Forum: Wissenschaft
Deutscher Wetterdienst: So heiß und trocken war es von April bis Juli noch nie
Deutscher Wetterdienst

Dieser Sommer ist nicht nur ungewöhnlich warm, sondern vor allem extrem trocken. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 wurde ein so großes Niederschlagsdefizit gemessen.

Seite 2 von 15
cruiserxl 03.08.2018, 18:36
10. @ #1 - mtroeller

100% Zustimmung, genauso wird es kommen. Und natürlich haben alle recht die behaupten KLimawandel hat es schon immer gegeben, klar aber nicht bei 8 Mrd Menschen auf dem Planeten. Alleine die Anwort von #2 sagt alles...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Spiegelleserin57 03.08.2018, 18:37
11. keine Sorge , wir gehen nicht unter!

auch wenn der Sommer mal wärmer ist gibt es keine Gefahr für den Menschen hier. Noch immer werden Vorgärten jeden Abend mit viel Wasser gesprengt und so kann man an dieser Stelle auch nicht von Dürre sprechen da sonst auch das Gartensprengen verboten worden wäre.
Schon in früheren Jahren gab es immer wieder Hitzeperioden und man hat zwar geschwitzt was auch nicht schädlich ist und hat sie Wärme gut überstanden.
In einem weiteren Bericht des Spiegel erzählt ein Biobauer dass er auch keine großen Probleme mit der Hitze hat die Bauern in der dortigen Region vorgesorgt haben und so überleben können.
Also ein Grund positiv in die Zukunft zu schauen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ein_denkender_Querulant 03.08.2018, 18:38
12. Windrichtung

Zitat von Oberleerer
Wo regnen sich die Wolken ab? Sind die so schwer, daß sie es nichtmal bis Deutschland schaffen?
Das hängt von der Windrichtung ab. Im Rahmen eines Klimawandels ändern sich in Folge bestehende Wind- und Meeresströmungssysteme. Wie genau, weiß niemand vorher. Die bei uns in den letzten Jahren strengen Winter sind auch Teil eines veränderten Windsystems.

Dem Weltklima ist es ziemlich egal, ob bei uns nun Dürre ist oder Überschwemmung. Statistisch interessiert unsere Landesfläche nicht. Die weltweiten Veränderungen sind unausweichlich und Bauern können alles vergessen, was sie bisher an Erfahrung haben. Nächstes Jahr wird es anders, garantiert.

Wir sind die Reichen, wir bekommen Lebensmittel, und ganz ehrlich, hat sich jemals wer für die wirtschaftlich unteren 90% der Welt interessiert? Und wenn sie uns ihre Lebensmittel nicht geben, werden wir uns sie nehmen, wie wir das immer gemacht haben.

Darum ist Aufrüstung so wichtig. Die Verteilungskriege haben begonnen. Es ist alles so unerträglich, schon Mitte der siebziger Jahre war klar, was passieren wird. Wie haben vierzig Jahre weiter verschwendet, ignoriert und abgestritten; unsere Enkel werden uns verfluchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tormos 03.08.2018, 18:38
13. Das ist esoterisch gesehen ...

Zitat von mtroeller
... das Ende der Menschheit.
Wenn ich sowas höre, gehe ich lieber sonntags in die Kirche. Da gibt es auch genug "The end is near"-Mentalität. Heiße Sommer gabs vorher schon, jetzt ist die Tendenz steigend, aber es wird sich auch wieder einpendeln. Nicht dass ich den menschlichen EInfluß kaputtreden will, aber solche Weltuntergangsszenarien (eigentlich Hirngespinste) braucht kein Mensch.
Und mit Verlaub: wenn wir nicht von den Bäumen geklettert wären und mit dem Werkzeugbau angefangen hätten, dann hätten es irgendwelche menschenähnliche Affen gemacht. Und wer weiß, vielleicht wirtschafteteten sie die Erde noch schneller kaputt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oberleerer 03.08.2018, 18:41
14.

Wer weiß, ob der Mensch Schuld trägt, eine Teilschuld oder sich das nur einredet. Ist jetzt auch egal, weil man offenbar was machen muß.

Vlt lohnt es sich ja, Wasser der schmelzenden Eisberge von Grönland nach Amerika zu leiten. Wenn man wollte, kommt das Wasser nie im Meer an, wenn es weit über die Landschaft verteilt und im Grundwasser gespeichert ist. In vielen Ländern ist es ein Problem, daß nichts mehr am Unterlauf ankommt. Ein Verteilungsproblem, was man ggf, mit Solarenergie lösen kann.

Wasser für Terraforming haben wir aber genug, nur wie bekommt man es nach Zentralafrika und bekommt das Salz da raus? Vlt. pumpt man es einfach durch schwarze Rohre bis es in der Sonneglut kocht. Bekommt man gleich das beliebte Fleur del Sol.

Man kann die Solarzellen in 10m Höhe aufbauen und darunter im Schatten Landwirtschaft betreiben und den Boden vor Austrocknung schützen. Im Moment lohnt sich offenbar noch keines der Konzepte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deppjones 03.08.2018, 18:44
15. Den muss ich mir merken :)

Zitat von nautica
Wenn in 1 - 2 Generationen sämtliche uns auf der Erde zur Verfügung stehenden, endlichen fossilen Brennstoffe verbraten werden, muss doch Jedem klar werden, dass wir zuletzt selbst gebraten werden oder ? Da wir meinen mit tausendfacher Energieentnahme beim Wind, irgend etwas kompensieren zu koennen, sind wir auf dem falschen Dampfer, denn der Wind wird dadurch ausgebremst, man merkt es daran das sich Grosswetterlagen nicht mehr verändern und liegen bleiben wie momentan....
Und die Erdrotation wird auch gleich noch auf null gebracht :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vector16 03.08.2018, 18:48
16. Zuviel Ruhe vor dem Sturm

Mich wundert die Ruhe in der Politik. Noch 2, 3 Wochen diese Trockenheit und wir werden Frau Dr Merkel Live im TV sehen. Strom sparen, Wasser sparen. In der Industrie wirds jetzt schon hier und da sehr unangenehm. Die AKWs werden abschalten müssen. Gleichzeitig steigt jedoch der Strombedarf für Kühlprozesse. Was allein bei uns an Kühlwasser täglich durch die Anlagen rauscht will keiner wissen. Und wir sind nur ein kleines Lämpchen. Sollte der Brunnen das nicht mehr hergeben steht die Produktion still. Und bevor das passiert, wird Merkel die Bürger zum Sparen auffordern. Kältetechniker arbeiten jetzt schon 12 Stunden am Tag. Elektrikerfirmen sind heillos überfordert mit den Wartungen von maroden Klimaanlagen. Und nach diesem Sommer wird sich auch noch jeder zweite Haushalt eine anschaffen. Nächstes Jahr nochmal das ganze. Und Europa wird in eine Katastrophe schlittern. Da kommt mehr zusammen als sich irgendwer ausmalen kann

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Oberleerer 03.08.2018, 18:48
17.

Zitat von mtroeller
der Meeresspiegel um 10 Meter angestiegen ist.
Weiß nicht. Der Meeresspiegel stieg wohl oft nicht so wie erwartet, bzw. regional unterschidlich.

Mein Bauchgefühl sagt mir, die Erdkugel ist flüssiges Gestein, überzogen von einer Haut, die etwa 1/1000 der Strecke bis zum Mittelpunkt ausmacht. Wenn die 2/3 Ozean schwerer werden, dann sinkt der Meeresboden und das eine Drittel Festland hebt sich.
Das könnte erklären, warum ein paar kleine Inseln im Pazifik mit nach unten gerissen werden.

Ich verstehe ohnehin nicht ganz, wie ein Korallenriff über die Wasseroberfläche herauswachsen kann, wenn die Korallen doch nur unter Wasser leben können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Paddel2 03.08.2018, 18:48
18. Schwarzseher

@mtroeller:
Wenn uns die Geschichte eins gelehrt hat, dann dass Schwarzmaler wie Sie nie Recht hatten. Die Prozesse, die Sie beschreiben, sind sehr träge und die Menschheit erfinderisch. Bekommen wir häufiger Wasserprobleme, werden Maßnahmen ergriffen. Zur Not wird in Norddeutschland Meerwasser zur Trinkwasserversorgung genutzt. Und Ihre Vorstellung einer Milliarden-Armee aus Afrika ist vielleicht gut für einen Thriller geeignet, aber doch weit von der Realität entfernt. Die Klimaflüchtlinge sind kein neues Phänomen, sondern sie gibt es schon sehr viel länger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Persipanstollen 03.08.2018, 18:49
19. Windräder als Klimaretter

Man sollte die Windräder in den JetStream drehen und sie zu Ventilatoren umfunktionieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 15