Forum: Wissenschaft
Debatte über Staatsform: Scheitern Demokratien am Klimawandel?
DPA

Manche Forscher halten Demokratien für ungeeignet, um den Klimawandel zu stoppen. Sie glauben, Autokraten könnten Umweltschutz besser durchsetzen. Der Soziologe Nico Stehr widerspricht: Durchwursteln sei die beste Methode.

Seite 2 von 10
Ponce 25.09.2015, 10:15
10.

Zitat von Ponce
Ja, aber durch den Mensch laufen die Veränderungen in wesentlich längeren Zeiträumen ab. DAS ist das Problem, nicht der Umstand dass sich das Klima ändert, sondern die Geschwindigkeit!
Upps. Vertan. Ich meinte durch den Mensch laufen die Veränderungen in wesentlich KÜRZEREN Zeiträumen ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wanderer777 25.09.2015, 10:21
11. Naiv Bild der Demokratie

Herr Stehr hat ein sehr naives, fast schon kindliches Bild von der Demokratie. Denn Demokratie heisst eigentlich nur: lügen und sich gut verkaufen . So tun als ob, damit es den anderen recht gefällt , das ist alles. In der Demokratie zählt nur das Bild, das man verkauft, nicht der Inhalt. Nirgendwo lässt sich deshalb besser täuschen, keine andere Staatsform lädt mehr zum Täuschen und Schaumschlagen ein. Na, Herr Stehr? Wann kommen SIE in der Wirklichkeit an?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ats3788 25.09.2015, 10:25
12. Klimawandel

Wie schon einige erwähnten. Klimawandel hat es immer gegeben und wird es solange geben bis die Meere in ca. 250 Mio Jahren verdampfen werden.
In Spektrum der Wissenschaften war vor einigen Jahren ein Bericht über die Meeres Höhe mit dem Ergebnis wir sind im Mittel, das heißt auch ohne uns Menschen wird das Meer um weitere 60 Meter ansteigen und das was 90% der Erdgeschichte der Normalzustand war, eine Welt ohne Eiskappen !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
michel-watcher 25.09.2015, 10:30
13. Error!!!

Zitat von alt_f4
der Klimawandel ist so alt wie das Klima. Bitte erinnern wir uns wie man uns früher ausschliesslich vom Treibhauseffekt wg der sogenennten Treibhausgase sprach. Als das nicht mehr haltbar war sprach man vom "Klima-Wandel" durch den Menschen. Auch unsere Nachbarplaneten erwärmen sich und kühlen wieder ab in gewissen Zeiträumen. Gibt es denn Menschen dort? Nein, nur die Sonne...
Lieber alt+F4,

wenn Sie sich anschauen, in welchen Zeiträumen es zu dem jeweiligen Wandel kam, insofern nicht akute Ereignisse beteiligt waren (Meteoriteneinschlag, Vulkanausbruch etc.), werden Sie schnell merken, dass Sie einem Scheinargument aufgesessen sind. Jeder Klimawandel ohne äußere Faktoren zog sich über hunderte, gar tausende von Jahren hin. Der aktuelle Wandel aber fand in wenigen Jahrzehnten statt. Das gab es noch nie, weder auf der Erde, noch anderswo.
Nur noch Wirtschaftslobbyisten, sowie Wissenschaftler und Politiker, die von diesen manipuliert wurden, behaupten heute noch, gegen besseres Wissen oft, der Klimawandel sei völlig natürlich.
Es ist halt am Bequemsten, jede Verantwortung von sich zu schieben, um sich im eigenen reinen Gewissen zu aalen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kritischer-spiegelleser 25.09.2015, 10:35
14. Manche

Demokratien sind eben nicht so leicht zu übertölpeln. Autokraten sind Einzelpersonen, die man überzeugen muss. In der Demokratie kommt eine gewisse Schwarmintelligenz zum tragen, die man nur mit konkreten überzeugenden Fakten beeinflussen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seidel-live80@outlook.com 25.09.2015, 10:35
15. Der Klimawandel von Menschen

gemacht ist das Lieblingsthema linksgrüner Weltverbesserer. Ich habe schon immer Zweifel gehabt
und mich nicht auf PIK und ICPPP verlassen. In EIKE sind
eine Vielzahl unabhängiger Klima-Wissenschaftler anderer Meinung. Besonders der Einfluss der Sonnen-flecken auf unser Klima ist dort untersucht worden, mit
dem Ergebnis: Viele Sonnenflecken, wärmeres Klima, weniger bis gar keine, es wird kälter. Diese Forscher sagen keine Warmzeit, sondern eine kältere Zeit voraus, denn wir haben z.Zt. keine Sonnenflecken und
einen frühen und kühlen Herbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kai Spaicher 25.09.2015, 10:38
16. Falsch: nur in Demokratien kann eine solche Diskussion

geführt werden. Jeder hat eine beliebig laute Stimme, kann Allianzen schmieden und sein Einkommen durch öffentlich geforderten Forschungsaufträgen sichern.
In anderen Gesellschaftsformen gucken die Mächtigen auf die Klimaentwicklung der vergangenen 30.000 Jahre und sind froh, dass die Eiszeit einer Klimaerwärmung zum Opfer gefallen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drsven 25.09.2015, 10:42
17. Mich nervt immer wieder, dass

.. nicht unterschieden wird zwischen einer "Demokratie", wie wir sie seit etwa 200 Jahren kennen (USA, Frankreich, GB, dann später auch DE) und einer echten Demokratie, in der jeder wirklich mitbestimmen darf (über Volksentscheide, Proxies, etc..).
Unsere Demokratie ist auf das perverseste lobbygesteuert, das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein! Natürlich kommen da keine harten, schmerzhaften Entscheidungen bei raus (die dem Klima helfen würden), wenn Konzerne und Superreiche unsere Politiker kaufen wie Ware, und dann die Gesetze diktieren bzw blockieren. SPIEGEL, drückt doch mal bitte feste den Finger auf diese Wunde! Mich nervt es, dass nie ein alternatives und demokratischeres Modell diskutiert wird. Als wäre das Jetzige das Vollkommenste.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Botox 25.09.2015, 10:43
18. Nicht die Demokratie ist das Problem

Und es geht auch nicht nur um das Klima. Wir haben neben der Demokratie ein Wirtschaft System, was nur wachstum versteht, die von der Politik auch so gebraucht wird, weil unter 2% wachstum Arbeitplätze abgebaut werden.
Nicht nur deshalb ist die Politik von der Wirtschaft abhängig. Glöbal betrachtet ist die Demokratie durch die enorme Schuldenlast in Prinzip Pleite. Während sich auf der Wirtschaft Seite immer mehr, und an immer weniger Stellen das Kapital bündelt.
Schon meine Oma hat gesagt, das Geld die Welt regiert. Es wird Zeit, das sich das ändert, wenn wir die Welt noch erhalten wollen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Matt24 25.09.2015, 10:43
19. Natürlich könnten Autokraten...

..Solche Themen theoretisch besser und schneller durchsetzten, denn Sie brauchen deutliche weniger Rücksicht darauf zu nehmen wie dies beim Volk ankommt. Die Frage ist nur welche Prioritäten ein solcher Autokrat setzt und in wie weit er sich von Lobbyisten beeinflussen (oder bestechen) lässt. Daher sehen wir Autokratie zurecht als Gefahr. Konsequenter Klimaschutz bedeutet spürbare Einschränkungen und Mehrkosten für fast jeden Menschen, vor allem für wohlhabende Länder und Privatpersonen (und wohlhabend sind wir Deutschen im Weltweiten Vergleich durchaus). Außerdem müsse man auch überlegen ob eine Beschränkung der Weltbevölkerung notwendig wäre oder wir z.B Fleischkonsum und die Nutzung von Verbrennungsmotoren weltweit verbieten müssen. Das sind dann Eingriffe in die Grundrechte, spätestens an dem Punkt laufen Demokratien auf Grund - ist doch z.B. die Ein-Kind Politik Chinas aus unseres Sicht völlig untragbar...ökologisch aber absolut positiv zu bewerten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 10