Forum: Wissenschaft
Datenkorrektur: Und die Erde erwärmt sich doch
AFP

Seit gut 15 Jahren schien der globale Temperaturanstieg gebremst, Forscher sprachen von einer Pause der Erderwärmung. Nun finden Experten Fehler in der Analyse. Wie gut sind die Daten überhaupt?

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dean_reed 05.06.2015, 09:15
50. Sie haben keine Ahnung von Naturwissenschaften!

Zitat von Bernhard.R
Man stelle sich einmal vor, jemand würde feststellen, daß menschliches Handeln keinen Einfluß auf das Klima hat. Daß Hitzeperioden sich in der Erdgeschichte mit Eiszeiten abwechselten....
Hat Ihnen denn noch niemand gesagt, dass der Wechsel von Warmzeit zu Eiszeit und umgekehrt NUR von der Himmelsmechanik - also von der Lage der Erde im Sonnensystem, bzw. zu Sonne selbst- abhängt? Auch hat Ihnen wohl noch niemand gesagt, dass es in der Atmosphäre noch nie so viel CO2 gab wie heute, oder? Ging es nach der Himmelsmechanik, müsste es derzeit eher kälter als wärmer werden, das gegenteil ist aber der Fall! Wer eins und eins zusammenzählen kann, der weis auch warum!

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trackerdog 05.06.2015, 09:16
51. Es wird auch Zeit

Ich warte schon seit 12 Jahren auf die Erwärmung!
Ärgerlich nur, dass ich dafür auch noch bezahlen muss.
Der letzte brauchbare Sommer war 2003.

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enhardir 05.06.2015, 09:16
52. eine Messung ...

ist eine Messung ist eine Messung! Wenn man da erst "interpretieren und korrigieren" muss, dann ist es keine Messung . Und nein - ich bin kein "Klimatroll"

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Augustusrex 05.06.2015, 09:16
53. Primitiv

Zitat von kommentator911
Wer Excel nicht richtig schreiben kann, sollte sich mit Kommentaren zu wissenschaftlichen Artikeln zurückhalten...
So etwas ist dann das primitivste Dumpfbackenargument.

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Beat Adler 05.06.2015, 09:17
54.

Messungen der Meerwassertemperatur an der Oberflaeche:

Ein Holzeimer wird ueber Bord geworfen, hochgezogen und die Temperatur des Wassers gemessen. Der Eine misst im Schatten, der Andere in der Sonne. Ein Plastikeimer mit dem selben Vorgehen gibt eine andere Temperatur. Die Bojen messen nicht gleich wie die Eimermethode. Die Satelliten messen die Meerestemperaturen wiederum anders. Wenn diese Einzelmessungen nicht justiert werden, koennen daraus keine Durchschnittswerte berechnet werden.

90% der zusaetzlichen Waerme, welche Dank der Erhoehung des CO2 Gehaltes in der Athmosphaere auf der Erde verbleibt, bildet sich im Meerwasser. Genau dort sollte praezise gemessen werden. Wie schwierig das ist, zeigt der SPON Artikel auf.

Der Trend nach Opben ist allerdings so eindeutig, dass dem niemand mehr widerspricht. Messungenauigkeiten hin oder her.
mfG Beat

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peter_freiburg 05.06.2015, 09:18
55. Menschliches Handeln

Zitat von Bernhard.R
Man stelle sich einmal vor, jemand würde feststellen, daß menschliches Handeln keinen Einfluß auf das Klima hat. Daß Hitzeperioden sich in der Erdgeschichte mit Eiszeiten abwechselten, als es noch gar keine Menschen gab. Dann würde plötzlich die Energiewende als Unfug dastehen. Dann müßten milliardenteure Kraftwerke nicht verschrottet werden. Der Strompreis würde sinken. Die Ökosteuer auf Kraftstoffe würde wegprotestiert werden. Das alles wollen wir doch bitte schön nicht!
Dass menschliches Handeln einen Einfluss auf das Klima hat, ist ziemlich sicher. CO2 ist ist ein klimaaktives Gas, das ist wissenschaftlicher Konsens.

Noch nie gab es in der Geschichte der Erde (zumindest soweit man es rückwirkend durch z.B. Eiskernmessungen herausfinden kann) einen so schnellen Anstieg der CO2 Konzentration wie in der Neuzeit. Und der Mensch produziert eben CO2.

Nichts desto trotz gibt es unabhängig davon natürlich Klimaschwankungen (z.B. durch schwankende Sonnenaktivität), und das streitet kein einziger, ich wiederhole: kein einziger Wissenschaftler ab.

Vielleicht sollten sie sich doch etwas in die Materie einlesen. Es ist zugleich spannend und erhellend.

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openminded 05.06.2015, 09:19
56.

Zitat von kommentator911
Wer Excel nicht richtig schreiben kann, sollte sich mit Kommentaren zu wissenschaftlichen Artikeln zurückhalten...
Danke für diesen hilfreichen Kommentar. Für jemanden, der den Spiegelartikel für wissenschaftlich hält, sehr scharfsinnig.

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yshitake 05.06.2015, 09:19
57. Bisherige Maßnahmen waren kontraproduktiv

Müßig zu diskutieren ob der Mensch tatsächlich den Klimawandel beeinflussen kann, verschuldet hat oder verhindern kann.
Was wir bisher getan habem um das wohl unvermeidliche zu verhindern, hat weniger mit Umweltschutz zu tun als mit plumpen Konjunkturmaßnahmen und Subventionspolitik.
Entgegen aller anderslautender Behauptungen sprechen unsere Taten eine klare Sprache: Wir fahren mit unserer Umwelt ganz klar auf Verschleiß, und der Wille es wirklich konsquent zu ändern, ist in der Breite einfach nicht vorhanden. Sämtlicher Idealismus endet für 99% im eigenen Vorgarten. Das gilt für das Individuum, genauso wie für ganze Staaten.

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frommerstop 05.06.2015, 09:20
58. sag mir wie das Ergebnis sein soll

und es finden sich phantasievolle Wissenschaftler die das Ergebnis liefern

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web-physio 05.06.2015, 09:21
59. Das Blöde an der Sache ist ...

... dass man zwar Veränderungen des Klimas wahrnehmen kann, aber noch nicht empirisch bewiesen werden konnte, ob die Erwärmung 'menschengemacht' ist, oder einem natürlichen Zyklus folgt. Kopfschmerzen bekomme ich, wenn ich überlege, dass in Folge der Klimaerwärmung global lukrative Konzepte ersponnen wurden, welche ordentlich Gelder in diverse Kassen spülen sollen. Gelder, welche man wem abknöpft? Dem Bürger, den man bisher mit falschen 'Annahmen' und 'Schätzungen' ein schlechtes Gewissen eingeredet hat. Wüsste man nicht, dass Lobbyisten und Regierungen jede Gelegenheit nutzen, um dem Volk den letzten Cent aus der Tasche zu rauben (darin ist Deutschland konkurrenzlos), könnte das Thema der Klimaerwärmung durchaus seriös sein, verliert aber durch die Gier Einiger schon seit Jahren mehr und mehr an Glaubwürdigkeit.

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