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Debatte über Staatsform: Scheitern Demokratien am Klimawandel?
DPA

Manche Forscher halten Demokratien für ungeeignet, um den Klimawandel zu stoppen. Sie glauben, Autokraten könnten Umweltschutz besser durchsetzen. Der Soziologe Nico Stehr widerspricht: Durchwursteln sei die beste Methode.

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alt_f4 25.09.2015, 09:28
1. Die Mär vom menschenbedingenten (anthropogenen) Klimawandel

der Klimawandel ist so alt wie das Klima. Bitte erinnern wir uns wie man uns früher ausschliesslich vom Treibhauseffekt wg der sogenennten Treibhausgase sprach. Als das nicht mehr haltbar war sprach man vom "Klima-Wandel" durch den Menschen. Auch unsere Nachbarplaneten erwärmen sich und kühlen wieder ab in gewissen Zeiträumen. Gibt es denn Menschen dort? Nein, nur die Sonne...

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Thagdal 25.09.2015, 09:46
2.

Es gibt Dinge, die brauchen in einer Demokratie eben etwas länger.
Das Problem ist, dass es zu lange dauert, bis es alle weit genug verstanden haben, um sich ein qualifiziertes Urteil bilden zu können.
Bei den Menschenrechten war/ist es ja ähnlich. Es gibt genug Leute, die, aus welchen Gründen auch immer, die Zusammenhänge nicht begreifen oder begreifen wollen und dagegen an gehen.

Einzelne Menschen mögen schlau sein, aber die Menschheit als Spezies unterscheidet sich nicht groß von einem Schwarm Termiten.

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scottbreed 25.09.2015, 09:52
3. Ja kann schon sein

Ich habe als beispiel nen Wetter app die die letzten Jahre als Vergleichs Grafik darstellt und ja der diesige Sommer war wärmer als der letzte aber der Herbst dieses Jahr ist deutlich kühler als der letzte... ich sehe das mit dem Klima völlig easy... und wenn man sowas ändern will und von Demokratie redet, welche Demokratie ist denn gemeint? Unsere vorgetäuschte Demokratie? Oder die 2 Parteien Demokratie ist Amerika? Ich glaube das einzige Land was ne halbwegs echte Demokratie hat ist die Schweiz oder Schweden.. Da werden Bürger bei den Entscheidungen miteinbezogen auch in den Befragungen.. ich habe zwar gewisse Parteien gewählt aber nicht die Merkel.. und der nsa BND und VW Skandal zeigt dich deutlich was wir hier in Deutschland für ne Staatsform haben..

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felisconcolor 25.09.2015, 09:53
4. nun ja

"Bürger und Politiker müssen also abwägen, nicht Wissenschaftler." wohin das führt sehen wir hier im Ländle ziemlich gut. Sind wohl alles "Chaos-Experten". Allerdings sollten die Wissenschaftler auch Wissenschaftler sein und nicht irgendwelche "Experten" dieser Schlaumigruppen die überall bei jedem Kram aus dem Boden schiessen wie Pilze. Wenn die Sch... aus dem Klo kommt will ich nicht erst abwägen, da muss gehandelt werden.

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OL3C 25.09.2015, 09:53
5.

Lesen Sie wenigstens den Wiki-Artikel dazu. Noch besser die angegebene Literatur (ja auch die der Kritiker) und die dazugehörigen Diskussionsseiten. Ist ja nicht so, dass es keine Studien oder Paper gibt, die den Einfluss der Sonne rausrechnen.

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Sique 25.09.2015, 10:00
6.

Zitat von alt_f4
Bitte erinnern wir uns wie man uns früher ausschliesslich vom Treibhauseffekt wg der sogenennten Treibhausgase sprach. Als das nicht mehr haltbar war sprach man vom "Klima-Wandel" durch den Menschen. Auch unsere Nachbarplaneten erwärmen sich und kühlen wieder ab in gewissen Zeiträumen. Gibt es denn Menschen dort? Nein, nur die Sonne...
Ich glaube, da irren Sie sich. Nach wie vor sind höhere Anteile von Treibhausgasen in der Atmosphäre die Hauptgründe, die für den Klimawandel genannt werden.

Nein, es hat sich gar nichts geändert außer ein paar marktschreierischen Positionen. Svante Arrhenius hat vor 120 Jahren den Treibhauseffekt entdeckt und als erster beschrieben sowie Messungen durchgeführt. Der Gehalt an Kohlendioxid in der Atmosphäre hat seit der Zeit von 0,27% in der Atmosphäre auf 0,4% zugenommen, also ist um rund die Hälfte gestiegen. Das verstärkt den Treibhauseffekt (den Effekt selbst gab und gibt es immer). Während in einem schlauen Buch von 1984 ("Planeten" von L. Ksanformaliti, damals war der Kohlendioxidgehalt 0,33%) der Treibhauseffekt der Erdatmosphäre noch mit rund 10 grd Temperaturunterschied zur Schwarzkörpertemperatur der Erde angegeben wird, sind es inzwischen rund 12 grd, und wir haben eben die oft genannten 2 Grad höhere globale Temperatur. Das führt dazu, dass es nicht nur generell wärmer wird, sondern auch, dass sich Hauptwindrichtungen, Meeresströmungen und Niederschläge ändern, wir haben also einen Klimawandel.

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Ponce 25.09.2015, 10:07
7.

Zitat von alt_f4
der Klimawandel ist so alt wie das Klima. Bitte erinnern wir uns wie man uns früher ausschliesslich vom Treibhauseffekt wg der sogenennten Treibhausgase sprach. Als das nicht mehr haltbar war sprach man vom "Klima-Wandel" durch den Menschen. Auch unsere Nachbarplaneten erwärmen sich und kühlen wieder ab in gewissen Zeiträumen. Gibt es denn Menschen dort? Nein, nur die Sonne...
Ja, aber durch den Mensch laufen die Veränderungen in wesentlich längeren Zeiträumen ab. DAS ist das Problem, nicht der Umstand dass sich das Klima ändert, sondern die Geschwindigkeit!

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les2005 25.09.2015, 10:08
8. Überlegene Diktaturen

Die letzten 10 Jahre ist einem ja gerne China als leuchtendes Beispiel vorgeführt worden, weil die Führung dort angeblich so schlau und effizient ist und dadurch alles viel besser und schneller geht als bei uns. Man sieht wohin es geführt hat - Umweltprobleme ohne Ende, die Wirtschaft dort nähert sich auch gerade der nächsten Krise, und von Menschenrechten (oder schlicht: Rechten für Bürger) ganz zu schweigen.

Ja, wäre es nicht toll, wenn wir einen weisen Leader hätten der alles richtig macht und das auch ungebremst umsetzen könnte? Das ist nicht mehr als ein kindischer Traum. In der Realität schafft es selten der weise, gütige Leader an die Spitze, denn für den Weg dorthin sind andere Qualitäten gefragt. Die Demokratie liefert zumindest die Gewähr, daß Fehlentwicklungen ohne blutige Revolution korrigiert werden können.

Und wer hier Deutschland als Pseudo-Demokratie verunglimpft, sich über Experten lustig macht (ich frage mich, woher Laien wissen wollen daß der Experte unrecht hat und man selber recht) oder sich einzelne Fehlentwicklungen herausgreift, der beweist für mich nur daß er
a) noch nie mit offenen Augen in einem anderen, eher autoritär geführten Land war und
b) daß er in seinem Leben noch nie selber für etwas Verantwortung getragen hat. Kritisieren und nachträglich besser wissen kann Jeder.

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mtk10 25.09.2015, 10:12
9. Wie man sieht

klappt das mit dem Umweltschutz in Ländern wie China und Russland ja bestens. Wozu brauchts denn noch diesen Artikel?

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