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Deutscher Max-Planck-Forscher: Warum dieser Biologe nichts gegen genveränderte Pflanz
DPA

Genveränderte Pflanzen machen vielen Verbrauchern Angst. Eine ganz andere Position vertritt der Forscher Detlef Weigel. Er sagt: "Bio" kann die Welt nicht retten, und Europa wird bald in großem Stil Gentechnikpflanzen anbauen.

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alpstein 12.05.2018, 15:38
60.

Es gibt eine grossangelgte unabhängige Studie zu den Folgen des Anbaus von Genveränderten Pflanzen :
http://www.nfp59.ch/d_resultate.cfm?kat=7
Die Erkennnisse sind allgemein zugänglich

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david.breier84 12.05.2018, 15:42
61. Ich hoffe...

Zitat von felice2000
Ich finde es unerträglich, dass ich im Supermarkt nicht erkennen kann, ob ein Artikel Gene enthält. Wenn B90/G sich für eine Pflicht zur Kennzeichnung einsetzen würde, wären sie für mich wieder wählbar!
Hoffentlich ist ihr Beitrag als Satire gemeint, ansonsten gehören sie wohl auch zu der Fraktion der Menschheit die meint dass die Schokomilch von den braunen Kühen kommt.

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io_gbg 12.05.2018, 15:44
62.

Zitat von felice2000
Ich finde es unerträglich, dass ich im Supermarkt nicht erkennen kann, ob ein Artikel Gene enthält.
Zellen enthalten Gene. Wenn Sie Nahrung essen, die aus Zellen besteht – fast alles außer Kochsalz – werden Sie um Gene nicht herumkommen.

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tomatosoup 12.05.2018, 15:45
63. Die „Grünen“ - Finsterstes Mittelalter

Die „Grünen“ fördern nur ihre Politreligion. Sie handeln ähnlich wie religiöse Fundamentalisten, indem Sie zuerst Angst verbreiten und dann Hoffnung machen und die Erlösung versprechen. Es scheint, als würde ihre unwissenschaftliche Esoterik als Waffe gegen die Vernunft eingesetzt. Die Gene ränderten Pflanzen sind nützlich und notwendig, damit auch in Zukunft noch genügend Lebensmittel für die ständig wachsende Menschheit produziert werden können. Es bleibt dem Hochmut einer egomanen und selbstverliebten „Grünen“-Kaste vorbehalten, darüber die Nase zu rümpfen oder Tiraden vom Stapel zu lassen. Irgendwann reicht es mal, irgendwann ist das ganze „grüne“ Getue am Ende, und dieses „Irgendwann“ ist jetzt. Wiegelt hat die Unlogik der „Grünen“ zu recht schonungslos kritisiert, und man reibt sich verwundert die Augen, dass SPIEGEL online seine Stimme nicht unterdrückt.

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RalfBukowski 12.05.2018, 15:46
64. @felice2000

Zitat von felice2000
Ich finde es unerträglich, dass ich im Supermarkt nicht erkennen kann, ob ein Artikel Gene enthält. Wenn B90/G sich für eine Pflicht zur Kennzeichnung einsetzen würde, wären sie für mich wieder wählbar!
Unerträglich ist wohl eher der Inhalt Ihres Posts. Wenn Sie Gemüse kaufen, sollten da immer Gene drin sein... Das zeigt mal wieder das Niveau der (potentiellen) Grünen-Wähler: Keine Ahnung aber trotzdem mal rum keifen. Wie die Künast halt.

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david.breier84 12.05.2018, 15:46
65.

Zitat von transmission-zukunft
Leider sind wir schon zu weit gegangen mit den Züchtungen. Neben Zucker gehört auch der Weizen oder die Gerste zu den überzüchteten Pflanzen. Denn sie sind einer der Faktoren warum wir so viel stabil gebaute Menschen haben, die austicken, die auf alles reagieren ob Haut oder die Nerven. Leider kann man nur noch wenigen sogenannten Experten vertrauen da man nicht weiß auf wessen Gehaltslisten sie stehen. Irgendwann sollte die Menschheit einige Sachen zurückdrehen und die Genmanipulation ist zwar gut und schön. Sie hat uns in den Ländern in denen es schon angebaut und verzehrt wird eher mehr Kranke als Gesunde gebracht. Das fängt damit an das jetzt auf die Pflanzen Gifte in Mengen gebracht werden die nicht mehr gerechtfertigten sind. Das macht dort die Bevölkerung eher krank (Krebs). Aber dafür haben die Firmen natürlich Medikamente. So wird das große Finanzielle Rad gedreht. Tut euch mal die Ernährungsdocs auf N3 an und dann überlegt euch was ihr euch derzeit schon antut!
Haben sie auch irgendwelche Belege für ihre wilden Behauptungen dass gentechnisch veränderte Lebensmittel im Zusammenhang mit Krankheiten und vor allem mit Krebs stehen? Ihr persönlicher Glaube zählt hier nicht als Beweis, bitte nur statistisch harte Fakten.

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bernd0963 12.05.2018, 15:47
66. Für mich persönlich

besteht ein gewaltiger Unterschied in genetischen Veränderungen in der Natur oder vom Menschen herbeigeführt !
Veränderungen die in der Natur entstehen haben eine Sinn oder Vorteil zur bestehenden Art.
Dahinter stehen vielfältige und oft sehr komplexe Vorgänge in der Natur - die der Mensch nicht mal Ansatzweise erforscht hat.
Der Mensch bastelt sich Dinge zusammen die ihm gerade in den Kram passen - Gentechniker betrachte ich eher als kleine Kinder die in der Garage Vaters Kettensäge gefunden haben und den Knopf zum Starten - was genau passier ..... davon haben die keinen blassen Schimmer.

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Dr. Kilad 12.05.2018, 15:51
67. Gentechnik macht vor allem abhängig von den Konzernen

Die Vorteile der Gentechnik mag es geben. Aber Herr Weigel verkennt völlig den Umstand, dass deren Herstellung Konzerne erfordert, welche daran saftig verdienen wollen. Gerade weil sie so effektiv ist, zerstört sie unweigerlich den natürlichen kostengünstigen Anbau zu Gunsten der Profite der Agrar-Konzerne. Und so läuft es auch in Teilen Afrikas. Je abhängiger umso höher der Börsenwert der Agra-Konzerne, die ja auch noch das Patent auf die Herstellung haben. Anders wäre es nur wenn die Gentechnik Allgemeingut wäre. So beweist Herr Weigel ungewollt, wie begrenzt heute Bildung und Forschung abläuft. Die Kapitalmacht über das, was wir essen, scheint ihm total fremd.

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kumi-ori 12.05.2018, 15:52
68.

Zitat von Lord Menial
Dann musst dich ausschließlich von Heidelbeeren und Pilzen ernähren, die du tief im Wald gesammelt hast. Irgendwelche Kulturpflanzen oder Hausnutztiere darfst du dann nie wieder essen. Die sind nicht aus "ebendieser Natur" entstanden, sondern durch vom Menschen festgelegte Zuchtbedingungen.
Wenn ich ein Stück Schweinefleisch esse, das nicht asu gentechnisch veränderter Produktion stammt, dann heißt das, dass bei der Zeugung des Ferkels Schweinegene vom Mutterschwein und Schweinegene vom Vaterschwein sich im Ferkelschwein zusammengefunden haben, und nicht Gene von Bacillus thuringiensis. Nicht mehr. Natürlich gibt es auch in der Natur Selektion. Der attraktivste Eber erhält das Privileg, die Muttersau zu beglücken, und so bewegt sich der Genpool immer in eine Richtung, uns homines sapientes mit eingeschlossen. Wenn wir der Sau bei der Auswahl ihres Galans ein wenig nachhelfen, ist das kein Problem, und wenn der Zuchteber sein Vergnügen auch auf einem Plastikschwein findet - warum nicht? Ich bin nicht katholisch. Entscheidend ist für mich, dass der Genpool natürlichen Ursprungs ist.

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chalchiuhtlicue 12.05.2018, 15:53
69. Züchtung und Genveränderung sind zwei verschiedene Dinge!

Bei der Züchtung werden nur natürlich vorkommende Eigenschaften in dem gezüchteten Tier/Pflanze vereint. Bei der Veränderung von Genen werden Gene von komplett fremden Arten (z.B. Tomate in Kartoffel) eingeführt und somit völlig neue Arten geschaffen oder sogar künstliche Gene, die so in der Natur überhaupt nicht existent sind, eingesetzt. So etwas KANN tatsächlich hilfreich sein, wie die Produktion von Insulin für die Behandlung von Diabetikern durch Bakterien beweist. Somit bin ich nicht grundlegend gegen Genveränderungen. Aber es ist auch nichts, was jedem Horst in seinem Hobbykeller erlaubt sein sollte. Und gerade die Risiken des Ausbringens neuer Pflanzen in die Natur ist in allen Konsequenzen noch für Jahrzehnte nicht geklärt. Von einem (angeblich so renommierten) Wissenschaftler würde ich in so einer Diskussion erheblich weniger Emotion und mehr Sachlichkeit erwarten, gerade wenn er dies von seinen Diskussionsgegnern so fordert.

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