kompetenz an allen Ecken und in allen Stuben!

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BettyB. 28.12.2018, 18:27
5. Voraussehbar?

Deutsche Ingenieurskunst und die Ausführung von Großprojekten scheinen miteinander nicht in Einklang zu bringen sein. Erstaunlich nur, dass man es immer wieder versucht, in diesem Lande Großprojekte durchzusetzen ohne ausländischen Firmen die Leitung der Projekte zu überlassen.

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Markus Landgraf 28.12.2018, 18:43
6. Kaputtsparen ist der Grund

Lieber Bundesrechnungshof, mit dem Kostenmanagement ist alles in Ordnung. Das Problem ist, dass Projektleiter genötigt werden in der Beantragung zu niedrige Kostenschätzungen abzugeben, um das Projekt überhaupt genehmigt zu bekommen. Die realen Kosten schlagen dann in der Implementationsphase zu Buche. Durch welche Reifen die GSI springen musste, um FAIR überhaupt zu ermöglichen wäre auch eine Recherche wert. Es ist schon erschreckend, wie wenig im Vergleich dazu Militärprojekte unter die Lupe genommen werden.

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kelra 28.12.2018, 18:44
7.

Kein Cent, der in Grundlagenforschung investiert wird, ist verschwendet.

So lange alles sauber lief, oder sich die üblichen Schiebereien in der Bauwirtschaft in Grenzen halten, kann der Beschleuniger auch gern 10Mrd kosten. Die Erkenntnisse, die so ein Gerät bringen kann, mögen zwar heute für uns wenig relevant sein, können sich aber als unschätzbar wichtig für die Zukunft erweisen.

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spmc-12355639674612 28.12.2018, 18:47
8. Die Darmstädter Beschleuniger

gehörten bisher auf wissenschaftlicher Ebene ohne jeden Zweifel zur Weltspitze, und das viele Jahrzehnte lang. Es mag zwar Leute geben, die glauben, dass diese Art der Grundlagenforschung unnötig ist, aber auf die sollte man sowieso nicht hören.
Leider gehen die genauen Kritikpunkte (wo genau war denn das Kostenmanagement unzureichend?) werden im Artikel leider nicht genannt. Auch ist die Steigerung der Kosten von 1,2 auf 1,7 Mrd Euro für öffentliche Projekte nichts Ungewöhnliches. Da man die meisten Dinge zum Bau solcher Anlagen nicht von der Stange kaufen kann, verwundert es nicht, dass es schwer ist, im Vorfeld die Kosten präzise abzuschätzen.

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christoph_schlobies 28.12.2018, 19:07
9.

Ein völlig lächerlicher Betrag -wenn daran die menschheitswichtige Forschung leidet in Deutschland , bleibt es nur noch übrig,den Verantwortlichen die Hosen vollzukotzen.-
Man sollte zusätzlich noch eine halbe Mrd für die Geheimhaltung ausgeben-sonst verballern wir das Geld- und andere haben den Vorteil - womöglich die..

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