Forum: Wissenschaft
Debatte über Klimawandel: Meeresspiegel-Studie entzweit Forschergemeinde

Erstmals haben Forscher den Anstieg des Meeresspiegels der letzten 2000 Jahre rekonstruiert. Ihr Fazit: Nie zuvor sind die Ozeane so schnell angeschwollen wie seit Beginn der Industrialisierung. Doch Kritiker bemängeln, dass die Studie auf wackligem Fundament steht.

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inselkind88 21.06.2011, 08:27
1. Potsdamer Wasserstandsmeldungen

Im Wort " Rekonstruieren" steckt das " Konstruieren". Etwas, was die Schellenhuber-Buam am PIK so lieben. Es werden Daten in die Millionen teuren Computer eingegeben, ist das Ergebnis ncht das Erhoffte, dann wird eben solange das Handbuch von Bob dem Baumeister bemüht bis das Schreckenkonstrukt passt. Der SPIEGEL arbeitet ähnlich und ist deshalb begeistert. Margot Murks , die Kanzlerin der Planwirtschaft , ist seit Fukushima bereit alles zu glauben, Hauptsache es gruselt schön.

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papayu 21.06.2011, 08:48
2. Nach mir die Sintflut

ist doch die Meinung aller Politiker, denn wenn es so weit ist, sind wir nicht mehr existent, vergessen,verrottet!
(satire)= Aber wir tun doch schon etwas, wir kuehlen doch mit Wasser die AKWs und das verdunstet, sonst waere die Sintflut doch schon frueher da und das koennen wir dadurch
verringern und verzoegern!
Aber was ist mit dem Grundwasser in Stuttgart, kann ja nicht mehr nach Neckarwestheim geleitet werden.(Satire ende).

An Bangladesh denkt natuerlich niemand, das ist ja weit weg.

Und allen Bewohnern dieses Planeten sollte nahegelegt werden, weniger zu trinken,da muessten sie auch nicht so viel pinkeln und weniger Schweinefleisch, denn dann wuerden die Saeue auch weniger pinkeln. Und Saeuglingen gibt man nur noch Trockenmilch, dann braucht man sie nur noch abzustauben.
Und alle Alkoholiker trockengelegt, damit die Windelindustrie nicht baden geht. Brauchen dann kein Lebenswasser mehr. (Lateiner, bitte uebersetzen).

Peheiros: Wasser ist zum Waschen da
valarie und valera
und an manchen Fuessen
waer es zu begruessen.

So um 1960.

Aber Frau Merkel wird es ja besser wissen, hat ja lange genug Vorlesungen besucht.

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blob123y 21.06.2011, 08:54
3. Diese Forscher haben unrecht.

Ich hab, den Indischen Ozean vor meiner Haustuer, etwa 50m vorm Haus, seit etwa 20 Jahren, Anstieg = 0, ich geh tatsaechlich hin UND schaue mit meinen Augen. Was diese "Forscher" treiben sind nur wirklichkeitsfremde abstarkte Spielchen. Ich war vor 5 Wochen in Mindanao:
http://mindanaoall.com und wir haben mal eine Inselrundreise gemacht, individuell mit dem Auto. Ich habe gezielt gefragt ob irgendwer irgendeinen Anstieg bemerkt hat, ueberall = 0. Ich bin einen Teil des Jahres in Myanmar und frag dort auch ab und zu deswegen, Bay of Bengal und Mergui Archipel Antwort = 0. Die Leute schuetteln meist den Kopf ueber mich warum ein Auslaender derartig absurde Fragen stellt usw.

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cirkular 21.06.2011, 09:00
4. Ich fände es toll

wenn sich die Küstenlinie nach Köln verschiebt: Endlich auf kurzem Weg an den Nordseestrand und keine Hamburger mehr.

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thokel 21.06.2011, 09:10
5. Multiples Testen

Vermutlich wurden viele Parameter an vielen Orten untersucht. An einem Ort für einen Parameter "passte" das Ergebnis, und das wird veröffentlicht, bzw. in den Vordergrund gestellt.

Bei klinischen Studien ist diese Vorgehensweise schlicht verboten (ICH-Guidelines der EMA). Nur für prospektiv geplante Endpunkte dürfen die Ergebnisse publiziert werden, wobei es in der Regel 1 Endpunkt ist. Wenn es viele Endpunkte sind, muss man bzgl. multiplen Testens korrigieren, d.h. die Anforderungen an den Effekt des Einzelergebnisses steigen dann. Es wird Zeit, dass sich die Klimaforscher diese (und andere) Standards zu eigen machen.

Hinweis zum muliplen Testen:

Das kann jeder am PC nachvollziehen:
Man gebe in eine Excel-Tabelle in 200 Zeilen Zufallszahlen ein [standnorminv(zufallszahl())]. Diese kopiere man z.B. auf 1000 Spalten. In diesen 1000 Spalten finden man etwa 50 Spalten, in denen sich der Mittelwert der Zahlen in den ersten 100 Zeilen von dem der Zahlen in den zweiten 100 Zeilen signifikant unterscheidet. (Funktion ttest() ergibt Werte <0.05, 0,05: sog. Signifikanzgrenze).

Ein richtiger Ansatz für eine Untersuchung ist: Man weist nach, dass es einen Unterschied in *einer* prospektiv genau festgelegten Spalte gibt. Hier wird man bei dem Zufallszahlenexperiment in der Regel nicht gelingen. Wenn man mehrere Unterschiede nachweisen will, muss man das multiple Testen berücksichtigen, in dem man die Grenze von 0,05 geeignet absenkt.

Klimaforschung á la Potsdam: Man wiest nach, dass es irgendwo einen Unterschied gibt - hier findet man immer ein "schönes" Resultat. Es ist aber eben nur ein Zufallsbefund.

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Andreas2 21.06.2011, 09:13
6. Absurde Propaganda

einmal mehr versucht Spon, das tote Pferd Klimaerwärmung zu reanimieren.
Dabei wird auch vor massiven Manipulationen nicht zurückgeschreckt
Gestern wird der Artikel
Aufforsten bremst Erderwärmung kaum
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...769315,00.html
gar nicht erst zur Diskussion gestellt.
Ich habe mir das Paper auf der Nature Geoscience Seite sorgfältig vollständig durchgelesen (und auch nicht nur das Abstract)
Small temperature benefits provided by realistic afforestation efforts
Vivek K. Arora & Alvaro Montenegro, Nature Geoscience
Year published: (2011) DOI: doi:10.1038/ngeo1182

Nicht ein Satz und nicht eine Graphik in dem Paper unterstützt auch nur näherungsweise die Spon Behauptung im Teaser
''Befürchtet wird beim Klimawandel aber eine weltweite Erwärmung von vier und mehr Grad''

In dem Paper wird die ''Simulated globally averaged screen temperature from all simulations.'' bewertet und kommt für ein ''worst case scenario'' (!!) auf eine Temperaurerhöhung von maximal rund 2° bis 2010.
Ohne Bewertung einer Kausalität

Zum Thema Meeresspiegelanstieg wurde m.E. die extrem umstrittene Datenlage mehrfach angesprochen
http://www.jcronline.org/doi/pdf/10....S-D-10-00157.1

''To compare these results with worldwide data, we extend the analysis of Douglas (1992) by an additional 25 years and analyze revised data of Church and White (2006) from 1930 to 2007 and also obtain small sea-level decelerations similar to those we obtain from U.S. gauge records.''

Also keine Beschleunigung in den aktuellen Daten.
S.a.
http://c3headlines.typepad.com/.a/6a...e6b097c970b-pi

Und selbst falls es in Grönland zu warm werden wurde, sagt diese Studie voraus, dass die Gletscher nicht komplett abschmelzen, sondern es Kompensationsmechanismen gibt ( z.B massiver unterirdischer Wasserverlust), die das Schmelzwasser abtranportieren und die Gletscher im wesentlichen erhalten bleiben, wie das wohl auch schon frueher der Fall war:

http://www.nature.com/nature/journal...ture09740.html
Folgender Link stammt direkt aus der Feder der Klimawandelssekte (tut mir leid, alle Kriterien einer Sekte sind erfüllt): http://www.mfe.govt.nz/publications/...es/figure2.gif
Tatsachen sind die Daten bis ca 2000. Danach beginnt die Spekulation ohne jeglichen realen Hintergrund. Schon die Zahlen des 2 IPCC Sachstandsberichtes erweisen sich als übertrieben, von 1992 bis 2006 war der Spiegel nur um 3,2 mm angestiegen und die Boulderkurve zeigt, daß die Interpolation seit 2004 heruntergeht, wenn man sie auf mehrere Jahrzehnte umrechnet. Alle hell- und dunkelblauen Prognosen entbehren jeder Grundlage wie mehrere Paper der letzten Jahre zeigen, die die Prognosen teils drastisch zurückgeschraubt haben und dies gilt auch für die fälschlicherweise angenommenen Ursachen der Fehlprognosen

http://www.science20.com/news_articl...usly_predicted

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thunke75 21.06.2011, 09:15
7. Jaja, der von uns Menschen verursachte globale Klimawandel/ globale Klimaerwärmung

Die Hypothese des von Menschen gemachten globalen Klimawandels, beschäftigt die Welt. Das Problem an dieser Hypothese: Dadurch, dass davon ausgegangen wird, dass wir Menschen dieses "Phänomen" verursacht haben, entsteht der Irrglaube, das wir diesen Wandel aufhalten können. Und so werden die wertvollen Recourcen darauf verwendet, die Veränderungen zu stoppen. Wer sich dass Klima auf der Erde ansieht, und zwar nicht nur aus näherer Vergangenheit, wird sehen, das die Klimaschwankungen seit Jahrmillionen existieren und auch durchaus für eine Weiterentwicklung der Natur notwendig sind. Ohne diese Schwankungen würde es wahrscheinlich gar kein Leben auf diesem Planeten geben. Anstatt also gegen etwas Unabänderliches zu kämpfen, sollten wir unsere Recourcen dazu nutzen, uns an den Wandel anzupassen, worin doch die ware Stärke des Menschen liegt.

Ein Beispiel zu natürlichen Klimawandel. Vor ca.300Mio. Jahren brach in Sibirien ein Riesenvulkan aus, welcher ca. 100 Mio. Jahre lang gifige Substanzen in die Athmosphäre blies. Mehr CO2 als der Mensch jemals produzieren könnte. Und ja, dadurch wurde eine Eiszeit ausgelöst, welche es nur Tieren erlaubte, zu überleben, die sich besonders gut anpassen konnten.

Wenn ich beim Thema Klimawandel dann von solchen Ideen höre, in das Klima mit dem Sprühen von Aerosolen in die Athmosphäre, einzugreifen, dann wird mir die Gefährlichkeit der Klimahypothese erst so richtig bewusst. Wenn solche Holzhammermethoden dann zur nächsten Eiszeit, oder gar zum kompletten Zusammenbrechen unseres Klimas geführt haben, dann ist auch nix mehr mit Anpassung. Dann ist das Leben auf dieser Erde vernichtet. Aber mit dieser Vorstellung würd ich natürlich die These aufstellen, das der Mensch wirklich dazu fähig wäre, bedeutenden Einfluss auf die Natur nehmen zu können. Das kann er nicht, er kann sich aber sehr wohl selbst auslöschen. Allerdings ist das der Natur relativ egal, denn sie wird dann einfach weitermachen wie seit Mrd. von Jahre.

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mbschmid 21.06.2011, 09:15
8. Klimapropagandisten

Was zu meiner These passt, das nehme ich, was nicht, lasse ich einfach unter den Tisch fallen. Das gilt wenn es um den Klimawandel geht offenbar für beide Seite. Für jene, für die CO2 der neue Teufel ist wie für jene, die einfach weiter machen wollen, wie bisher.

Es ist eben wie in jedem guten Krieg, die Wahrheit stirbt zu erst.

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AndyH 21.06.2011, 09:18
9. wieder mal ein Versuch

Unsinn wissenschaftlich zu verpacken.
Bitte die Häfen und Küsten listen die untergegangen sind.
Die Oceane werden von heisse Luft aus Potsdam erwärmt.
http://wattsupwiththat.com/2011/06/1...ss/#more-41915
Die Sonne streikt schon seit längerem, kann also nicht die Ursache sein, dass wir schon wieder ersaufen werden, wie Spiegel es gerne propagiert.

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