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Debatte um Klima-Manipulationen: Kommt der Sunblocker für die Erde?
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Was tun, wenn die Erderwärmung bedrohlich wird? Forscher diskutieren über gezielte Eingriffe ins Klima - und schrecken davor zurück. Doch der Druck steigt, Geoengineering in Experimenten zu untersuchen.

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HH1960 14.10.2017, 19:38
1. Übergeschnappt?

Es kann doch nicht angehen, dass die Politik einerseits ein Ziel setzt, andererseits die zur Erreichung des Ziels notwendigen Maßnahmen im besten Fall nicht umsetzt und im schlimmsten Fall torpediert und später auf Geomanipulation setzen muss. Wir wissen alle, was getan werden muss: Weniger Benziner und Diesel auf den Straßen, weniger Fleischkonsum, endlich angemessene Preise für die CO2-Verschmutzungsrechte, Abbau von schädlichen Subventionen und stetig steigende Steuern auf fossile Energieträger sowie schnellstens raus aus der Kohle. Die alternativen Techniken sind da, also fördert sie und besteuert alte Techniken! Obwohl: In rd. 25 Jahren bin ich nicht mehr auf dieser Erde und Kinder habe ich nicht. Kann mir also relativ egal sein - ist es aber nicht! Nur die Politik scheint nicht soweit zu denken.....

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w50 14.10.2017, 19:39
2. 160 Jahre?

Wenn wir nur einmal an die Wirkungen des Vulkanausbruches Tambora um 1815 denken, dann wird sehr schnell klar, dass die Wirkung bei solcher Einbringung sehr schnell einsetzt.

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Koana 14.10.2017, 19:43
3. Wir betreiben destruktives Geoengenieering!

Massenabholzung, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.
Monokulturen, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.
Massentierhaltung, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.
Massenindividualmobilität mit technisch absolut absurden Mitteln, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.
Massenplünderung der Ozeane, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.
Massenuterwürfigkeit, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.

Sorry, soviel zur Pervertierung menschlichen Intellekts.

..... und jetzt soll "Geoengenieering" die fatalen Folgen, anscheinend weiter munter fortgesetzten Geoengenieerings abmildern?

.... ich tippe mal, die Experten wissen was das bedeutet, doch sie verkaufen es als opportun, wider besseres Wissen, aber eben aus Gier.

Würden die menschlichen Individuen, schlicht individuell täglich vernünftige, gemäß ihrer Bildung und ihres Verstandes entwickelte, Entscheidungen treffen, in all ihren Lebensbereichen, hätten wir in wenigen Jahren keine ökologischen Probleme mehr, da letztlich jeder weiß, wie destruktiv und wie absurd er sich doch täglich verhält.

Leider besteht da keine Chance, wegen der Gier auf scheinbar erstrebenswerte "Wohlstandsattribute".

(Beispiel: das SUV ist erstrebenswert, eine intakte Umwelt muss da zurückstehen - erst Konsum, dann - vielleicht - Verantwortung gegenüber sozialen, ökologischen Aspekten in der Gegenwart und Zukunft - ich unterstelle, jeder hier weiß, wie absurd das ist!)

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Senseless 14.10.2017, 19:46
4. Machen

Das Klima nicht wirklich verstehen und dann so was. Ich finde allerdings man sollte es machen. Nur so findet man letztlich raus, wie blöd man tatsächlich ist.

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Markus Landgraf 14.10.2017, 19:51
5. Panikmache

Dem vom Menschen gemachten Klimawandel entgegenzutreten lässt sich viel nachhaltiger erreichen: Elektrizität CO2-frei gewinnen. Das geht mit Sonne, Wind und Atom. Ist nicht einmal teuer und gibt's alles schon seit Jahrzehnten. Nur die Kohlelobby will's eben nicht haben und hat deswegen "Atomkraft? Nein Danke!" erfunden.

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Paul-Merlin 14.10.2017, 19:53
6. Herje,

Klimaveränderungen gab und wird es immer geben. Die Umwelt, inklusive Menschen, würde sich unter normalen Umständen daran anpassen können. Wenn aber unsere "Experten" in großem Stil anfangen die Sonneneinstrahlung und ähnliches zu manipulieren, dann allerdings droht wohl der vorzeitige Exitus unsere Spezies. Gott schütze uns vor diesen selbsternannten Klimaexperten.

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gelegentlicher_spon_leser 14.10.2017, 19:54
7.

Das sind ziemlich gefährliche Vorstellungen. Es mag ja sein, dass man nachweisen konnte, dass Vulkanausbrüche mit viel Schwefeldioxid zur Abkühlung geführt haben, aber da war ja einiges mehr los. Bei Simulation der Erdatmosphäre sind hunderte chemischer Reaktionen zu untersuchen, mit unterschiedlichen Aktivitäten zu verschiedenen Tageszeiten. Das ganze Netz von Abhängigkeiten ist keineswegs endgültig geklärt. Man kann die Dinge auch nicht vollständig im Labormaßstab prüfen. Da etwas wie ein Tambora-Äquvalent Giftstoffe weltweit loszutreten, um die Lage zu bessern wäre- aus heutiger Sicht völlig verantwortungslos und wird es vermutlich lange bleiben, es sei denn, wir befänden uns am Abgrund und es ist ohnehin schon alles wurscht. Klimatisch wird der Abgrund aber sobald nicht für die ganze Welt gelten, was politische Entscheidungen erschweren wird. Die staatliche Steuerung der Forschung gibt es übrigens ohnehin.

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valmel 14.10.2017, 19:55
8. Der Mensch lernt in seiner Arroganz einfach nichts dazu

Jedes Mal, wenn der Mensch versucht hat einzugreifen, ging das mächtig in die Hose. Man erinnere sich nur an eingeschleppte Arten, um irgendeiner anderen Plage Herr zu werden. Solche Versuche gingen am Ende nach hinten los, und wenn die Dilettanten mit der Atmosphäre experimentieren wollen, dann gute Nacht.

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unky 14.10.2017, 19:56
9. Finger weg vom Klima

Wir verstehen immer noch nicht, wie die komplexen Zusammenhänge sind, die unser Klima beeinflussen. Jeder Versuch, daran herumzufuschen würde nur zu neuen Kathastrophen führen. Wir sollten uns darauf konzentrieren, natürliche Klimaschwankungen nicht durch unser Tun (z.B. hoher CO2-Ausstoß) zu verstärken, sondern sorgsam mit unserer Umwelt umgehen.

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